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| Heilwirkung: |
Niedriger Blutdruck, Funktionelle Herzbeschwerden, Herzschwäche Rheumatische Herzbeschwerden, Leichte Herzklappenfehler, Bronchialasthma |
| wissenschaftlicher Name: | Adonis vernalis |
| Pflanzenfamilie: | Hahnenfussgewächse = Ranunculaceae |
| englischer Name: | False Hellebore |
| Verwendete Pflanzenteile: | Blühendes Kraut |
| Inhaltsstoffe: | Verschiedene Digitalis-Glykoside: Adonidosid, Adonivernosid, Cymarin, Adonitoxin. Cholin, Harz. |
| Sammelzeit: | April / Mai Die Pflanze ist geschützt! Also nur sammeln, wenn man sie selbst angebaut hat. |
Da das Adonisröschen giftig ist, sollte man nicht damit spassen und auch nicht wild rumexperimentieren.
Es ist im allgemeinen deutlich milder als der Fingerhut und kann diesen manchmal ersetzen, wenn man Fingerhut-Präparate nicht verträgt.
Am sichersten ist die Anwendung von Fertigpräparaten, z.B. aus der Apotheke, denn in solchen Fertigpräparaten ist die Menge der Wirkstoffe immer einheitlich, sodass eine sichere Dosierung möglich ist. Und das auch nur auf Rat eines Fachmanns.
Ansonsten ist eine Tinktur wirksamer als ein Tee, weil die Glykoside teilweise nicht wasserlöslich sind.
Ein grosser Teil der Wirkstoffe wird jedoch schon im Magen zerstört, denn die Glykoside reagieren empfindlich auf die Magensäure.
Das Adonisröschen gehört zur Familie der Hahnenfussgewächse (Ranunkulazeen) und gedeiht auf kalkhaltigem Boden an warmen eher trockenen Stellen.
Im April und Mai blüht das Adonisröschen in kräftigem Gelb.