Andorn

(Marrubium vulgare)


Der Andorn ist halb vergessen, obwohl er eigentlich ein wahrer Tausendsassa ist und auf die meisten Organsysteme des Menschen eine heilsame Wirkung ausübt.

Ursprünglich kommt der Andorn aus Südeuropa und wurde schon im alten Griechenland als wichtige Heilpflanze angebaut.


Steckbrief

Heilwirkung: blutbildend,
Chronische Bronchitis,
Husten,
Anregung der Luft- und Verdauungswege,
Magenentzündung (Gastritis),
Darmentzündung,
Gallenleiden,
Leberfunktionsschwäche,
Anämie,
Steigerung des Immunsystems,
Normalisierung des Kreislaufs,
nervöse Herzstörungen menstruationsfördernd bei schwacher Menstruation,
schlecht heilende Wunden,
Geschwüre,
chronische Ekzeme,
wissenschaftlicher Name:Marrubium vulgare
Pflanzenfamilie:Lippenblütler = Lamiaceae
Verwendete Pflanzenteile:Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe: Marrubiin (Bitterstoff), ätherisches Öl, Gerbstoffe, Schleim
Sammelzeit:Juni bis August



Anwendung

Man kann den Andorn als Tee und in Teemischungen einsetzen. Natürlich sind auch Tinkturen möglich.

Für Frühjahrskuren eignet sich auch der Pressaft.


Pflanzenbeschreibung

Optisch erinnert der Andorn an Taubnesseln und er wird bestimmt auch oft mit Taubnesseln verwechselt. Er hat gegenständige Blätter und darüber sitzen die quirligen weissen Blüten.

Wild kommt er recht selten auf trockenen und mageren Wiesen vor.

Man kann ihn jedoch gut im Garten anbauen, weil er ziemlich anspruchslos ist.



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