Beinwell(Symphytum officinale)
Der Beinwell hat seinen Namen von den Beinen, denen er gut (well) tun, bzw. deren Knochen er zusammenwallen soll.
Rauh und spitz steht er gern an eher feuchten Plätzen und versucht seine violetten Blüten zu verstecken.
Oft schon habe ich eine Salbe aus seinen Wurzeln gekocht, die bei vielen Verletzungen hilfreiche Dienste leistet. Steckbrief
Anwendung
ÄusserlichBeim Beinwell wird vor allem die Wurzel als Tinktur und in Salben verwendet. Er hilft bei Knochenbrüchen, Verstauchungen, Hautschäden,..
Auf Wunden aufgelegt, wirken die Blätter schmerzstillend.
Ausserdem hilft er bei der Neubildung verletzter Haut (granulationsfördernd). InnerlichAls Tee getrunken oder als Tinktur tropfenweise eingenommen, hilft Beinwell gegen Husten, Verdauungsbeschwerden und Nierenschwäche.Beinwell in der KücheBeinwellblätter kann man als Gemüse essen.In Bierteig getaucht kann man sie in der Pfanne ausbacken und essen. RezeptePflanzenbeschreibung
Der Beinwell liebt feuchten Boden und ist daher besonders häufig an Wasserläufen oder in Senken zu finden.
Er wächst aber auch in meinem eher trockenen Garten.
Die mehrjährige Wurzel ist aussen schwarzbraun und innen weisslich. Schon früh im Jahr streckt er seine rauhen haarigen Lanzen aus der Erde. Er überrascht durch seine Schnellwüchsigkeit und ist eine der ersten Pflanzen, die buschig ins Auge fallen. Nach wenigen Wochen wachsen Stengel aus den Blättern, die schon Ende April die ersten Blüten bekommen.
Die Blüten sind violett oder weisslich-gelb und hängen in kleinen Trauben nach unten.
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