Blasentang

(Fucus vesiculosus)


Der Blasentang ist eine Braunalge aus den Meeren der nördlichen, gemässigten Breiten. Er kommt dort häufig vor.

Man kann den Blasentang als Mittel gegen starkes Übergewicht und Stoffwechselunterfunktionen anwenden.



Steckbrief

Heilwirkung: Fettsucht,
Kropf,
Morbus Basedow,
Stoffwechselerkrankungen,
Arteriosklerose,
Extreme Schweissbildung,
wissenschaftlicher Name:Fucus vesiculosus
englischer Name:Bladderwrack
volkstümliche Namen:Kelb, Meereiche, Seeeiche
Verwendete Pflanzenteile:Algenblätter
Inhaltsstoffe:Jod, Vitamin C, Zeaxanthin, Beta-Sitosterol, Eisen, Polyphenole, Schleim, Violaxanthin, Xanthophyll
Sammelzeit:Juni bis September



Anwendung

Der Blasentang wird als Abkochungs-Tee verwendet.

Da diese Abkochung nicht sehr gut schmeckt, ist Blasentang als Heilmittel nicht sehr beliebt.

Man kann ihn gegen Fettsucht und Jodmangel-Erkrankungen, wie beispielsweise Kropfbildung einsetzen.

Ausserdem dient der Blasentang zur Gewinnung von Jod zur Verhütung und Behandlung von endemischem Kropf.

Siehe auch:

Weitere Infos über Übergewicht und Abnehmen gibt es in unserem Partnerprojekt

Pflanzenbeschreibung

Der Blasentang gehört zur Klasse der Braunalgen. Er wächst in Nord- und Ostsee und ausserdem im Atlantik und Pazifik.

In diesen Meeren kommt er häufig vor. Durch die Flut und bei Stürmen wird der Blasentang ans Ufer geschwemmt.

Er ist eine braun-grünliche, glitschige Mass, die weit verzweigt ist und blasenartige Verdickungen hat.

Getrocknet wird der Blasentang braunschwarz.


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