Efeu
In der Heilkunde war der Efeu früher eine sehr wichtige und beliebte Heilpflanze, heute hingegen spielt der Efeu nur noch eine Nebenrolle in der Naturheilkunde. In starker Dosierung ist der Efeu giftig; das mag ein Hauptgrund sein, warum er heute eher selten eingesetzt wird. Äusserlich als Umschlag oder Packung angewendet, kann der Efeu seine Kräfte jedoch ungefährlich entfalten.
Anwendung
Nur die Blätter und in gerimgem Masse auch die Blüten des Efeus dürfen verwendet werden.
Die schwarzen Beeren sind für Menschen giftig.
InnerlichBei der innerlichen Einnahme von Efeu muss man vorsichtig sein und ihn nicht zu stark und zu lange anwenden. Aufgrund seiner starken Kräfte, wirkt er als Tee jedoch recht ausgeprägt.Als Bestandteil von Mischtees ist der Efeu weniger heikel, weil seine Dosierung dann niedriger ist. Er findet sich häufig in Bronchialtees. Siehe: ÄusserlichÄusserlich kann man den Efeu unbedenklich anwenden.Gegen Cellulite, Wunden, Geschwüre und Schmerzen eignet er sich in Form von Kompressen, Breiumschlägen und Bädern. Auch als Ölauszug oder Salbe kann man den Efeu verwenden. Siehe:
Siehe auch:Weitere Infos über Übergewicht und Abnehmen gibt es in unserem PartnerprojektPflanzenbeschreibung
Das Typische am Efeu ist seine rankende Eigenschaft.
Er wächst an Häusern hoch und auch an Bäumen.
Wenn er keine Möglichkeit zum Hochwachsen findet,
dann kriecht er auch über grosse Strecken auf dem Boden.
Solange er jung ist, wächst Efeu eher langsam, doch wenn er erst mal Fuss gefasst hat, kann er riesige Areale überwuchern. Die Blätter des jüngeren Efeus sind drei- bis fünffach gelappt. Wenn er mindestens acht Jahre alt ist und sich an einer Stelle wohl fühlt, wachsen ihm Blätter in Birnenform, deren Stengel sich nicht festhaften, sondern frei in die Luft stehen. An diesen freistehenden Trieben bilden sich im Spätsommer kugelförmige Büten. Im Laufe des Winters werden daraus schwarze Beeren, die für Menschen gifitg sind, den Vögeln aber schmecken.
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