Gänseblümchen


Schon kleine Kinder kennen und lieben das freundliche Gänseblümchen, das Wiesen mit leuchtenden weiss-gelben Tupfern verziert.

Die moderne Phytotherapie verwendet das Gänseblümchen nicht. Aber die Volksheilkunde setzt es für vielerlei Beschwerden ein.

Ein Tee aus den Blättern des Gänseblümchens regt Appetit und Stoffwechsel an, fördert die Verdauung und kann durch seine krampfstillenden Fähigkeiten auch Husten lindern. Dank seiner harntreibenden Eigenschaften kann Gänseblümchen-Tee auch Ödeme schwinden lassen.

Äusserlich angewandt kann Gänseblümchen-Tee Ausschläge lindern, unreine Haut klären und hartnäckige Wunden heilen.


Steckbrief

Heilwirkung: blutreinigend,
blutstillend,
harntreibend,
krampfstillend,
schmerzstillend,
Husten,
Erkältungen,
Appetitlosigkeit,
Verstopfung,
Darmentzündung,
Gicht,
Rheumatismus,
Stoffwechsel anregend,
Wassersucht,
Ödeme,
Nierensteine,
Blasensteine,
Menstruationsbeschwerden,
Stockende Menstruation,
Weissfluss,
Hautkrankheiten,
Hautausschläge,
Unreine Haut,
Wunden
wissenschaftlicher Name:Bellis perennis
Pflanzenfamilie:Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:Daisy
volkstümlicher Name:Angerbleamerl, Augenblümchen, Himmelsblume, Maiblume, Marienblümchen, Massliebchen, Mondscheinblume, Mümmeli, Regenblume, Tausendschön
Verwendete Pflanzenteile:Blätter
Inhaltsstoffe:Saponine, Bitterstoffe, Gerbstoffe, ätherische Öle, Anthoxanthin, Flavonoide, Fumarsäure, Schleim, Inulin
Sammelzeit:März bis November





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