Heidelbeere
Mit diesen Beeren kann man sich äusserst lecker den Bauch vollschlagen (Achtung! Erst waschen, wegen möglicher Fuchsbandwurm-Eier.). Man kann sie jedoch auch trocknen und als wirksames Mittel bei Durchfällen einsetzen. Auch für Haut- und Schleimhäute leisten die Heidelbeeren gute Dienste. Als Heilpflanze wurde die Heidelbeere zuerst von Hildegard von Bingen erwähnt.
AnwendungDie Heidelbeeren kann man trocknen, sodass sie wie harte, kleine Rosinen sind.Diese trockenen Beeren kann man gegen Probleme der Mund- und Rachenschleimhaut kauen. Als Tinktur angesetzt, kann man sie bei Hautkrankheiten äusserlich anwenden. Auch als Pulver eignen sie sich zur äusseren Anwendung. Ein Tee aus den Blättern lindert leichte Formen von Diabetes. Diesen Tee sollte man jedoch nicht zulange einnehmen, weil die Glykoside in den Blättern auf Dauern zu leichten Vergiftungen führen können. Am besten verwendet man die Heidelbeerblätter in Teemischungen, dann sind sie unbedenklich. Pflanzenbeschreibung
Die Heidelbeere wächst in lichten Wäldern und im Gebirge.
Sie ist ein kleiner, bis zu 50 cm hoher Halbstrauch mit kleinen eiförmigen Blättern. Im Mai und Juni blüht die Blaubeere und von Juli bis August trägt sie süsse blaurote Beeren.
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