Holunder
Als Tee werden seine Blüten gerne für Schwitzkuren bei Fieber und Erkältung eingesetzt. Im Volksglauben hausen die guten Hausgeister in Holunder-Bäumen, daher überlegt sich der abergläubische Landbewohner ganz genau, ob er einen Holunder fällen soll oder nicht. Da der Holunder innerhalb weniger Jahre sehr gross werden kann (bis zu 7 m Höhe und sehr breit), nimmt er im Garten oft sehr viel Platz ein, darum kommt man um das Fällen eines Holunders manchmal kaum herum, vor allem wenn mehrere Holunder im Garten wachsen.
Steckbrief
Anwendung
BlütenBei Erkältungskrankheiten und Fieber kann man die Holunderblüten als Tee trinken und sich danach zum Schwitzen ins Bett legen.Auch zur Stärkung des Immunsystems eignet sich ein Holunderblüten-Tee. Aufgrund der harntreibenden und blutreinigenden Wirkung, ist Holunderblüten-Tee auch bei Krankheiten wie z.B. Rheuma und Hautunreinheiten geeignet. Allerdings ist die Wirkung hier nicht medizinisch nachgewiesen. Siehe auch: Siehe auch:Weitere Infos über Übergewicht und Abnehmen gibt es in unserem Partnerprojekt
BeerenDa die Beeren viel Vitamin-C enthalten, sind sie, als Saft getrunken, geeignet die Abwehrkräfte im Winter zu steigern, sodass es gar nicht erst zu Erkältungen kommt. Der Beerensaft wirkt auch leicht abführend.Blätter und RindeEine stärkere abführende Wirkung wird den Blättern und der Rinde zugesprochen. Diese sind jedoch leicht giftig, sodass man besser auf andere abführende Mittel zurückgreifen sollte.Holunder in der Küche
Holunder-PfannkuchenBereite einen Pfannkuchen-Teig und tauche die Holunder-Blüten hinein. Brate die Blüten mit dem Teig in einer Pfanne goldgelb.Achtung! Die Stengelchen sollten nicht gegessen werden. Pflanzenbeschreibung
Der Holunder ist ein Strauch oder Baum, der ca. 7 m hoch werden kann
und häufig sehr buschig und breit ist.
Die Rinde der Stämme und Äste ist warzig und riecht leicht unangenehm. Die Zweige sind hohl und enthalten ein weiches Mark. Daher sind Holunderzweige auch zum Bauen von einfachen Flöten beliebt. Die Blätter sind unpaarig gefiedert. Zwischen Mai und Juli blühen die grossen weiss-gelblichen Blüten in Trugdolden.
Im Spätsommer bis Herbst reifen die Blüten zu schwarzen Beeren heran.
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