Knoblauch
Knoblauch ist jedoch auch ein hervorragendes Mittel für die Gesundheit. Nicht nur, dass er antibakteriell wirkt, er wirkt auch gegen Arteriosklerose, was ihn sehr wertvoll macht, denn es gibt nur wenige Heilpflanzen, die bei Gefässverengung wirken.
Anwendung
In erster Linie kann man die Knoblauchzehen essen, am besten roh im Salat.
Aber auch gekocht ist der Knoblauch förderlich für die Gesundheit. Der typische Knoblauchgeruch lässt sich leider nicht ganz umgehen, aber wenn alle Menschen, mit denen man direkten Kontakt hat, auch Knoblauch gegessen haben, dann stört der Geruch nicht. Ganz frisch geernteter Knoblauch riecht übrigens deutlich weniger streng als abgelagerter Knoblauch. Man kann mit den Knoblauchzehen auch eine Tinktur ansetzen.
Knoblauch wird im Handel auch in Kapseln angeboten,
so dass man ihn ohne Geruchsrisiko einnehmen kann.
Pflanzenbeschreibung
Die ursprüngliche Heimat des Knoblauchs ist Südeuropa und der nahe Osten.
Dort wird der Knoblauch auch im grossen Stil angebaut.
Auch in Mitteleuropa wird Knoblauch gerne in den Gärten angebaut, manchmal kommt er auch verwildert vor, aber eher selten. Im zeitigen Frühjahr spriesst aus den Knoblauchzehen ein Trieb mit flachen Stengeln. Schon diese Stengel schmecken zart nach Knoblauch und können, solange sie jung sind, im Salat verwendet werden. Im Hochsommer verdorren diese Stengel, während die Zehe sich verdickt und zur Knolle wird, die ihrerseits mehrere Zehen enthält. Im Spätsommer kann die Knolle dann geerntet werden.
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