Kornblume


Die Kornblume galt früher als Ackerunkraut und wurde als solches so erfolgreich bekämpft, dass sie fast ausgestorben ist. Daher steht sie inzwischen unter Naturschutz.

Ihre leuchtend blauen Blüten trifft man heutzutage eher in Gärten als in Kornfeldern an, denn viele naturverbundende Gartenbesitzer haben sich ihrer angenommen, um ihr eine Chance zum Überleben zu geben.

Als Heilkraut war sie schon in der Antike bekannt und im Mittelalter galt sie sogar als Mittel gegen Pest, was aber wohl zuviel von der milden Blume verlangt ist.

Die Bitter- und Gerbstoffe der Kornblume machen sie vor allem zu einer Heilpflanze gegen Probleme des Verdauungsapparates. Mit ihren adstringierenden Eigenschaften kann sie jedoch auch Hautprobleme lindern und gereizte Schleimhäute beruhigen, was gegen Husten und Mundschleimhautentzündungen helfen kann.

In Teemischungen wird sie gerne eingesetzt, weil sie die Kräutermischung optisch aufwertet. Sie gilt als sogenannte Schmuckdroge.



Steckbrief

Heilwirkung: adstringierend,
blutreinigend,
harntreibend,
tonisierend,
Husten,
Mundschleimhautentzündung,
Appetitlosigkeit,
Magenbeschwerden,
Darmbeschwerden,
Verstopfung,
Leberschwäche,
Rheuma,
Gicht,
Nierenschwäche,
Kopfschmerzen,
Menstruationsbeschwerden,
Augenentzündung,
schlecht heilende Wunden,
Juckreiz,
Quetschung,
Insektenstiche,
wissenschaftlicher Name:Centaurea cyanus
englischer Name:Cornflower
volkstümliche Namen:Kornnelke, Rockenblume, Sichelblume, Zachariasblume
Verwendete Pflanzenteile:Blütenköpfe
Inhaltsstoffe:Blauer Farbstoff, Gerbstoff, Bitterstoff, Schleim, Glykosid, Salizylsäure,
Sammelzeit:Achtung! die Pflanze ist geschützt! Juni bis September





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