Lapacho
Manche preisen Lapacho als eine Art Wundermittel, das sogar Krebs bekämpfen kann, andere vermuten beim Lapacho-Tee eine reine Placebo-Wirkung. Die Wirkung gegen Krebs ist sehr umstritten, denn die Innenrinde des Lapacho-Baums enthält zwar Wirkstoffe, die gegen Krebs helfen können, aber wenn man Lapacho-Tee ausreichend stark dosieren würde, damit diese Stoffe wirken könnten, würde man unter sehr starken Nebenwirkungen leiden. Seine Förderung des Immunsystems und die antibakterielle Wirkung sind weniger umstritten. Daher ergibt sich auch ohne die Hoffnung auf Hilfe bei Krebs ein reiches Einsatzspektrum für den Lapacho. Steckbrief
Anwendung
Bei der innerlichen Anwendung der Lapacho-Innenrinde sollte man vorsichtig sein.
Man sollte Lapacho-Tee nicht überdosieren und nicht länger als sechs Wochen am Stück trinken.
Schwangere sollten auf Lapacho-Tee verzichten und ihn nur äusserlich anwenden. Für den Tee kocht man 2 TL Rinde auf 1 Liter Wasser für fünf Minuten. Anschliessend lässt man den Tee noch eine Viertelstunde ziehen. Von diesem Tee trinkt man 1 Liter pro Tag (maximal 6 Wochen, dann 4 Wochen Pause). Die äusserliche Anwendung ist zeitlich nicht begrenzt. Man kann Lapacho-Tee für Waschungen und Bäder nehmen oder saubere Tücher als Kompressen in den Lapacho-Tee einweichen.
Auch als Bestandteil von Salben kann man Lapacho verwenden.
PflanzenbeschreibungDer Lapacho-Baum wächst in den Regenwäldern von Argentinien, Paraguay, Brasilien und anderen südamerikanischen Ländern.Er ist ein immergrüner Baum mit roten oder violetten Blüten. In manchen Gegenden kann er bis zu 700 Jahre alt werden. Geerntet wird der innere Teil der Rinde. Der Rest der Rinde sollte nicht verwendet werden, da er nicht so wertvolle Wirkstoffe enthält.
Nach der Ernte wächst die Rinde des Lapacho-Baums relativ schnell wieder nach.
Der Baum erleidet also keinen dauerhaften Schaden.
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