|
| Heilwirkung: |
Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Homöopathisch ab D3!, |
| wissenschaftlicher Name: | Aristolochia clematitis |
| Pflanzenfamilie: | Osterluzeigewächse = Aristolochiaceae |
| englischer Name: | Birthwort |
| volkstümlicher Name: | Bruchwurz, Donenrwurzel, Fieberwurzel, Fobwurz, Hünschkraut, Löffelkraut, Osterlug, Sarazenenkraut, Wolfsapfel |
| Verwendete Pflanzenteile: | Wurzel |
| Inhaltsstoffe: | Aristolochiasäure, ätherische Öle, Bitterstoffe |
| Sammelzeit: | Frühjahr und Herbst |
|
Achtung! Stark giftig.
Osterluzei nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden. |
Die Osterluzei wird heutzutage nur noch in homöopathischer Verdünnung angewandt, denn sie ist nicht nur giftig, sondern der Wirkstoff Aristolochiasäure gilt auch als krebsfördernd.
Die Volksheilkunde wendet die Osterluzei immer noch äusserlich an. Als Umschlag wird die verdünnte Osterluzei-Tinktur zur Behandlung von entzündeten Wunden verwendet.
Auch gegen Ekzeme, Unterschenkelgeschwüre und Juckreiz wird
die verdünnte Tinktur in der Volksheilkunde manchmal verwendet.
Sie wurde gegen Schlangenbisse und zur Erleichterung der Geburt eingesetzt.
In einigen katholischen Gegenden wird die Osterluzei noch heute
in den Sträussen zur Kräuterweihe zu Mariä Himmelfahrt im August verwendet.
Die Osterluzei ist ursprünglich im Mittelmeerraum heimisch,
wurde aber nach Mitteleuropa eingeführt.
Als Standort liebt die Osterluzei vor allem Weinberge, aber auch andere sonnige Hänge. Sie ist in Deutschland so selten, dass sie unter Naturschutz steht.
Die mehrjährige Pflanze wird bis zu einen Meter hoch.
Ihre herzförmigen Blätter sind hellgrün.
Die gelben Blüten der Osterluzei sehen ungewöhnlich aus. Hinter einem rundlichen Knubbel befindet sich eine nach oben gebogene Röhre. Die Spitze der Blütenblätter erinnert an Tüten.
Diese Blütenform dient dazu, Insekten so lange gefangen zu halten, bis sie die Blüte bestäubt haben.