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| Heilwirkung: |
Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Homöopathisch ab D3!, |
| wissenschaftlicher Name: | Atropa belladonna |
| Pflanzenfamilie: | Nachtschattengewächse = Solanaceae |
| englischer Name: | Belladonna |
| Verwendete Pflanzenteile: | Blätter,Früchte,Wurzel |
| Inhaltsstoffe: | Atropin, Hyoscyamin, Scopolamin (alles Alkaloide) |
| Sammelzeit: |
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Achtung! Stark giftig.
Tollkirsche nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden. |
In homöopathischer Verdünnung ab D3 kann Belladonna bei Fieber helfen, vor allem wenn das Gesicht glüht und man rote Backen hat.
Sie erleichtert die Atmung bei Asthma und krampfartigem Husten.
Auch bei anderen Krämpfen und Neuralgien kann Belladonna helfen.
Das reine Atropin Atropin, das in der Tollkirsche enthalten ist, wird in der Notfallmedizin gegen Chemiewaffen eingesetzt, doch das ist kein Einsatzgebiet für den Hausgebrauch.
Die Vergiftungserscheinungen durch den Genuss von Tollkirschen-Früchten, Blüten oder Blättern
sind zuerst Mundtrockenheit und Herzrasen, bedingt durch die Lähmung des Parasympathikus,
der entspannende Teil des vegetativen Nervensystems.
Hinzu kommt Unruhe, Schlaflosigkeit und Schluckbeschwerden.
Später kommt es zu Halluzinationen, die der Vergiftete für real hält.
Anschliessend kann es zu tiefem Schlaf kommen, der in Bewusstlosigkeit
und möglicherweise Tod münden kann.
Die Tollkirsche ist eine mehrjährige Pflanze, die in Mitteleuropa heimisch ist.
Sie treibt mit einem kräftigen Stengel aus, der sich immer weiter sparrig verzweigt. Die Blätter sind eiförmig. Je ein kleines Blatt steht einem grösseren Blatt gegenüber.
Im Sommer erscheinen die bräunlichen Blüten, die unter den Blättern hängen.
Die Blüten entwickeln sich zu schwarzen, glänzenden Früchten,
die viele Samen enthalten.
Die Früchte schmecken süss und bitter und enthalten,
wie auch alle anderen Pflanzenteile, viele giftige Alkaloide.