Wasserminze Wasserminze


Die Wasserminze ist die milde Schwester der Pfefferminze und wird leichter vertragen als sie. Sie sieht ähnlich aus, reicht ähnlich, jedoch etwas schwächer und ist wegen ihrer Milde eher als Haustee einsetzbar, als ihre starkwirkende Schwester.


Steckbrief

Heilwirkung: entzündungswidrig,
keimtötend,
galletreibend,
krampflösend,
schmerzstillend,
Blähungen,
Durchfall,
Gallenbeschwerden,
Magenschmerzen,
Übelkeit,
Brechreiz,
Schlaflosigkeit,
Kopfschmerzen,
schmerzhafte Regel,
Erkältungskrankheiten,
wissenschaftlicher Name:Mentha aquatica
Pflanzenfamilie:Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:Water Mint
Verwendete Pflanzenteile:Blätter
Inhaltsstoffe:ätherisches Öl ohne Menthol, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Enzyme
Sammelzeit:im Frühsommer vor der Blüte



Anwendung

Die Wasserminze wird bevorzugt als Tee eingesetzt. Hier hilft sie innerlich bei Magen- Darmbeschwerden, Kopfschmerzen und den anderen oben aufgelisteten Problemen Als ätherisches Öl kann man sie bei Erkältungen inhalieren. Für die äußerliche Anwendung kann man den Teeaufguß für Bäder, Waschungen und Kompressen verwenden.


Pflanzenbeschreibung

Die Wasserminze wird ca. 30 cm hoch und hat kantige Stengel. Die feingesägten länglichen hellgrünen Blätter stehen kreuzgegenständig entlang des Stengels.
Wenn man an ihnen reibt, riecht man leichtes Minzaroma. Sie vermehrt sich durch Wurzelausläufer, aus denen jeweils neue Pfefferminzpflanzen sprießen.


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