Blasenentzündung


  

Bärentraube Blasenentzündung ist eine Entzündung der Harnblase.

Meistens ist eine Blasenentzündung vor allem schmerzhaft und lästig, aber wenn sie nicht sorgfältig behandelt wird, kann sie sich zur gefährlichen Nierenbeckenentzündung entwickeln.

Synonyme für Blasenentzündung: Zystitis


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Symptome

Eine Blasenentzündung macht sich meistens durch folgende Beschwerden bemerkbar:
  • Ständiger Harndrang
  • Brennen beim Wasserlassen
  • Krampfartige Schmerzen
  • Geringe Harnmenge bei jedem Toilettengang
In schwereren Fällen kommt es auch zu:
  • Blut im Urin
  • Trüber Urin
  • Unangenehm riechender Urin
  • Erhöhte Temperatur (unter 38°C)
Wenn es zu Fieber, Schüttelfrost, Schmerzen im Rücken, Übelkeit oder Erbrechen kommt, dann ist die Blasenentzündung in eine Nierenbeckenentzündung übergegangen. Spätestens dann muss man unbedingt sofort einen Arzt aufsuchen.

Wann zum Arzt

Nur eine leichte Blasenentzündung kann man selbst behandeln.

Wenn die Beschwerden nicht innerhalb von ein paar Stunden durch Selbstbehandlung besser werden und innerhalb von zwei bis drei Tagen weitgehend verschwinden, sollte man einen Arzt aufsuchen.

Auch beim Auftreten von schwereren Symptomen, wie beispielsweise Blut im Urin, braucht man die Hilfe eines Arztes.

Wenn Fieber über 38°C auftritt oder Schmerzen im Rücken oberhalb der Taille, sollte man unverzüglich zu einem Arzt, im Zweifelsfall sogar ins Krankenhaus.

Ursachen

Die Ursache für die meisten Blasenentzündungen sind Bakterien, meistens Escherichia coli. Diese Bakterien gelangen vom Darm, wo sie ganz normal sind und nicht schaden, über den After in die Harnröhre und wandern dann in die Blase.

Ausgelöst wird die Blasenentzündung jedoch häufig durch Auskühlung, Stress oder mechanische Reizung der Schleimhäute.

Behandlung

Selbsthilfe

Sobald man die ersten Symptome der Blasenentzündung spürt, sollte man sofort ein Soforthilfe-Programm starten.

Das dient dazu, die Bakterien aus der Blase auszuspülen und die Entzündung möglichst schon im Frühstadium in den Griff zu bekommen.

Das Soforthilfe-Programm besteht aus folgenden Schritten:

  • Sehr viel trinken: 3 Liter in 4 Stunden - Blasentee oder Wasser
  • Häufig Wasser lassen
  • Warm halten mit Wärmflasche, Socken usw.
An den folgenden Tagen sollte man täglich mindestens 3 bis 4 Liter trinken, um die Blase immer gut durch zu spülen.

Wenn das Soforthilfe-Programm nicht innerhalb von 4 Stunden eine spürbare Besserung bringt, sollte man den Arzt aufsuchen.

Wichtige Heilpflanzen:

Weitere Heilpflanzen:

Ätherische Öle:

Hausmittel:

Schulmedizin

Schwere Blasenentzündungen werden mit Antibiotika behandelt.

In unkomplizierten Fällen reicht oft schon eine einmalige Gabe oder eine Antibiotika-Behandlung über drei Tage.

Wenn Fieber oder andere Komplikationen aufgetreten sind, verlängert sich die Behandlungsdauer auf ein bis zwei Wochen.

Man muss die Antibiotika immer unbedingt so einnehmen, wie vom Arzt verschrieben. Wenn man sie vorzeitig absetzt, kann es zu Resistenzen gegen die Antibiotika kommen. Auch wiederholte Blasenentzündungen und Rückfälle sind möglich.

Siehe auch:

Disclaimer: Frage Deinen Arzt oder Apotheker
Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen.
Ziehe bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Deinen Arzt zu Rate.


  


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