Leicht giftig Ackergauchheil

(Anagallis arvensis)


  

Ackergauchheil Im Hochsommer blitzt einen im Gemüsebeet oft der Ackergauchheil mit seinen leuchtend hellroten Sternblüten entgegen.

Viel zu hübsch scheint er, um einfach als Unkraut ausgerissen zu werden.

So dekorativ, wie er aussieht, traut man ihm auch allerlei Heilkräfte zu, doch ist der Ackergauchheil leicht giftig und darf daher nur in Kleinstmengen verwendet werden. Wohl dosiert kann er jedoch gegen Warzen und Splitter in der Haut helfen.



Steckbrief

Heilwirkung: Achtung! leicht giftig!,
Nasennebenhöhlenentzündung,
Nierensteine,
Splitter rausziehend,
Verstopfung,
Warzen,
Wunden,
Zahnschmerzen,
schmerzstillend
wissenschaftlicher Name:Anagallis arvensis
Pflanzenfamilie:Myrsinengewächse = Myrsinaceae
volkstümliche Namen:Nebelpflanze, Roter Gauchheil, Weinbergstern, Wetterkraut
Verwendete Pflanzenteile:Kraut
Inhaltsstoffe:Saponine, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide
Sammelzeit:Juni bis Oktober


Video

In diesem Video stelle ich die Heilpflanze: Ackergauchheil kurz vor.

Dauer: 2:13


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Anwendung

Ackergauchheil Da der Ackergauchheil leicht giftig ist, sollte man ihn mit Vorsicht und auch nur niedrig dosiert geniessen.

Als Teil eines Mischtees kann man ihn einsetzen und auch äusserlich bereitet er den meisten Menschen keinerlei Probleme. Nur Menschen mit Primelallergie bekommen beim Kontakt mit dem Ackergauchheil einen Ausschlag.

Alle anderen können den Saft des Ackergauchheils gegen Warzen versuchen.

Als Kompresse aufgelegt, kann der Aufguss Wunden reinigen und eingedrungene Splitter oder Dorne austreiben.

Gegen Nasennebenhöhlenentzündung oder Nierensteine sollte man den Ackergauchheil nur verwenden, wenn weit und breit keine andere Heilmöglichkeit vorhanden ist, oder niedrig dosiert gemischt mit anderen Kräutern.



Pflanzenbeschreibung

Ackergauchheil Ackergauchheil wächst gerne als Unkraut im Garten und auf Feldern, auf Brachland und Weinbergen.

Mit seinen niederliegenden Stengeln, die bis zu 25 cm lang werden, gehört der Ackergauchheil zu den kleineren Pflanzen. Die kleinen eiförmigen Blätter stehen gegenständig am Stengel.

Seine orangeroten, sternförmigen Blüten leuchten wie lustige kleine Augen, sodass es schwerfällt, die Pflanze als Unkraut auszureissen. Viel lieber möchte man sie als Zierpflanze stehenlassen.


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