Ackerminze

(Mentha arvensis)


  

Ackerminze Die Ackerminze ist die wilde Schwester der Pfefferminze und all der anderen vielen Arten der Minzfamilie.

Sie kommt in mehreren Unterarten nahezu weltweit vor.

Ebenso wie andere Minzen kann man die Ackerminze gegen Verdauungsbeschwerden und Erkältungen einsetzen.

Ihr ätherisches Öl ist als japanisches Heilpflanzenöl weit verbreitet.



Steckbrief

Haupt-Anwendungen: Verdauungsschwäche,
Heilwirkung: antibakteriell,
beruhigend,
entzündungshemmend,
krampflösend,
schmerzstillend,
Anwendungsbereiche: Erkältung,
Schnupfen,
Appetitlosigkeit,
Blähungen,
Darmschwäche,
Durchfall,
Magenkrämpfe,
Gastritis,
Magenschleimhautentzündung,
Verstopfung,
Übelkeit,
Gallenschwäche,
Gallensteine,
Rheuma,
Gicht,
Gedächtnisschwäche,
Kopfschmerzen,
Migräne,
Schlaflosigkeit,
Menstruationsbeschwerden,
wissenschaftlicher Name:Mentha arvensis
Pflanzenfamilie:Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:Corn mint
Verwendete Pflanzenteile:Kraut
Inhaltsstoffe:Ätherisches Öl, Menthol, Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure
Sammelzeit:


Anwendung

Ackerminze

Tee, innerlich

Die Ackerminze kann man, wie ihre bekanntere Schwester, die Pfefferminze, vorwiegend als Tee verwenden.

Als Tee oder als Bestandteil von Teemischungen kann sie gegen Verdauungsbeschwerden helfen. Auch bei Erkältungen leistet sie gute Dienste.

Durch ihre schmerzstllenden und krampflösenden Eigenschaften hilft sie auch gegen Kopfschmerzen und Migräne.

Umschläge

Als Umschlag kann man Ackerminzen-Tee gegen Hautenzündungen verwenden.

Ätherisches Öl

Das reine ätherische Öl ist im allgemeinen kaum erhältlich, aber das ätherische Öl der japanischen Ackerminze wird zur Mentholerzeugung benutzt. Die übrigbleibenden Bestandteile dieses Öls werden als japanisches Minzöl in den Handel gebracht. Insofern spielt das ätherische Öl der Ackerminze durchaus eine grosse Rolle.

Es erleichtet die Atmung und lindert Kopfschmerzen. Auch Gelenkschmerzen und Muskelverspannungen können damit gelöst werden.

Achtung!

In der Schwangerschaft sollte man die Ackerminze, wie alle Minzarten, nicht verwenden, denn sie könnte eventuell Fehlgeburten auslösen.

Ausserdem vertragen manche Menschen keine Minze. Sie bekommen dadurch Magenschmerzen. Solche Menschen sollten auf die Anwendung von Minzarten verzichten.




Pflanzenbeschreibung

Ackerminze Die Ackerminze ist fast überall auf der Welt heimisch. Sie liebt feuchte und nährstoffreiche Böden, bevorzugt in der Nähe von Feldern.

Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 40 cm hoch.

Sie hat eiförmige Blätter, die teilweise behaart sein können. Die Blätter stehen gegenständig.

Die hellvioletten Blüten wachsen quirlartig in den Achseln der Blätter. Anders als bei anderen Minzen hat die Ackerminze keine Ähren an der Spitze. Dadurch kann man sie auch von anderen Minzenarten unterscheiden.


Andere Sorten

Bananenminze
Bananenminze

Von der Ackerminze gibt es mehrere Unterarten bzw. Sorten.

Einige Duftpflanzen gehören dazu, bei denen die Minzen andere Duftnoten haben als die normale Ackerminze.

Auf dem Foto sehen Sie beispielsweise die Bananen-Minze, die nach Bananen duftet.




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