|
| Heilwirkung: |
adstringierend, blutreinigend, harntreibend, schweisstreibend, Appetitlosigkeit, Gicht, Rheuma, Skorbut, Nervenreizung, Hautunreinheiten, Ekzeme, Geschwüre, Fisteln, Parasiten, Läuse, |
| wissenschaftlicher Name: | Aquilegia vulgaris |
| Pflanzenfamilie: | Hahnenfussgewächse = Ranunculaceae |
| englischer Name: | Columbine |
| volkstümliche Namen: | Gewöhnliche Akelei, Gemeine Akelei, Wald-Akelei |
| Verwendete Pflanzenteile: | Blätter, Wurzel, Samen |
| Inhaltsstoffe: | Blausäure, Blausäureglykosid, Linolsäure, Myristinsäure, Magnoflorin |
| Sammelzeit: | Juni bis Oktober |
Da die Akelei leicht giftig ist und ihre Heilwirkungen von anderen Pflanzen
noch besser übernommen werden können, wird sie kaum in der Heilkunde eingesetzt.
Aber sie hat allerlei Fähigkeiten und sollte nicht ganz in Vergessenheit geraten.
Man kann sie also unbesorgt in Teemischungen aus getrockneten Kräutern oder äusserlich verwenden.
Getrocknete und zerstampfte Samen kann man bei Hautparsiten anwenden.
Die Akelei ist in Mitteleuropa heimisch.
In Süddeutschland ist sie sogar recht verbreitet.
Sie wächst bevorzugt an freien Stellen im Wald und in lichten Gebüschen.
Sie mag sandige Böden, die gut drainiert sind.
Die mehrjährige Pflanze wird bis zu einen Meter hoch. Sie treibt im zeitigen Frühjahr aus einem mehrköpfigen Wurzelstock.
Ihre Blätter sind dreizählig gezähnt und gefiedert.
Ab April bis Juli zeigen sich die violetten oder blauen Blüten, die an fröhliche Elfen erinnern. Die Blüten haben hinten Sporen und die Blütenblätter sehen aus, wie von einem verspielten Modeschöpfer erdacht.
Zwischen Juli und August reifen die Samen, die sich freigiebig im Garten verteilen und im nächsten Jahr oft für viele neue Akeleien sorgt.
|
Disclaimer: Frage Deinen Arzt oder Apotheker
Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Ziehe bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Deinen Arzt zu Rate. |