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| Haupt-Anwendungen: |
Husten, |
| Heilwirkung: |
antiviral, entzündungshemmend, harntreibend, immunstärkend, schleimlösend, schmerzstillend, |
| Anwendungsbereiche: |
TCMBakterieninfektionen,Blähungen, Furunkel, Husten, Karbunkel, Nierenentzündungen, Ödeme, Pilzinfektionen, Tumore, Wunden, |
| wissenschaftlicher Name: | Phytolacca acinosa |
| Pflanzenfamilie: | Kermesbeerengewächse = Phytolaccaceae |
| englischer Name: | Indian poke, Indian pokeweed |
| volkstümlicher Name: | Asiatische Kermesbeere, Shang Lu |
| Verwendete Pflanzenteile: | Beeren, Blätter, junge Triebe, Wurzel |
| Inhaltsstoffe: | Alpha-Spinasterol, Cyanfarbstoffe, Enzyme, fettes Öl, Gamma-Aminobuttersäure, Gerbstoffe, Harze, Histamin, Lectine, Lignane, Phytolaccagenin, Phytolaccanin, Phytolaccatoxin, Phytolaccosaponin, Phytolaccoside, Phytolaccoside, Pokeweed-Mitogene, Saponinglykoside, Triterpensaponine, |
| Sammelzeit: |
Junge Triebe: Frühling Blätter: Sommer Beeren: Herbst Wurzel: Herbst |
| Kontraindikation: | Schwangerschaft, Stillzeit |
| Nebenwirkungen: | Vergiftungserscheinungen |
Die innerliche Anwendung ist mit gesundheitlichen Risiken verbunden,
da je nach Alter der Pflanzenteile die giftigen Inhaltsstoffe stark schwanken können.
Daher sollte man auf den innerlichen Einsatz älterer Pflanzenteile oder der Samen verzichten.
Die asiatische Kermesbeere ist weniger giftig als die amerikanische Schwester.
Es wurde und wird vor allem die Wurzel "Shang Lu" genutzt.
Aus der Wurzel wurde auch ein Gebräu zur Geister- und Dämonenbeschwörung hergestellt.
Die Samen und Wurzelabkochungen werden zur Schneckenbekämpfung eingesetzt.
Heute in der Medizin zum Behandeln von Immunschwächekrankheiten und Tumoren im Test.
Die Asiatische Kermesbeere ist in Mittel- und Süd-Asien heimisch.
Die Pflanze ist in Europa ausgewildert zu finden.
Sie wächst bevorzugt an sonnigen Standorten.
Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 1 und 1,5 Meter hoch.
Die Wurzel ist rübenförmig und giftig.
Die Blätter sind eiförmig.
Die weißen Blüten erscheinen zwischen Mai und August in Trauben.
Aus den Blüten entwickeln sich von Juni bis Oktober die dunkelroten bis schwarzen flachen Früchte.
Die Blüten- und Fruchtstände sind aufrecht.
Die Kermesbeere braucht lockeren, feuchten aber durchlässigen Boden.
Die Pflanze braucht einen sonnigen Standort und Winterschutz.
In kalten Gegenden besser im großen Topf kultivieren.
Blätter im Sommer ernten und trocknen.
Sowohl die Früchte als auch die Wurzeln im Herbst ernten.
Früchte und Wurzeln zügig trocknen.
Beeren und vor allem Wurzelsaft können die Haut stark reizen, bei dem Wurzelsaft bis zur Blasenbildung. Keinen Saft an die Schleimhäute oder Augen bringen. Diese Eigenschaft wird bei der Bekämpfung von Schnecken genutzt.
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