Bitteres Schaumkraut

(Cardamine amara)


  

Bitteres Schaumkraut


Das bittere Schaumkraut wächst an feuchten Wegrändern und kleinen Bächen.

Die kleinen, weissen Blüten haben hübsche rote Staubgefässe, was sie zu einem echten Hingucker macht.

Es ähnelt sowohl der Brunnenkresse als auch dem Wiesenschaumkraut. Alle drei Pflanzen sind ja auch miteinander verwandt.

In der Pflanzenheilkunde wird das bittere Schaumkraut nur selten eingesetzt. Wenn dann quasi als Ersatz seiner beiden Verwandten vor allem gegen Frühjahrsmüdigkeit und Stoffwechselschwäche.

Als Wildsalat ist das bittere Schaumkraut angenehm würzig. Es verbindet die Schärfe der Brunnenkresse mit einem gewissen Bitteraroma.



Steckbrief

Haupt-Anwendungen:
Vitamin-C-Mangel,
Frühjahrsmüdigkeit,
Heilwirkung:
anregend,
harntreibend,
Anwendungsbereiche:
Frühjahrskur,
Rheuma,
Skorbut,
Stoffwechselschwäche,
Verdauungsschwäche,
wissenschaftlicher Name:
Cardamine amara, Nasturtium majoris
Pflanzenfamilie:
Kreuzblütengewächse = Brassicaceae
englischer Name:
Large Bitter-cress
volkstümlicher Name:
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Bitterstoffe, Senföl
Sammelzeit:
März bis Juni


Anwendung

Bitteres Schaumkraut

Bitteres Schaumkraut wird vor allem frisch als Wildkraut angewendet.

Man kann das bittere Schaumkraut auch getrocknet als Tee trinken, um den Stoffwechsel und die Verdauung anzuregen. Diese Art der Anwendung ist jedoch eher selten und unüblich.

Wildsalat

Die Blätter des bitteren Schaumkrauts kann man zusammen mit anderen Wildkräutern im Salat essen.

Auch in Kräuterquark oder kleingeschnitten auf Brot schmeckt das bittere Schaumkraut aromatisch.

Da das bittere Schaumkraut bitter schmeckt, sollte man nicht zuviel davon auf einmal verwenden.

Durch den Vitamin-C Gehalt, das Senföl und die Bitterstoffe wirkt das bittere Schaumkraut anregend und stoffwechselstärkend.



Pflanzenbeschreibung


Das Bittere Schaumkraut ist in Mitteleuropa heimisch.

Es wächst bevorzugt an feuchten Wegrändern und kleinen Bachläufen.

Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 60 Zentimeter hoch.

Im Frühjahr treibt die Wurzel zunächst bodennahe Blätter aus. Diese Blätter bilden jedoch keine Blattrosette.

Die Stengel der Pflanze wachsen ganzjährig, manchmal sogar im Winter. Auch an den Stengeln wachsen Blätter, meist an kleinen Stengeln.

Die Blätter sind fiederartig gelappt mit einer abgerundeten Spitze am Ende.

Im Frühjahr wachsen längere Stengel, die bis zu 60 Zentimeter lang werden.

An diesen Stengel erscheinen zwischen April und Juli die kleinen, weissen Blüten, die in Trauben stehen.

Die Blüten haben jeweils vier weisse Blütenblätter. In der Mitte wachsen rötliche Staubgefässe.

Aus den Blüten entwickeln sich aufrechte Schoten, die die Samen enthalten.


Sammeltipps

Die Blätter des bitteren Schaumkrautes sollten nur an sauberen Bächen und Gräben geerntet werden.

Am besten verwendet man sie so frisch wie möglich.


Disclaimer: Frage Deinen Arzt oder Apotheker
Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen.
Ziehe bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Deinen Arzt zu Rate.


  


Home Up