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| Haupt-Anwendungen: |
Hauterkrankungen, Gicht, Husten, Rheuma, |
| Heilwirkung: |
Pflanzenheilkundeadstringierend,antiallergisch, antimikrobiell, antimykotisch, antirheumatisch, auswurffördernd, beruhigend, blutreinigend, entzündungshemmend, fiebersenkend, gewebeverdichtend, harntreibend, kortisonähnlich, kühlend, narkotisierend, schleimhautreizend, schleimlösend, schmerzstillend, Homöopathieabwehrstärkend,auswurffördernd, schweißtreibend, |
| Anwendungsbereiche: |
PflanzenheilkundeAbführmittel,Asthma, Brechmittel, Cellulite, Cellulitis, Colitis ulcerosa, Dermatitis, Dickdarmentzündung, Drüsenschwellung, Ekzem, Entgiftung, Fieber, Gelbsucht, Gerstenkorn, Geschwulst, Geschwüre, Gicht, Hautauschläge, Hauterkrankungen, Hautjucken, Husten, Keuchhusten, Krebs, Neurodermatis Rheuma, Schmerzen, Schuppenflechte, Syphilis, Übelkeit, Warzen, HomöopathieBlasenentzündung,Entgiftung, Gastroenteritis, Gelenkschmerzen, Hautausschlag, Muskelschmerzen, Nesselsucht, Rheumatismus, Schnupfen, |
| wissenschaftlicher Name: | Solanum dulcamara L. |
| Pflanzenfamilie: | Nachtschattengewächse = Solanaceae |
| englischer Name: | Bitter Nightshade, Bittersweet, Bittersweet Nightshade, Woody Nightshade |
| volkstümlicher Name: | Alfenkraut, Alpranke, Bittersüßer Nachtschatten, Hirschkraut, Mäuseholz, Natterholz, Pißranken, Rote Hundsbeere, Seidelbeere, Teufelsklatten |
| Verwendete Pflanzenteile: | Beeren, Blätter, Stengel, Wurzelrinde |
| Inhaltsstoffe: | Alkaloide, Atropin, Bitterstoffe, Campesterol, Cycloartenol, Gerbstoff, Gerbsäure, Saponine, Solacein, Solamarin, Solanein, Solanin, Solasodin, Steroidalkaloidglykoside, Stigmasterol, Tomatidenol |
| Sammelzeit: | März-Mai, September-Novemer |
| Nebenwirkungen: | Lähmungen, Schwindel |
| Kontraindikation: | Schwangere und Stillende |
Wichtig: Innere Anwendung nur unter ärztlicher Aufsicht!Für die innere Anwendung gibt es fertige Mittel, die eine bestimmte Menge an Wirkstoffen enthalten.
Diesen Blutreinigungstee in kleinen Mengen über den Tag verteilt trinken. Die Dosis darf nicht gesteigert werden.
Hilft gegen Hautkrankheiten, Dickdarmentzündung, Husten, Rheuma, Gelbsucht, Übelkeit ...
Wird als Dulcamara D4 und C6 eingesetzt, z.B. bei Halsentzündung und Schnupfen, die durch Kälte und Nässe entstanden sind.
Seit der Zeit der Römer dürfte der Einsatz des Bittersüßen Nachtschattens zu Heilzwecken bekannt sein.Im Mittelalter war es vor allem ein Mittel gegen Gicht und Hautkrankheiten. Noch heute finden sich Pflanzen in der Nähe von Burgen, alten Mauern und verfallenen Gebäuden.
In der Magie werden die Bittersüß-Zweige in das Schlafzimmer gehängt um Alpträume zu vertreiben. Es hilft auch gegen Schlafwandeln. Dazu werden Zweige unter die Matraze gelegt.
Dem Vieh band man einen Kranz aus Bittersüßen Nachtschatten gegen Atemprobleme um.
Aus der Pflanze wurde auch ein Liebesmittel hergestellt.
Pfarrer Kneipp nutzte den Bittersüßen Nachtschatten zur Entgiftung.
Der Bittersüße Nachtschatten wird heute erfolgreich bei Hauterkrankungen wie Dermatitis, Ekzem und Neurodermitis eingesetzt.
Bittersüßer Nachtschatten ist in Europa und Asien heimisch.
Alle Pflanzenteile sind giftig.
Er wächst bevorzugt in Auenwäldern, Gebüschen, Hecken und Geröllhalden.
Der mehrjährige Halbstrauch wird bis zwischen 30 und 200 Zentimeter hoch.
Der Bittersüßer Nachtschatten ist winterhart.
Die lanzettlichen Blätter können am Grund 1-2 Lappen haben.
Die violetten Blüten erscheinen zwischen Juni und August und haben einen Durchmesser von 1 cm.
Aus den Blüten entwickeln sich von August bis Oktober die roten, eiförmigen, glänzenden Beeren.
Die unreifen grünen Beeren sind sehr giftig, mit zunehmender Reife werden die Gifte abgebaut, nur die ganz reifen Beeren sind nahezu ungiftig, sollten trotzdem nicht gegessen werden.
Feuchter Lehmboden.
Halbschatten.
Im Frühjahr zurückschneiden.
Die Pflanze sollte für Kinder unerreichbar angebaut werden.
Stengel im Frühjahr (vor dem Blattaustrieb) oder Spätherbst (nachdem die Blätter abgefallen sind) sammeln, luftig und schattig trocknen.
Wurzeln im Herbst ernten, gründlich waschen, schälen. Wurzelrinde luftig und schattig trocknen.
Die giftigen Pflanzenteil gut beschriftet und sicher aufbewahren.
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