Feige
Dass der Genuss von Feigen gegen Verstopfung hilft, ist wohl recht vielen bekannt. Mit Feigen kann man jedoch auch Husten und andere Beschwerden lindern. Manche sprechen der Feige sogar eine Wirksamkeit gegen Tumoren zu. Steckbrief
Anwendung
Die Feige kann man frisch oder getrocknet essen.
Sie wirkt mild abführend, ist also bei leichter Verstopfung geeignet.
Auch gegen Vitaminmangelerscheinungen kann sie helfen.
Zudem wirkt sie stärkend.
Getrocknet kann man sie Hustenteemischungen beifügen. Der Tee wird dadurch leicht süss und trinkt sich angenehmer. Auch einen Sirup kann man aus Feigen herstellen. Äusserlich angewandt hilft die Feige auch bei verschiedenen Hauterkrankungen.
In alten Schriften wird die Feige sogar für ihre Wirkung gegen Krebs gerühmt,
aber mit solchen Beschreibungen sollte man immer zurückhaltend sein.
Allerdings haben sogar medizinische Forschungen in Japan in der Feige einen Wirkstoff entdeckt,
der unter bestimmten Umständen Tumoren schrumpfen lassen kann.
Sogar Remissionen bei menschlichen Krebspatienten wurden beobachtet.
Pflanzenbeschreibung
Der Feigenbaum wächst bevorzugt im Mittelmeerraum bis nach Indien,
aber je wärmer es wird, desto mehr verbreitet er sich auch in Deutschland,
zumal es inzwischen auch winterharte Sorten gibt.
Er wird bis zu zehn Meter hoch.
Schon aus religiösen Abbildungen sind die grossen, gelappten Blätter bekannt, gross genug, um die Geschlechtsteile der abgebildeten Adam und Eva zu bedecken. Die Blüten sieht man kaum, doch die kleinen Feigenwespen, die die einzigen Befruchter sind, finden die Blüten und befruchten sie auf komplizierte Weise. Die befruchteten Blüten entwickeln sich im Laufe des Sommers zu Früchten. Die Früchte im Süden werden blauviolett zur Reifezeit, Früchte aus Mitteleuropa bleiben häufig grün, obwohl sie saftig und süss werden.
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