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| Heilwirkung: |
blutstillend, krampflösend, Diabetes, Bluthochdruck, Menstruationsstörungen, Zu starke Monatsblutungen, Wechseljahrsbeschwerden, Nasenbluten, Zahnfleischbluten, |
| wissenschaftlicher Name: | Senecio fuchsii, Senecio ovatus |
| Pflanzenfamilie: | Korbblütler = Asteraceae |
| englischer Name: | Fox groundsel, Wood Ragwort |
| volkstümliche Namen: | Fuchssches Greiskraut, Fuchsens Heidnisch-Wundkraut, Heidnisch Greiskraut, Heidnisch Kreuzkraut, Heidnisch Wundkraut, Kahles Hain-Greiskraut, Hain-Kreuzkraut |
| Verwendete Pflanzenteile: | Kraut |
| Inhaltsstoffe: | Pyrrolizidin-Alkaloide, Senecionin |
| Sammelzeit: | Juni bis September |
Das Fuchs-Kreuzkraut wird kaum als Heilpflanze eingesetzt,
selbst als Pflanze ist es kaum bekannt,
obwohl es in manchen Bergwäldern die beherrschende Blütenpflanze ist.
Man sollte das Fuchskreuzkraut auch nicht in hoher Dosis und über einen längeren Zeitraum anwenden, weil bei einer Verwechslung mit der verwandten Pflanze Senecio nemorensis die enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide schädigend auf die Leber wirken können.
Daher kann man es gegen Zahnfleischblutungen, Nasenbluten und zur Abschwächung von Periodenblutungen einsetzen.
Auch gegen Wechseljahrsbeschwerden soll es helfen.
Dieser Einsatzzweck ist jedoch nicht durch Studien gestützt, weshalb man nicht sagen kann, ob das Fuchskreuzkraut wirklich gegen erhöhte Blutzucker-Werte helfen kann.
Da man das Fuchskreuzkraut nicht über einen längeren Zeitraum einnehmen sollte, verzichtet man besser auf die Anwendung des Fuchskreuzkrautes gegen Diabetes.
Für einen Tee übergiesst man einen Teelöffel des Krautes mit einer Tasse kochendem Wasser.
Fünf Minuten ziehen lassen und dann abseihen.
Die Tinktur kann man so zubereiten wie im Grundrezept beschrieben.
Davon nimmt man dreimal täglich 10 bis 50 Tropfen ein.
Nur über einen kurzen Zeitraum anwenden!
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Achtung! Verwechslungsgefahr!
Das Fuchs-Kreuzkraut (Senecio fuchsii) ist nahe verwandt mit Senecio nemorensis und sieht auch sehr ähnlich aus. Auch Bastarde (Mischlinge) zwischen den beiden Arten entstehen häufig. Früher gehörten beide Arten sogar zur gleichen Art und galten nur als Unterarten (Subspecies). Das echte Fuchs-Kreuzkraut enthält in geringer Menge (0,01%) bestimmte Sorten von Pyrrolizidinalkaloiden, die nahezu ungiftig sind, die verwandte Art Senecio nemorensis enthält jedoch in höherer Menge (01,%) giftige Arten von Pyrrolizidinalkaloiden, die bei Dauergebrauch die Leber schädigen können. Da die beiden Arten häufig verwechselt werden, sollte man am besten keins der beiden verwenden, zumindest nicht auf lange Dauer und in grossen Mengen. |
Das Fuchskreuzkraut ist in Europa heimisch.
Es wächst bevorzugt in Wäldern, vor allem im Mittelgebirge und in den Alpen. Am liebsten mag das Fuchskreuzkraut nährstoffreiche Mischwälder, aber es kommt auch häufig in Nadelwäldern vor. Im Schwarzwald ist es eine der häufigsten Pflanzen. In der Ebene kommt es hingegen kaum vor.
Das Fuchskreuzkraut ist eine mehrjährige Pflanze, die bis zu 1,50 m hoch wird. Meistens ist es etwa einen Meter gross.
Im unteren Bereich ist der Stengel unverzweigt, weiter oben verzweigt er sich, wenn er genügend Platz hat.
Die schmalen, lanzettlichen Blätter wachsen direkt am Stengel. Sie haben leicht gezähnte Ränder und eine Spitze.
Ab Ende Juni, Anfang Juli blüht das Fuchs-Kreuzkraut mit gelben Blüten, die in lockeren Trauben stehen.
Die Blüten sind Korbblüten mit dunkelgelben bis bräunlichen Röhrenblüten, die in der Mitte deutlich herausstehen. Meistens gibt es nur fünf Zungenblüten, die recht schmal und leuchtend gelb sind.
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