Herzgespann


Herzgespann Schon Dioskurides im Altertum kannte das Herzgespann und empfahl es gegen Magenleiden. Erst im Mittelalter wurde seine Herzwirkung entdeckt.

Doch dann geriet es, wie soviele Kräuter fast in Vergessenheit. Englische Ärzte haben das Herzgespann jedoch in jüngster Zeit wiederentdeckt und anerkannt.



Steckbrief

Heilwirkung: beruhigend,
krampflösend,
nervöse Herzbeschwerden,
Herzprobleme,
Herzklopfen
Atemnot,
Engbrüstigkeit,
Verschleimung der Atemwege,
Magenprobleme,
Blähungen,
Magenkrämpfe,
Kropf,
Nervosität,
Gereiztheit,
Nervöse Angstzustände,
Schlaflosigkeit,
wissenschaftlicher Name:Leonurus cardiaca
Pflanzenfamilie:Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:Common Motherwort
volkstümlicher Name:Herzgold, Herzheil, Herzkräutl, Löwenschanz, Wolfskraut
Verwendete Pflanzenteile:Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:Leonurusbitterstoff, Apeflesäure, Weinsäure, Zitronensäure, Phosphorsäure, Kalium, Kalzium, Harz, Gerbstoff
Sammelzeit:Juni bis September


Anwendung

Herzgespann Herzgespann kann man als Tee gegen Herzleiden, Magenprobleme und nervöse Beschwerden einsetzen.

Zwei Tassen täglich, in kleinen Schlucken getrunken, gelten als sinnvolle Dosierung.


Pflanzenbeschreibung

Herzgespann Das Herzgespann wächst an Wegrändern, Zäunen, auf Halden und Brachland.

Die mehrjährige Pflanze hat mehrere vierkantige, hohle Stengel, die oft rötlich oder violett sind.

Die Blätter sind herzförmig oder länglich und im vorderen Bereich meistens in grobgesägte Lappen gespalten.

Die rosafarbenen Blüten sitzen an den Stengeln, haben einen Kelch in Trichterform und sind buschig behaart.


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