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| Haupt-Anwendungen: |
Entzündungen, Gelenkschmerzen, |
| Heilwirkung: |
entzündugnshemmend, gewebestärkend, schmerzstillend, |
| Anwendungsbereiche: |
VolksheilkundeAmenorrhoe,Arthritis, Bienenstiche, Dysmenorrhoe, Entzündungen, Gicht, Harndrang, Hautkrankheiten, Ischias, Krebs, Neuralgien, Rheuma, HomöopathieGrauer Star,Bindehautentzündung, Sehschwäche, |
| wissenschaftlicher Name: | Senecio jacobaea L., Jacobaea vulgaris |
| Pflanzenfamilie: | Korbblütengewächse = Asteraceae |
| englischer Name: | Cushag, Ragwort |
| volkstümlicher Name: | Großes Kreuzkraut, Jakobs-Greiskraut, Jakobs-Kreuzkraut, Spinnenkraut |
| Verwendete Pflanzenteile: | oberirdisches blühendes Kraut |
| Inhaltsstoffe: | ätherische Öle, Erucifolin, Flavanoide, Germacren D, Jacobin, Pyrrolizidinalkaloide, Senecionin |
| Sammelzeit: | Juli-August |
| Nebenwirkungen: | Leberschäden |
| Kontraindikation: | Schwangerschaft, Leberkrankheiten, Leberschäden |
Das Jakobs-Greiskraut sollte nicht über einen längeren Zeitraum oder größeren Mengen eingesetzt werden,
da Leberschäden möglich sind.
Auch in den getrockneten Pflanzenteilen bleiben die Gifte erhalten,
man sollte auf die innerliche Anwendung aus Sicherheitsgründen verzichten.
In der Antike wurde die Pflanze in Liebestränken genutzt
Im Mittelalter wurde sie gegen Verzauberungen als Amulett umgehängt.
Hexen wurde nachgesagt, dass diese Jakobs-Greiskraut-Pflanzen bündelten, um fliegen zu können.
Zeitweise wurden Blätter und Blüten für grüne und gelbe Farbstoffe genutzt.
In einigen Ländern (Großbritanien) ist das Jakobs-Greiskraut meldepflichtig und sollte entfernt werden.
Heute wird die Pflanze in einigen Naturgärten gehalten um als Raupenfutter für bestimmte Schmetterlinge (Jakobskrautbär/Thyria jacobaeae) zu dienen.
Diese Schmetterlinge werden in einigen Ländern (Neuseeland) zur Bekämpfung des Jakobs-Greiskrauts eingesetzt.
Einige Inhaltsstoffe, die das Zellwachstum hemmen, werden zur Krebsbekämpfung untersucht.
Das Jakobs-Greiskraut ist in Eurasien heimisch.
Es wächst bevorzugt an sonnigen Wegrändern, Hängen und Wiesen.
Die zweijährige/mehrjährige Pflanze wird zwischen 30 und 100 Zentimeter hoch.
Im Frühjahr treibt die Wurzel zunächst Blätter aus.
In Bodennähe wächst dann eine Blattrosette.
Die Blätter sind fiederspaltig.
Die gelben Blüten erscheinen zwischen Juni und August.
Die Blütenköpfe haben einen Durchmesser von 15 - 25 mm.
Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Spätherbst die Samen.
Den Samen an Ort und Stelle ausäen, die Aussaat ist jederzeit möglich.
Der Standort sollte sonnig und nicht zu feucht sein.
Die Pflanze vermehrt sich über den Samen in den Folgejahren von selbst.
Die Pflanze braucht keine Pflege.
Das getrocknete Kraut in klein Stücke schneiden und in luftigen Behältern (Stoffsäckchen) aufbewahren.
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