Knoblauch
Knoblauch ist jedoch auch ein hervorragendes Mittel für die Gesundheit. Nicht nur, dass er antibakteriell wirkt, er wirkt auch gegen Arteriosklerose, was ihn sehr wertvoll macht, denn es gibt nur wenige Heilpflanzen, die bei Gefässverengung wirken. Steckbrief
Anwendung
In erster Linie kann man die Knoblauchzehen essen, am besten roh im Salat.
Aber auch gekocht ist der Knoblauch förderlich für die Gesundheit. Der typische Knoblauchgeruch lässt sich leider nicht ganz umgehen, aber wenn alle Menschen, mit denen man direkten Kontakt hat, auch Knoblauch gegessen haben, dann stört der Geruch nicht. Ganz frisch geernteter Knoblauch riecht übrigens deutlich weniger streng als abgelagerter Knoblauch. Regelmässig angwendet wirkt Knoblauch gegen Arteriosklerose, das heisst, er verringert Ablagerungen in den Blutgefässen und verhindert, dass sich neue bilden. Dadurch wirkt der Knoblauch indirekt gegen Bluthochdruck und kann Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen. Ausserdem wird die Verdauung gestärkt und das Immunsystem gefördert. TinkturMan kann mit den Knoblauchzehen auch eine Tinktur ansetzen.
Knoblauch wird im Handel auch in Kapseln angeboten, so dass man ihn ohne Geruchsrisiko einnehmen kann. Knoblauch in der KücheKnoblauch eignet sich am besten, um ihn zu essen.So kann man einen leckeren Geschmack mit einer guten gesundheitlichen Wirkung verbinden. Siehe auch:
ÄusserlichÄusserlich kann man aufgeschnittene Knoblauch-Zehen in Scheiben gegen Warzen verwenden.Mit einem Pflaster klebt man einzelne Scheiben auf die Stelle mit der Warze und lässt sie über Nacht einwirken. Solch ein Pflaster muss man mehrmals hintereinander anwenden, bevor es Wirkung zeigt.
Pflanzenbeschreibung
Die ursprüngliche Heimat des Knoblauchs ist Südeuropa und der nahe Osten.
Dort wird der Knoblauch auch im grossen Stil angebaut.
Auch in Mitteleuropa wird Knoblauch gerne in den Gärten angebaut, manchmal kommt er auch verwildert vor, aber eher selten. Im zeitigen Frühjahr spriesst aus den Knoblauchzehen ein Trieb mit flachen Stengeln. Schon diese Stengel schmecken zart nach Knoblauch und können, solange sie jung sind, im Salat verwendet werden. Im Hochsommer verdorren diese Stengel, während die Zehe sich verdickt und zur Knolle wird, die ihrerseits mehrere Zehen enthält. Im Spätsommer kann die Knolle dann geerntet werden. Eine lustige Verwandte des Knoblauchs ist die Rockenbolle, die auf ihrem geringelten Blütenstengel eine Knoblauchknolle statt Blüten trägt.
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