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| Heilwirkung: |
blutstillend, harntreibend, schweisstreibend, Verstopfung, Durchfall, Leberschwäche, Skorbut, Nierenschwäche, Blasenentzündung, Menstruations fördernd, Menstruationsbeschwerden, Wunden, Furunkel, Geschwüre, Hämorrhoiden, |
| wissenschaftlicher Name: | Senecio vulgaris |
| Pflanzenfamilie: | Korbblütler = Asteraceae |
| englischer Name: | Groundsel |
| volkstümliche Namen: | Gemeines Kreuzkraut, Greiskraut, Greisskraut |
| Verwendete Pflanzenteile: | Blüten |
| Inhaltsstoffe: | Alkaloide, Senecionin, Senecine |
| Sammelzeit: | Sommer |
Im Mittelalter stand das Kreuzkraut als Heilpflanze in hohem Ansehen.
Doch heutzutage gilt es als giftig und wird nicht mehr verwendet.
Seine menstruationsfördernde Wirkung ist zwar unbestritten, aber es gibt viele Pflanze, die zur Regulierung der Menstruation verwendet werden können und ansonsten ungiftig sind.
Das Alkaloid Senecionin des Kreuzkrautes wirkt potentiell schädigend auf die Leber, vor allem, wenn man es überdosiert oder über einen langen Zeitraum hinweg einnimmt.
Weidetiere, die mit ihrem Trockenfutter einen hohen Anteil Kreuzkräuter fressen, auch von anderen Kreuzkrautarten, leiden häufig unter Leberschäden. In besonders hoher Dosis kann es bei Weidetieren sogar zur Nervenschädigungen mit Todesfolge kommen.
Aus diesen Gründen kann die Anwendung des Kreuzkrautes nach aktuellen Erkenntnissen
nicht empfohlen werden.
Höchstens niedrig dosiert in einem Mischtee zur Förderung der Menstruation
wäre das Kreuzkraut zu vertreten, aber auch dann nur bei kurzzeitiger Einnahme.
Das gemeine Kreuzkraut ist eine einjährige Pflanze,
die in Europa heimisch ist und inzwischen fast weltweit anzutreffen ist.
Sie ist ein typisches Garten- und Ackerunkraut, denn sie liebt umgegrabene, nährstoffreiche Flächen.
Das Kreuzkraut wird nur etwa 30 cm hoch und sieht sehr unscheinbar aus, sogar ein wenig unfreundlich. Es hat gefiederte, schmale Blätter, die gezähnt sind. Sie erinnern etwas an Disteln, sind aber nicht so stachelig wie Disteln.
Die kleinen, gelben Blüten blühen vom Frühjahr bis zum herbst. Sie haben ein Körbchen, wie es sich für einen Kobrblütler gehört, aber keine Zungenblüten. Daher sehen die Blüten nicht besonders hübsch aus.
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