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| Heilwirkung: |
Achtung! Giftig. Nur niedrig dosiert oder homöopathisch anwenden.
Die Pflanze ist geschützt!, |
| wissenschaftlicher Name: | Pulsatilla vulgaris |
| Pflanzenfamilie: | Hahnenfussgewächse = Ranunculaceae |
| englischer Name: | Pasque Flower |
| volkstümliche Namen: | Bocksbart , Däiwelsbaart, Osterblume, Schlafblume, Teufelsbart, Windblume, Wolfspfote |
| Verwendete Pflanzenteile: | Kraut |
| Inhaltsstoffe: | Anemonol, Protoanemonin, Ranunculin, Saponine |
| Sammelzeit: | Achtung! Die Pflanze ist geschützt! März bis Mai |
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Achtung! Giftig.
Kuhschelle nur niedrig dosiert oder homöopathisch anwenden. |
Durch das Trocknen der Pflanzenteile verliert sich jedoch die Giftigkeit, wie das bei vielen Hahnenfussgewächsen der Fall ist.
Die getrocknete Pflanze kann man niedrig dosiert gegen Menstruationsbeschwerden und Blasenentzündungen verwenden.
Auch eine Tinktur aus der getrockneten Pflanze kann man einsetzen.
Homöopathisch ab D4 soll die Kuhschelle unter der Bezeichnung "Pulsatilla" gegen vielerlei Beschwerden helfen, vorwiegend bei Frauen.
Der Einsatzbereich reicht von Migräne zusammen mit Magenschmerzen, unregelmässiger Periode, bis hin zu Störungen der Harnorgane und Erkältungen.
Passend zu ihrer hautreizenden Wirkung im unverdünnten Zustand wird die homöopathische Kuhschelle gegen Ekzeme und Nesselsucht verwendet.
Bei akuten Problemen werden Potenzen von D4 bis D12 empfohlen,
bei chronischen eher D30.
Die Kuhschelle wächst an kalkreichen, sonnigen Standorten in Europa,
ist aber inzwischen so selten geworden, dass sie unter Naturschutz gestellt wurde.
Aus einem Wurzelstock, der bis zu ein Meter in die Tiefe wächst, treiben im zeitigen Frühjahr gefiederte Laubblätter, die in der Frühphase behaart sind.
Ausserdem wachsen ein oder mehrere Blütenstengel, die um 15 cm hoch werden.
Die Blüte hat violette Blütenblätter und leuchtend gelbe Staubgefässe, was einen attraktiven Kontrast ergibt. Am Anfang nickt die Blüte, später öffnet sie sich immer mehr und zeigt nach oben.
Die Form der Blüte erinnert an eine Kuhglocke, was der "Kuhschelle" ihren Namen einbrachte. Als Verkleinerungsform bürgerte sich "Kühchen-Schelle", von "kleine Kuh" ein, das sich im Laufe der Zeit zu "Küchenschelle" wandelte.
Nach der Blütezeit wächst der Stengel noch deutlich weiter und wird bis zu 40 cm hoch. Die Blüte verwandelt sich zu einer Art Pusteblume mit vielen samentragenden Federschweifen.
Achtung! Schon das Berühren der Kuhschelle kann bei empfindlichen Menschen
zu Reizungen der Haut führen.
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