Mönchspfeffer


  

Mönchspfeffer Schon im Mittelalter war der Mönchspfeffer hochgeschätzt und in den Klöstern wurde er hochdosiert als Würzmittel serviert, um die Libido der Mönche und Nonnen zu dämpfen.

Heutzutage wird der Mönchspfeffer vor allem gegen Frauenbeschwerden eingesetzt.



Steckbrief

Heilwirkung: Wechseljahre,
Prämenstruelles Syndrom (PMS),
Östrogen-Dominanz,
Hyperprolaktinämie,
Blutungsstörungen,
Mastodynie,
Schmerzen während der Periode,
Zyklusunregelmäßigkeiten,
Übererregbarkeit,
Hodenentzündung,
Prostataentzündung,
wissenschaftlicher Name:Vitex agnus castus
Pflanzenfamilie:Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:Chasteberry, Chastetree
volkstümlicher Name:Keuschlamm,
Verwendete Pflanzenteile:Blätter, Früchte
Inhaltsstoffe:Fettes Öl, ätherisches Öl, Flavone, Iridiode, Aucubin, Agnusid, Casticin,
Sammelzeit:Herbst


Anwendung

Mönchspfeffer Im Mittelalter wurde der Samen in Köstern zerstossen und in grossen Dosen als Gewürz serviert, um den Mönchen und Nonnen die Enthaltsamkeit zu erleichtern.

In geringen Dosen bewirkt er das Gegenteil.

Der wichtigste Einsatzzweck des Mönchspfeffers in heutiger Zeit ist jedoch die Frauenheilkunde. Denn er hilft sowohl gegen Periodenprobleme als auch bei Wechseljahrsbeschwerden.

Diese Wirkung hängt mit seiner Funktion als Phytohormon zusammen, denn der Mönchspfeffer kann die körpereigene Progesteronbildung anregen.



Pflanzenbeschreibung

Mönchspfeffer Ursprünglich war der Mönchspfeffer im Mittelmeerraum beheimatet. Doch schon im Mittelalter brachten ihn die Mönche und Nonnen nach Europa, um in ihren Klöstergärten ein Mittel gegen die fleischliche Lust zu kultivieren.

Der Mönchspfeffer bevorzugt Ufernähe, wächst bei guter Pflege aber auch ohne Gewässer.

Er ist ein bis zu 5 m hoher Strauch. Seine Blätter sind handförmig gefiedert.

Im Spätsommer blüht der Mönchspfeffer zartblau bis violett. Seine Blüten stehen in dichten Ähren.

Später reifen 0,5 cm grosse Steinbeeren heran, die pfeffrig scharf schmecken.

Siehe auch

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