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| Heilwirkung: |
Achtung! aufgrund der möglichen Giftigkeit nur verdünnt, in Fertigpräparaten oder äusserlich anwenden!
anregend, |
| wissenschaftlicher Name: | Tanacetum vulgare, Chrysanthemum vulgare |
| englischer Name: | Tansy |
| volkstümliche Namen: | Gülden Knöpfle, Michelkraut, Rehfarn, Revierblume, Tannkraut, Westenknöpf, Wurmkraut, Wurmsamen |
| Verwendete Pflanzenteile: | Blüten, Kraut |
| Inhaltsstoffe: | Pyrethrin, Thujon, Bitterstoff, Gerbstoff, Kampfer, Bittere Glykoside, Phytosterole, Parthenolid |
| Sammelzeit: | Juli und August |
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Achtung!
Da der Rainfarn manchmal giftig ist, sollte man ihn besser nicht oder nur in geringer Dosis innerlich einsetzen. Vom Rainfarn gibt es offenbar verschiedene Unterarten, von denen einige stark giftig sind. Sogar Todesfälle sind bekannt geworden. Es ist also Glücksache, ob man an einen ungiftigen oder einen giftigen Rainfarn gerät. Daher ist Vorsicht angeraten. Auch die Haut kann gereizt und allergisch auf den Rainfarn reagieren. |
Er treibt angeblich Madenwürmer und Spulwürmer aus.
Da es heutzutage aber zuverlässigere und vor allem ungefährlichere Mittel gegen Würmer gibt, sollte man den Rainfarn nicht für diesen Zweck einsetzen.
Dazu wendet man die Blüten oder das blühende Kraut des Rainfarns als Breiumschlag an.
Man kann wohl nicht davon ausgehen, dass diese Behandlungsform die Läuse zuverlässig bekämpft, obwohl der Rainfarn bestimmt eine gewisse Wirkung gegen Läuse und Flöhe hat. Bei Lausbefall reicht eine gewisse Wirkung jedoch nicht aus, denn man braucht eine zuverlässige und absolute Wirkung.
Daher sollte man bei Lausbefall die vom Arzt verschriebenen Mittel verwenden.
Man kann getrocknete Blätter und Blüten des Rainfarns ausstreuen,
um Insekten zu vertreiben.
Der Rainfarn ist in Europa heimisch.
Er wächst bevorzugt an Wegrändern, Wiesen, Waldrändern, Schuttplätzen und lichten Gebüschen.
Häufig kommt er zusammen mit Beifuss vor, denn beide lieben ähnliche Bedinungen.
Der mehrjährige Rainfarn wird bis zu 1,50 Meter hoch, meistens ist er jedoch zwischen 50 Zentimetern und einem Meter gross.
Aus dem Wurzelstock spriessen im Frühjahr meist mehrere Stengel. Diese Stengel verzweigen sich im Allgemeinen erst im oberen Bereich.
Die Blätter stehen wechselständig am Stengel. Sie sind einfach- bis doppelt fiederschnittig und am Rand gezähnt.
Die Blattwedel erinnern ein wenig an die Blätter vom Wurmfarn, was bestimmt ein Grund für den Namen des Rainfarns ist.
Zwischen Juni und September blüht der Rainfarn.
Seine gelben Blüten wachsen in Rispen in Doldenform. Sie sehen aus wie kleine, gelbe Knöpfe, denn sie bestehen ausschliesslich aus Röhrenblüten. Die strahlenartigen Zungenblüten fehlen dem Rainfarn.
Der Rainfarn hat einen kräftigen Geruch, den manche Menschen mögen und andere als abstossend empfinden.
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