|
| Haupt-Anwendungen: |
Aromatikum (Blüte), Krämpfe, |
| Heilwirkung: |
abführend, antiviral, erweichend, gallentreibend, harntreibend, krampflösend, narkotisierend, tonisch, |
| Anwendungsbereiche: |
Rinde/WurzelrindeFieber,Brechmittel, Abführmittel, Verstopfung, Krämpfe, Zahnschmerzen, BlätterVirusinfektionen,BlütenTrockene Haut,Rissige Haut, Ungeziefer, Gewürz, BlütenessenzenEnergiehaushalt,Erholung Homöopathie ab D3Durchfall,Erbrechen, Hyperacidität, Magenschmerzen, Migräne Saures Aufstoßen, Sodbrennen, Tabaksucht, Übelkeit, |
| wissenschaftlicher Name: | Robinia pseudoacacia |
| Pflanzenfamilie: | Fabaceae = Leguminosae |
| englischer Name: | Black locust |
| volkstümlicher Name: | Falsche Akazie, Heuschreckenbaum, Johannisbrotbaum, Scheinakazie, Schotendorn, Silberregen, Wunderbaum |
| Herkunft: | Nordamerika |
| Verwendete Pflanzenteile: | Blüte, Rinde, Wurzel, Blätter, Samen |
| Inhaltsstoffe: | ätherische Öle, Flavonoide, Gerbstoffe, Glykoside, Harz, Indican, Lectine, Phasin, Robinin, Syringin |
| Sammelzeit: | Mai, Juni (Blüte) |
Von der Robinie kann man alle Pflanzteile nutzen, da die Pflanze bis auf die Blüten giftig ist,
sollte man sich auf die Blüten beschränken.
Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Brechreiz und Übelkeit.
Den Saft kann man auch weiter zu Sirup verarbeiten.
Hilft gegen Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Brechreiz und Übelkeit.
Wurde so gegen Augenkrankheiten eingesetzt.
Hilft wenn man Ruhe und Erhohlung braucht, erneuert die Energien.
Hilft wenn man Ruhe und Erhohlung braucht, erneuert die Energien.
Einige Minuten leicht erhitzen aber nicht kochen.
Und durch ein Tuch abseihen und abfüllen.
Diese Salbe ist gut gegen trockene, spröde und rissige Haut teilweise auch gegen trockene Schleimhäute.
Fossilien deuten darauf hin, dass vor etwa 30 Millionen Jahren (Miozän-Eozän) die Robinie auch in Europa zu finden war, vor einigen hundert Jahren war sie jedoch nur noch in Nordamerika heimisch.Die Pflanze wurde von dem Gärtner Jean Robin Anfang de 17. Jahrhunderts aus Nordamerika nach Europa eingeführt. Über Frankreich und England verbreitete sich dieser Baum sehr schnell über ganz Europa und heute in fast allen Gärten dieser Welt.
Durch seine üppige Blütenpracht wurde sie zur Herstellung von Honig genutzt, das haltbare Holz für Werkzeuge und Möbel (Tropenholzersatz).
Da der Boden mit Stickstoff angereichert wird zur Düngung und wegen der starken Wurzeln als Erosionsschutz.
In einigen Gebieten ist dieser Baum zur Plage geworden und wird heute bekämpft.
Die Robine ist in Nordamerika heimisch. Wächst aber in ganz Europa.
Sie wächst bevorzugt auf trockenen durchlässigen Böden an sonnigen Standorten.
Der lichte Baum wird bis etwa 25 Meter groß hoch. Sie ist mit etwa 40 Jahren ausgewachsen
Der Baum wird in der Regel etwa 100 und bis zu 200 Jahren alt.
Die alte Rinde ist grob und rissig, bei jungen Trieben glatt. An jungen Trieben finden sich Dornenpaare.
Die Blätter sind wechselständig, 20 cm lang, unpaarig gefiedert und die ovalen Fiederblättchen (7-19 Stück) sind 3 cm lang.
Die weißen Schmetterlingsblüten sind etwa 1-2 cm lang und hängen an 15 cm langen Trauben. Blüte Mai/Juni.
Die Frucht ist eine 5-10 cm lange braune und flache Hülse mit 4-10 Samen. Reif im Spätherbst/Winter.
Die Robinie ist ein Neophyt, der wegen seiner Schädlichkeit in der Schweiz sogar auf der schwarzen Liste steht. Die Robinie bedroht besonders die wertvollen und artenreichen Offenlandbiotope mit Sandtrocken- und Kalkmagerrasen. Auch wenn die Robinie entfernt wird, hat sie den Boden mit Stickstoff angereichert und die Pflanzenwelt am Standort dauerhaft verändert.
Diese Häufigkeit liegt vermutlich daran, dass die Robinie unter dem Mistelbefall nicht leidet.
Sie setzt den jungen Misteln auch keine Abwehrstoffe entgegen,
sodass die Misteln gut gedeihen können.
Die Pflanze gibt es im Baumarkt und Gartencenter. Sie wächst nahezu auf jedem Boden, verträgt ausgezeichnet Trockenheit und vermehrt sich von selbst durch aussäen und Ausläufer. Gerade wenn man den Hauptbaum fällt, werden die Ausläufer aktiv und es bilden sich jede Menge Ableger (Wurzelbrut).
Die Robinie unterdrückt nahezu jede andere Pflanze. Daher sollte man es sich gut überlegen ob man diese Pflanze in seinem Garten überhaupt anbauen möchte.
Für homöopatische Zwecke wird die frische Rinde von jungen Zweigen gesammelt.
|
Disclaimer: Frage Deinen Arzt oder Apotheker
Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Ziehe bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Deinen Arzt zu Rate. |