Seerose
Die Seerose ist aber auch ein Heilmittel. Ihre Blüten sollen angeblich zu starke Libido dämpfen. Mit dem Wurzelstock kann man Husten lindern, Kopfschmerzen und verschiedene Hautprobleme behandeln. Steckbrief
Anwendung
Die Seerose wird vorwiegend von der Volksheilkunde angewendet.
Die Schulmedizin verwendet sie eher nicht.
Wurzelstock innerlichDie getrocknete Wurzel kann man als Tee gegen Kopfschmerzen und Husten verwenden. Auch gegen Erkrankungen des Harnapparates kann man diesen Tee verwenden.Wurzelstock äusserlichÄusserlich kann man den Wurzelstock in Form von Waschungen, Bädern oder Umschlägen gegen entzündete Wunden, leichte Verbrennungen und Abszesse einsetzen.Gegen Mundentzündungen kann man mit einem Aufguss der Seerose spülen. BlütenAus den Blüten kann man einen Tee zur Beruhigung und gegen Ängste trinken.Dazu wird eine Abkochung mit einen guten Esslöffel getrocknete Blüten pro Tasse zubereitet. Früher wurden die Blüten einen Tag lang in Wein eingelegt, um gegen nervliche Probleme getrunken zu werden. Geschichtliches
SamenDie Samen der Seerose wurden schon in der Antike zu Plinius Zeiten zur Dämpfung des Triebes verwendet.Sie sollten Mönchen und Nonnen helfen, ihre Gelübde einzuhalten. Auch gegen unkeusche Träume sollten die Samen helfen. NixenFrüher glaubte man, dass Nixen die Menschen ertrinken liessen, die versuchten, die Seerosen zu pflücken.In Wirklichkeit verhakten sich manche Seerosen-Pflücker an den stabilen Blütenstengeln und ertranken deshalb. Pflanzenbeschreibung
Weisse Seerosen sind in Europa heimisch,
andere Arten wachsen in den Tropen.
Seerosen sind ausdauernde Pflanzen, die in Gewässern wachsen. Ihre dunkelgrünen Blätter schwimmen auf der Seeoberfläche. Den ganzen Sommer über blühen die grossen, weissen Blüten, die teilweise gefüllt sind. Die Staubblätter sind leuchtend gelborange. Als Wildpflanze steht die Seerose unter Naturschutz.
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