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Sie zeichnet sich durch einen unangenehmen Geruch der Blüten aus. Daher heisst sie auch stinkende Nieswurz.
Man findet die stinkende Nieswurz in lichten Bergwäldern, vor allem in den Alpen.
Die ganze Pflanze ist stark giftig.
Früher die stinkende Nieswurz gegen Läuse angewendet.
| Heilwirkung: |
Achtung! Stark giftig. Nur homöopathisch anwenden.
Läuse, |
| wissenschaftlicher Name: | Helleborus foetidus |
| Pflanzenfamilie: | Hahnenfussgewächse = Ranunculaceae |
| englischer Name: | Stinking hellebore |
| volkstümliche Namen: | Bärenfuss, Feuerkraut, Feuerwurz, Läusekraut, Lenzrose, Schelmwurz, Teufelskraut, Wolfszahn, Wrangblume |
| Verwendete Pflanzenteile: | Wurzeln, Wurzelstock |
| Inhaltsstoffe: | Digitalis-Glykoside, Helleborein, Helleborin, Saponine, Cyclopamin |
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Achtung! Stark giftig.
Die stinkende Nieswurz wird nicht medizinisch angewendet. |
Aufgrund der Giftigkeit eignet sich die grüne Nieswurz nicht für die Behandlung mit der frischen Pflanze.
Einige andere Nieswurzarten wurden früher gegen Herzschwäche und Wahnsinn eingesetzt.
Die grüne Nieswurz galt jedoch als zu schädlich für die medizinische Anwendung. Sie wurde jedoch als äusserliches Mittel gegen Läuse und andere Insekten verwendet. Daher nannte man sie und ihre Schwester, die stinkende Nieswurz, auch Läusekraut.
Obwohl eine homöopathische Anwendung der grünen Nieswurz denkabr wäre, wird sie im Allgemeinen nicht homöopathisch angewendet. Stattdessen ist ihre Schwester, die Christrose (schwarze Nieswurz) ein beliebtes homöopathisches Mittel.
In der Volksheilkunde wird die grüne Nieswurz hin und wieder gegen Herzschwäche, Verstopfung, Epilepsie und psychische Probleme eingesetzt. Ihre Wirkung ist jedoch noch giftiger als die der schwarzen Nieswurz. Daher ist von der Anwendung der grünen Nieswurz stark abzuraten.
In schweren Fällen kann es zum Delirium bis hin zum Tod kommen.
Im Vergiftungsfall sollte man sofort den Notarzt zu Hilfe rufen.
Als Erste-Hilfe-Massnahme sollte man Erbrechen hervorrufen
und Aktivkohle geben.
Nach dem Erbrechen kann ein starker Wermut-Tee zusätzlich helfen.
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Verwechslungsmöglichkeit
Hier werden Nieswurze der Gattung "Helleborus" beschrieben. Es gibt auch den weissen Germer, der auch "Nieswurz" genannt wird. Der Germer gehört jedoch zu einer ganz anderen Pflanzenfamilie. Beide Pflanzengattungen sind stark giftig. |
Die stinkende Nieswurz ist in lichten Bergwäldern heimisch, vor allem in den Alpen, aber auch im Alpenvorland und in bergigen Gegenden in der Nähe der Alpen, z.B. in der schwäbischen Alp.
Die stinkende Nieswurz ist winterhart und mehrjährig. Sie werden bis zu 60 cm hoch.
Die Blätter der Nieswurz sind unten gross, schmal und geteilt wie Finger. Sie sind dunkelgrün und lederartig.
An den Stengeln, die die Blüten tragen, sind die Blätter hellgrün, weicher und breiter.
Die stinkende Nieswurz blüht zwischen Winter und Frühjahr mit grünen Blüten. Manchmal haben die Blüten einen rötlichen Rand.
Alle Teile der Nieswurze sind stark giftig.
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