|
| Hinweis: | Achtung! Leicht giftig. Nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äusserlich anwenden. Getrocknet verliert sich der Giftstoff. |
| Haupt-Anwendungen: |
Husten, |
| Heilwirkung: |
harntreibend, hautreizend, krampflösend, schleimlösend, |
| Anwendungsbereiche: |
Bronchitis, Grippe, Appetitlosigkeit, Gallenschwäche, Leberschwäche, Rheuma, Nervenschwäche, Migräne, Menstruationsbeschwerden, Warzen, |
| wissenschaftlicher Name: | Caltha palustris |
| Pflanzenfamilie: | Hahnenfussgewächse = Ranunculaceae |
| englischer Name: | Kingcup, Marsh Marigold |
| volkstümliche Namen: | Dotterblume, Butterblume, Eierblume, Goldrose, Kuhblume, Schmalzblume, Wiesengold |
| Verwendete Pflanzenteile: | Kraut |
| Inhaltsstoffe: | Saponine, Cholin, Flavonoide, Anemonin, Protoanemonin, Carotin |
| Sammelzeit: | März bis Mai |
|
Achtung! Leicht giftig.
Sumpfdotterblume nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äusserlich anwenden. |
Manch einer empfiehlt die jungen, grünen Blätter als Wildsalat und andere raten von der Verwendung der Sumpfdotterblume gänzlich ab.
Wie so oft, wird die Wahrheit vermutlich in der Mitte liegen und ausserdem hängt der Giftgehalt bestimmt auch vom Standort und vom Sammelzeitpunkt ab, wie bei den meisten Pflanzen.
Der Giftstoff, um den es bei der Sumpfdotterblume geht, ist das scharfe Anemonin. Dieses Anemonin verliert sich beim Trocknen. Getrocknete Sumpfdotterblumen sind also ungiftig.
Man kann das getrocknete Kraut der Sumpfdotterblume in Teemischungen anwenden.
Die Anwendung der Sumpfdotterblume ist jedoch nur in der Volksheilkunde üblich und selbst hier wird die Sumpfdotterblume eher selten verwendet.
So erstaunt es nicht, dass die Sumpfdotterblume aufgrund ihrer gelben Blüten für Erkrankungen von Leber und Galle verwendet wurden. Leber und Galle werden nämlich als gelb betrachtet, weil Lebererkrankungen zu Gelbsucht führen können.
Dadurch können Husten und Bronchitis gelindert werden.
Wegen der möglichen Giftwirkung, die Magenbeschwerden verursachen kann, sollte man auf diese Art der Zubereitung besser verzichten.
Ein guter Kapernersatz sind auch die Knospen des Löwenzahns in Essig eingelegt.
Die Sumpfdotterblume ist in Mitteleuropa heimisch.
Sie wächst bevorzugt an sehr feuchten Stellen, beispielsweise an Flussufern und in Sümpfen, worauf der Name schon hinweist.
Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 30 cm hoch, bleibt aber an manchen Stellen auch nur 5 cm gross, wenn die Stengel am Boden verlaufen anstatt sich aufzurichten.
Aus dem kurzen Wurzelstock treiben im zeitigen Frühjahr saftig grüne Blätter und Stengel aus. Auch an den Stengeln wachsen Blätter.
Die Blätter sind rund herzförmig und glänzen leuchtend grün. Am Rand sind die Blätter eingekerbt.
Zwischen März und Mai erscheinen die sonnengelben Blüten, die einem schon von Weitem ins Auge fallen.
Die Blüten erinnern stark an die Blüten des Hahnenfusses, mit dem sie verwandt sind. Die Sumpfdotterblume hat jedoch deutlich grössere Blüten.
|
Disclaimer: Frage Deinen Arzt oder Apotheker
Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Ziehe bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Deinen Arzt zu Rate. |