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| Heilwirkung: |
Achtung hautreizend! Scheidenentzündung, Schmerzen, Juckreiz,
Homöopathisch (ab D2): |
| wissenschaftlicher Name: | Clematis vitalba |
| Pflanzenfamilie: | Hahnenfussgewächse = Ranunculaceae |
| englischer Name: | Clematis |
| volkstümlicher Name: | Clematis, Klematis, Echte Waldrebe, Gemeine Waldrebe, Weisse Waldrebe, Greisenbart, Niele, Lian, Liasch, Lüln, Lün, Ulischwidn |
| Verwendete Pflanzenteile: | Blätter, Wurzel, Stengel |
| Inhaltsstoffe: | Campesterol, Anemonin, Kaffeesäure, Protoanemonin, Trimethylamin |
| Sammelzeit: | Blätter: Sommer, Wurzeln: Herbst |
Äusserlich als Waschung oder Einreibung hilft eine Abkochung der Wurzeln und Stengel gegen Juckreiz und Hautausschläge.
Die Hauptanwendung der Waldrebe ist jedoch in der Homöopathie. Dort wird sie bei Hautproblemen, rheumatischen und neuralgischen Schmerzen eingesetzt. Auch bei Problemen der männlichen Harnorgane kann man sie verwenden. Gebräuchlich sind vor allem niedrige Potenzen.
Als Bachblüte Clematis unterstützt die Waldrebe bei Verträumtheit und geistiger Abwesenheit.
In Gärten wird liebevoll die Klematis kultivert, eine grossblütige Verwandte. Die gemeine Waldrebe wächst jedoch wild und die Blüten erinnern nicht sehr stark an ihre botanische Schwester.
Die Pflanze wird bis zu 15 m lang und rankt sich an Bäumen und anderen Rankmöglichkeiten hoch.
Die Blätter sind eiförmig-lanzettlich.
Die weissen Blüten blühen von Juli bis September. Sie haben nach hinten rund gebogene Blütenblätter und ein ganzes Büschel kugelförmig abstehende Fäden.
Zur Zeit der Samenreife im Herbst bis Winter bilden sich aus den Blüten wollige Buschel. Die Pflanzen sehen dann über und über wollig aus.
Die Ranken kann man zum Körbeflechten verwenden.
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