Weinraute


  

Weinraute In den Klöstern des Mittelalters durfte die Weinraute nicht fehlen, weil sie als unentbehrliche Heilpflanze galt.

Doch inzwischen wird sie fast nur noch von Liebhabern alter Pflanzensorten kultiviert und kommt selten verwildert auf Weinbergen vor.

Dabei ist sie eine wertvolle Heilpflanze vor allem gegen Verkrampfungen. Auch in den Wechseljahren kann sie wertvolle Dienste zur Linderung der typischen Beschwerden leisten.



Steckbrief

Heilwirkung: krampflösend,
Durchblutungs fördernd,
Blähungen,
Verdauungsschwäche,
Magenkrämpfe,
Reizmagen,
Reizdarm,
Kreislaufstörungen,
Bluthochdruck,
Kopfschmerzen,
Menstruationsbeschwerden,
Menstruations fördernd,
Wechseljharsbeschwerden,
Hitzewallungen,
Rheuma,
Gicht
wissenschaftlicher Name:Ruta graveolens
Pflanzenfamilie:Rautengewächse = Rutaceae
englischer Name:Rue
volkstümlicher Name:Raute
Verwendete Pflanzenteile:Blätter
Inhaltsstoffe:Ätherisches Öl, Rutin, Cumaringlycosid, Glykoside, Gummi, Harz, Stärke, Bitterstoffe, Apfelsäure
Sammelzeit:Mai und Juni


Anwendung

Weinraute Die Blätter der Weinraute kann man als Tee trinken, von dem man täglich maximal drei Tassen trinken sollte (nicht mehr).

Dieser Tee hilft gegen Verdauungsbeschwerden, die durch Verkrampfungen oder mangelnde Durchblutung hervorgerufen werden.

Auch gegen Menstruationsbeschwerden, vor allem bei zu schwacher oder zu später Periode kann die Weinraute helfen.

Siehe:

In den Wechseljahren wirkt sie gegen Hitzewallungen und Blutandrang im Kopf.

Achtung!
Die Raute sollte nicht in der Schwangerschaft verwendet werden, da die Gefahr einer Fehlgeburt besteht!



Pflanzenbeschreibung

Weinraute Die Weinraute wächst verwildert auf Weinbergen, kommt aber nur selten vor.

Früher war sie in den Klöästergärten sehr verbreitet, weil sie als wichtige Heilpflanze galt.

Die mehrjährige Pflanze hat rundliche, kleine Blätter, die oben breiter sind als am Ansatz.

Ab Ende Juni blüht sie mit unscheinbaren, gelben Blüten.


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