Wiesen-Alant

(Inula britannica L.)


  

Wiesen-alant


Der Wiesen-Alant ist ein kleinerer Verwandter des Alants und kommt an feuchten Wiesen und Ufern vor.

Die Blüten der mehrjährigen Staude sind gelb.

Die Pflanze wird zur Schleimlösung und bei Verdauungsproblemen eingesetzt.

Die Unterart Inula britannica chinensis (Xuan Fu Hua) wird in der asiatischen Medizin genutzt.



Steckbrief

Haupt-Anwendungen:
Verdauung,
Heilwirkung:
antibakteriell,
antiseptisch,
blutreinigend,
galleproduzierend,
harntreibend,
magenstärkend,
schleimbildend,
schleimlösend,
verdauungsfördernd,
wundheilend,
Anwendungsbereiche:
Abführmittel,
Verstopfung,
Blähungen,
Krebs,
Stoffwechselkrankheiten,
Tonikum,
Wunden,
wissenschaftlicher Name:
Inula britannica L.
Pflanzenfamilie:
Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name:
British Yellowhead, Meadow Fleabane
volkstümlicher Name:
Wiesen-Alant, Wiesenalant
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Blüten
Inhaltsstoffe:
Inulin
Sammelzeit:
Juli-September
Nebenwirkungen:
Allergien und Hautreizungen


Anwendung

Wiesen-Alant

Tee

1 Teelöffen Blüten mit 250 ml kochendem Wasser übergiessen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen, hilft gegen Verdauungsprobleme und ist schleimlösend.

Umschläge

Umschläge mit dem Tee helfen bei Hautentzündungen und Hautunreinheiten.



Geschichtliches

Der Wiesen-Alant wird seit vielen Jahrhunderten als Färbemittel und Heilpflanze eingesetzt.

In der chiniesischen Medizin wird eine Unterart genutzt.

Im Vergleich zum nun kultivierten Alant hat der Wiesen-Alant allerdings keine große Bedeutung erlangen können.

Mittlerweile ist der Wiesen-Alant in einigen Gegenden von Europa sehr selten gewordne.



Pflanzenbeschreibung

Wiesen-Alant

Der Wiesen-Alant ist in Europa heimisch.

Er wächst bevorzugt auf Feuchtwiesen und an Ufern.

Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 25 und 80 Zentimeter hoch.

Die Blätter sind lanzettlich und etwa 3 mm breit und können 10 cm lang werden.

Die gelben Blüten erscheinen zwischen Juli und September.

Die Blütenköpfe haben einen Durchmesser von 30 bis 50 mm.

Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Spätherbst die Samen.


Anbautipps

Aussaat im Herbst oder Frühling direkt ins Freiland.

Der Boden sollte feucht sein.



Sammeltipps

Das Kraut mit den Blüten ernten und gebündelt an einem luftigen und schattigen Ort trocknen.

Von der getrockneten Pflanze die Blüten und Blätter abstreifen.


Disclaimer: Frage Deinen Arzt oder Apotheker
Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen.
Ziehe bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Deinen Arzt zu Rate.


  


Home Up