Neuigkeiten-Archiv 2008 - 2015


18.12.2015: Salbenküchen-Kurs: Teil 4: Konsistenzgeber

Heute geht es um Konsistenzgeber, die Substanzen, die Salben und Cremes ihre Festigkeit verleihen. Viele Konsistenzgeber haben außerdem bestimmte hautheilende Fähigkeiten. Diese Konsistenzgeber können unter anderem Wachse, Buttern, Öle, Gelbildner und Fettalkohole sein.

10.12.2015: Salbenküchen-Kurs: Teil 3: Pflanzenöle

Heute geht es um Öle, die flüssigen Fette in der Salbenküche. Öle kennen wir aus der Küche, beim Braten oder im Salat. Und genau mit solchen Ölen kann man auch Kosmetik selber machen. Aber es gibt auch spezielle Öle, die normalerweise nicht gegessen werden, sondern hierzulande nur als Kosmetikrohstoff angeboten werden. Diese Öle sind meistens besonders hautfreundlich, aber auch recht teuer.

3.12.2015: Salbenküchen-Kurs: Teil 2: Ausrüstung

Heute geht es um die Ausrüstung, die Ihr in der Salbenküche braucht. Man kann ganz einfach anfangen, ohne sich in größere Kosten stürzen zu müssen. Das Salbenrühren ist etwas einfacher, wenn man sich noch ein paar Extras leisten kann.

2.12.2015: Salbenküchen-Kurs: Teil 1: Willkommen

Heute beginnt der Salbenküchen-Videokurs. In diesem Kurs lernt Ihr die Grundlagen für die Herstellung von Salben, Cremes und anderen selbstgemachten Kosmetik-Produkten und Hausmitteln. Der Kurs besteht in erster Linie aus mehreren kurzen Videos, die inhaltlich aufeinander aufbauen.

29.11.2015: Video: Quitten

Quitten sind eine interessante Frucht, die an Äpfel oder Birnen erinnert. Die Quitte stärkt die Verdauung, hilft gegen Erkältungen und lindert Entzündungen der Haut. Natürlich ist die Quitte auch als Frucht sehr vielseitig und es gibt zahlreiche Rezepte zu ihrer Verarbeitung. Daher haben wir ein Video über die Quitte gedreht. Videos über einzelne Kochrezepte mit der Quitte sind geplant.

28.11.2015: Video: Rettich-Sirup

Mit einem schwarzen Rettich kann man auf lustige Weise einen Hustensirup herstellen. Er wird ausgehöhlt, mit Rettichstücken und Zucker gefüllt und wenig später tropft der fertige Rettichsirup aus der Spitze des Rettichs. Wie man diesen Rettichsirup herstellt, zeigt ein neues Video.

24.11.2015: Video: Ringelblumen-Heilcreme

Die Ringelblume hat ausgeprägte hautheilende Fähigkeiten. Daher eignet sie sich als Heilcreme, bei der sowohl Ringelblumen-Öl als auch Ringelblumen-Tinktur eingesetzt werden. Über so eine Ringelblumen-Heilcreme haben wir ein Video gedreht.

23.11.2015: Video: Husten-Tropfen

Zahlreiche Heilkräuter können gegen Husten helfen. Aus Mischungen davon kann man Tinkturen ansetzen, um Hustentropfen selber zu machen. Über die Herstellung solcher Hustentropfen haben wir ein Video gedreht.

22.11.2015: Video: Spitzwegerich-Hustensaft

Über die Herstellung eines Spitzwegerich-Hustensaftes haben wir ein Video gedreht. Für diesen Hustensaft wird Spitzwegerich, Wasser und Honig verarbeitet.

21.11.2015: Video: Vegane Carnaubawachs-Salbe

Im Rahmen der Reihe über Salbe-Grundrezepte haben wir ein Video über eine Carnaubawachs-Salbe gedreht. Carnaubawachs ist ein hartes pflanzliches Wachs mit einem hohen Schmelzpunkt. Es wird häufig für dekorative Kosmetik verwendet, eignet sich aber auch für Salben.

20.11.2015: Video: Propolis-Creme

Neues Video: So macht man eine leichte Gesichtscreme mit Propolis - gut geeignet für unreine Haut. Die Creme hat einen hohen Wasseranteil und ist daher für normale, fette und Misch-Haut geeignet. Durch die enthaltene Propolis-Tinktur werden Hautunreinheiten und Pickel geheilt.

19.11.2015: Video: Propolis-Salbe

Eine Propolis-Salbe wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und reizlindernd auf die Haut. Man kann sie bei Ekzemen, Hautentzündungen, schlecht heilenden Wunden und Juckreiz anwenden. Wir haben ein Video gedreht, das zeigt, wie man eine Salbe mit Propolis selber macht.

18.11.2015: Video: Propolis-Tinktur

In einem neuen Video zeige ich, wie man eine Propolis-Tinktur herstellt. Die Herstellung einer selbstgemachten Propolis-Tinktur ist ganz einfach. Man braucht außer Propolis-Pulver nur 96% Alkohol aus der Apotheke.

17.11.2015: Video: Meerrettich-Honig

In diesem Video zeige ich, wie man Meerrettich-Honig gegen Bronchitis und Nebenhöhlenentzündung selber machen kann. So macht man ganz einfach einen stark heilkräftigen Meerrettich-Honig mit nur 2 Zutaten. Wegen seiner ausgeprägten antibakteriellen und schleimlösenden Eigenschaften, kann der Meerrettich-Honig gegen hartnäckige Bronchitis und Nebenhöhlenentzündungen helfen. Er stärkt auch das Immunsystem und regt die Verdauung an.

15.11.2015: Video: Grundrezept: Vegane Beerenwachs-Salbe

Dieses Video gehört zu einer Reihe von Salben-Grundrezepten mit unterschiedlichen Konsistenzgebern. Viele Menschen leben heutzutage vegan und wollen auch nur vegane Zutaten an ihr Haut ranlassen. Daher habe ich ein Salben-Grundrezept entwickelt, das mit rein veganen Zutaten auskommt: Pflanzenöl und Beerenwachs.

13.11.2015: Video: Zwiebel-Sirup gegen Husten

In diesem Video zeige ich, wie man Zwiebel-Sirup gegen Husten selber machen kann. So macht man ganz einfach einen Zwiebelsirup mit nur 2 Zutaten. Zwiebelsirup kann gegen Husten, Bronchitis und Halsschmerzen helfen.

12.11.2015: Video: Zwiebel-Honig gegen Husten

In diesem Video zeige ich, wie man das Hausmittel Zwiebel-Honig gegen Husten zubereiten kann. Zwiebelhonig kann gegen Husten, Bronchitis und Halsschmerzen helfen. Als Umschlag hilft er auch gegen schlecht heilende Wunden und Furunkel. Er ist einfach herzustellen.

11.11.2015: Video: Ringelblumen-Tinktur selber machen

Wie man eine Ringelblumen-Tinktur selber machen kann, zeigen wir in einem neuen Video. Die Ringelblumen-Tinktur hilft gegen Verdauungsbeschwerden und äußerlich angewendet gegen schlecht heilende Wunden.

9.11.2015: Video: Ingwer-Zimt-Salbe gegen kalte Füße selber machen

Dieses Video zeigt, wie man eine Ingwer-Zimt-Salbe gegen kalte Füße und Verspannungen von Nacken und Rücken selber macht. Die Salbe duftet angenehm und ist eine sanfte Möglichkeit, die Füße zu wärmen und Muskelverspannungen zu lösen.

8.11.2015: Video: Ingwer-Honig gegen Husten

Gegen Husten kann ein Ingwer-Honig helfen. Er lindert nicht nur den Hustenreiz, sondern schmeckt auch noch sehr lecker. Wie man einen Ingwer-Honig ganz einfach selber zubereiten kann, zeigen wir in einem Video.

4.11.2015: Video: Dampfbad (Inhalation) gegen Erkältung

In diesem Video zeige ich, wie man ein Dampfbad gegen Erkältung durchführt. Beim Dampfbad beugt man sich über die Schüssel mit den Kräutern und dem dampfenden Wasser. Der Wasserdampf und die Kräuteraromen strömen beim Atmen in Nase und Mund und können so auf die erkrankten Schleimhäute einwirken. Die Nase wird freier, der Schnupfen lässt nach, der Husten löst sich und die gesamte Atmung wird erleichtert.

1.11.2015: Video: Heiße Zitrone gegen Erkältung

Wie man eine Heiße Zitrone zubereitet, zeigen wir in einem Video. Außerdem werden im Begleittext einige Irrtümer geklärt, die über die heiße Zitrone kursieren.

31.10.2015: Video: Bodylotion selber machen

Ein neues Video zeigt, wie man eine Bodylotion selber macht. Diese Bodylotion ist zwar leicht, fördert aber dank Urea die natürliche Feuchtigkeit der Haut. Daher ist die Lotion geeignet für normale, fettige und etwas trockene Haut.

26.10.2015: Video: Minze

In diesem Video stelle ich die Heilpflanze Minze vor. Die Minze hilft gegen Verdauungsbeschwerden, Erkältungen, Kopfschmerzen und vieles mehr. Außerdem ist sie ein beliebter Haustee.

25.10.2015: Video: Minz-Seife

In diesem Video zeige ich, wie man eine Minz-Seife selber gießen kann. Minzseife kann man super einfach selber herstellen, nur 3 Zutaten. Solche kleinen, wohlriechenden Seifen sind eine tolle Geschenkidee und machen nicht viel Arbeit.

24.10.2015: Video: Verdauungs-Tropfen

Hier ein Video, indem ich zeige, wie man eine Tinktur gegen Verdauungsbeschwerden zubereiten kann. Die Herstellung der selbstgemachten Verdauungstropfen ist ganz einfach. Diese Verdauungstropfen helfen gegen verschiedene Arten von Verdauungsbeschwerden, beispielsweise Völlegefühl, leichte Übelkeit oder Darmträgheit.

23.10.2015: Video: Erkältungs-Balsam

In diesem Video zeige ich, wie man einen Erkältungsbalsam selber machen kann. Wenn man erkältet ist, fällt das freie Durchatmen oft schwer. Mit einem Erkältungsbalsam, den man sich auf Brust und Rücken streicht, kann man wieder besser durchatmen und der Husten wird gelöst. Man kann solch einen Erkältungsbalsam auch auf die Stirn streichen, um die Nase zu befreien und Kopfschmerzen zu lindern.

19.10.2015: Video: Ringelblume

Über die Ringelblume haben wir ein Video gedreht. Die Ringelblume ist eine beliebte Garten- und Heilpflanze. Mit ihren gelben oder orangenen Blüten sieht sie aus wie die Blume schlechthin.

18.10.2015: Chia-Samen

Chia-Samen sind die Samenkapseln einer mexikanischen Salbeiart. Weil die Chia-Samen nicht nur besonders proteinreich ist, sondern auch zahlreiche Mineralien, Vitamine und Omega-3-Fettsäuren enthalten, werden sie oft als Superfood bezeichnet. Die Chiasamen lassen sich einfach anwenden, beispielsweise im Müsli, in Jogurt oder als Backzutat. Man kann sie auch mit Wasser vermischt einnehmen.

18.10.2015: Video: Vegane Kakaobutter-Salbe

Hier ein Video, das zeigt, wie man eine vegane Salbe aus Kakaobutter und Öl selber machen kann. Viele Menschen leben heutzutage vegan und wollen auch nur vegane Zutaten an ihr Haut ranlassen. (Es gibt auch andere Gründe, warum man eine Salbe ohne Bienenwachs machen will, beispielsweise weil man den typischen Schutzfilm auf der Haut nicht mag, oder weil man kein Bienenwachs im Haus hat.) Daher habe ich ein Salben-Grundrezept entwickelt, das mit rein veganen Zutaten auskommt: Pflanzenöl und Kakaobutter.

17.10.2015: Video: Hamamelis-Gesichtswasser

In diesem Video zeige ich, wie man ein reinigendes Gesichtswasser mit Hamamelis-Wasser herstellen kann. Das Hamamelis-Gesichtswasser kann man super einfach und in Minutenschnelle herstellen. Ein Gesichtswasser erfrischt die Gesichtshaut und hat eine klärende und reinigende Wirkung. Dieses Gesichtwasser mit Hamamelis-Wasser und Kamillentinktur ist besonders geeignet bei unreiner Haut.

15.10.2015: Video: Massagebutter

Massagebutter Dieses Video zeigt, wie man eine Massagebutter selber machen kann. Die Massage-Butter ist ein festes Stück, dessen Oberfläche bei Hauttemperatur schmilzt. Man kann sie direkt auf der Haut verreiben, dann wirkt sie wie ein Massagegerät. Oder man reibt sich die Hände damit ein und beginnt dann mit der Massage.

14.10.2105: Video: Sojamilch-Creme selber machen

Wir haben ein Video gedreht, das zeigt, wie man eine vegane Hautcreme aus Sojamilch und Öl selber macht. Diese Creme ist sensationell einfach, denn man braucht nur Sojamilch, Pflanzenöl und etwas Zitronensaft, um die Creme herzustellen. Durch den hohen Ölgehalt ist sie sehr reichhaltig, zieht aber dennoch gut ein. Das macht sie sehr gut geeignet für sehr trockene Haut.

12.10.2015: Video: Johanniskraut-Tinktur

In einem neuen Video zeige ich, wie man eine Johanniskraut-Tinktur selber machen kann. Die Herstellung einer selbstgemachten Johanniskraut-Tinktur ist ganz einfach. Man braucht außer den frischem oder getrocknetem Johanniskraut nur Doppelkorn, zwei Schraubdeckelgläser und zum Abfüllen eine dunkle Flasche.

11.10.2015: Video: Ringelblumen-Gesichtscreme

In diesem Video zeige ich, wie man eine Ringelblumencreme (Calendula-Creme) für das Gesicht selber macht. Diese Ringelblumen-Creme ist reichhaltig und daher für alle Hauttypen, vor allem aber normale und trockene Haut geeignet. Auch gereizte Haut kann von dieser Creme profitieren.

6.10.2015: Video: Ringelblumen-Salbe

Ringelblumensalbe ist eine Allround-Salbe für die Wundheilung. Daher habe ich ein Video gedreht, das zeigt, wie man solch eine Salbe selber herstellen kann.

2.10.2015: Video: Efeu-Salbe gegen Cellulite

Efeu kann gegen Cellulite helfen, wenn man ihn als Salbe regelmäßig auf die betroffene Haut aufträgt und einmassiert. Daher habe ich ein Video gedreht, das zeigt, wie man solch eine Salbe selber herstellen kann.

28.9.2015: Video: Lippenbalsam mit Kokosöl

Wir haben ein Video gedreht, das zeigt, wie man in Minutenschnelle einen super einfachen Lippenbalsam mit Kokosöl selber macht. Kokosöl hat wunderbare hautpflegende Eigenschaften. Besonders für die Lippenpflege ist es sehr gut geeignet, weil man es auch essen kann.

26.9.2015: Video: Sheabutter Körpersahne

In einem neuen Video zeige ich, wie man aus Sheabutter eine geschmeidige Körpersahne selber macht. Sheabutter ist besonders hautfreundlich und wirkt auch heilend. Daher kann man sie auch bei Hautproblemen, wie Ekzemen, Neurodermitis und anderem Juckreiz einsetzen.

25.9.2015: Heilkräuter-Kur mit Video: Heilkräuter-Abnehmkur

Eine Kur mit Heilkräutern kann beim Abnehmen helfen. Die Teemischung für die Abnehmkur belebt den Stoffwechsel, stärkt die Verdauung und reinigt das Blut. Auch der Zuckerstoffwechsel und das Hormonsystem werden ausgeglichen und stehen so dem Abnehmvorhanden nicht mehr im Weg.

24.9.2015: Video: Milchcreme selber machen - super einfach - sehr hautfreundlich

Ein neues Video zeigt, wie man eine Hautcreme aus Milch und Öl selber macht. Diese Creme ist sensationell einfach, denn man braucht nur Vollmilch und Pflanzenöl, um die Creme herzustellen. Durch den hohen Ölgehalt ist sie sehr reichhaltig, zieht aber dennoch gut ein. Das macht sie sehr gut geeignet für sehr trockene Haut.

20.9.2015: Video: Sheabutter-Körperbutter

Wir haben ein Video gedreht, in dem ich zeige, wie man eine Sheabutter-Körperbutter selber herstellt. Mit dieser Körperbutter, die ausschließlich aus Sheabutter und Pflanzenöl besteht, kann man trockene Haut pflegen. Sheabutter ist besonders hautfreundlich und wirkt auch heilend. Daher kann man sie auch bei Hautproblemen, wie Ekzemen, Neurodermitis und anderem Juckreiz einsetzen.

19.9.2015: Video: Körperbutter

Wir haben ein Video gedreht, in dem ich zeige, wie man eine Körperbutter selber herstellt. Mit dieser Körperbutter kann man trockene Haut pflegen. Sie ist auch leicht und schnell herzustellen.

18.9.2015: Video: Schwedenkräuter-Creme selber machen

Wir haben ein Video gedreht, in dem ich zeige, wie man eine Schwedenkräuter-Creme selber herstellt. Mit dieser Creme ist die Anwendung der Schwedenkräuter kinderleicht, denn man muss sie einfach nur einreiben. Sie ist auch leicht und schnell herzustellen.

8.9.2015: Video: Thymian

Über die Heilpflanze Thymian haben wir ein Video gemacht. Es zeigt den Thymian in der Natur und beschreibt, wie man ihn in der Pflanzenheilkunde und Küche einsetzen kann.

6.9.2015: Kräuter-Wanderung: Spätsommer im Kaiserstuhl - mit Video

Im Spätsommer lädt der Kaiserstuhl zum Wandern ein. Die brennende Hitze ist vorbei und die Trauben stehen kurz vor der Ernte.
Bei dieser kleinen Wanderung habe ich ein Video gedreht. Man kann diesmal also hautnah miterleben, wie ich den Kaiserstuhl und seine Pflanzenwelt erkunde.

2.9.2015: Video: Johanniskraut

Über die Heilpflanze Johanniskraut haben wir ein Video gemacht. Es zeigt das Johanniskraut in der Natur und beschreibt, wie man es in der Pflanzenheilkunde einsetzen kann.

1.9.2015: Video: Schwedenkräuter selber machen

Wir haben ein Video gedreht, das zeigt, wie man Schwedenkräuter selber herstellen kann. Die Herstellung von selbstgemachten Schwedenkräutern ist ganz einfach. Man braucht außer der Schwedenkräuter-Ansatzmischung nur Doppelkorn, zwei Schraubdeckelgläser und zum Abfüllen dunkle Flaschen.

31.8.2015: Video: Salbei-Tinktur selber machen

Wir haben ein Video gedreht, das zeigt, wie man eine Salbei-Tinktur selber herstellen kann. Eine Tinktur ist eine gute Möglichkeit, wie man Heilpflanzen haltbar macht. Die Herstellung einer selbstgemachten Salbei-Tinktur ist ganz einfach. Man braucht außer den Salbeiblättern nur Doppelkorn, zwei Schraubdeckelgläser und zum Abfüllen eine dunkle Flasche.

31.8.2015: Video: Salbei

Über den Salbei haben wir ein Video gemacht. Der Salbei wird im Garten gezeigt und das Video erklärt, wie man den Salbei als Heilpflanze anwenden kann. So kann man den Salbei in einem kurzen Film entspannt kennenlernen.

25.8.2015: Video: Schafgarbe

Über die Schafgarbe haben wir ein Video gemacht. Es zeigt die Schafgarbe in der Natur und erklärt die Pflanze und die Heilwirkung der Schafgarbe. So kann man die Schafgarbe in einem kurzen Film entspannt kennenlernen.

24.8.2015: Video: Juckreiz-Salbe

Für die Juckreiz-Salbe gibt es jetzt auch ein Video, das zeigt, wie man die Salbe selber herstellen kann.

23.8.2015: Tee (Aufguss) mit Fotoanleitung und Video

Der normale Tee namens "Aufguss" ist die verbreitetste Form Heilkräuter zu genießen. Er bietet sich bei den meisten Kräutern und Kräutermischungen an. Getrunken wird er dann in kleinen Schlucken, damit er gut wirken kann.
Wir haben diese Seite mit einer Fotoanleitung und einem Video erweitert.

23.8.2015: Salbenküche: Juckreiz-Salbe

Bei Juckreiz kommen oft extrem trockene Haut und quälendes Hautjucken zusammen. Genau für diesen Zweck ist die Juckreiz-Salbe gedacht. Sie nährt und fettet die ausgetrocknete Haut, sie heilt und beruhigt die entzündete Haut und sie lindert den Juckreiz. Weil es sich um eine reine Fettsalbe handelt, kann sie den enormen Fettbedarf der trockenen Haut stillen. Alle Zutaten, aber vor allem das Zinkoxid, wirken entzündungshemmend. Dadurch wird dem Juckreiz die Basis entzogen.

22.8.2015: Teemischung: Juckreiz-Tee

Juckreiz kann für viele Menschen ein quälendes Problem sein, das ihre Lebensqualität massiv beeinträchtigt. Die Juckreiz-Teemischung beruhigt die gereizten Nerven, hilft Entzündungen abzuheilen und stärkt die geschädigte Haut.

11.8.2015: Klette

In der Natur fällt die Klette vor allem dadurch auf, dass sich ihre hakeligen Blütenstände beim Spaziergang in die Kleider hängen und sich nur widerstrebend entfernen lassen. Gegen Haarausfall ist Ölauszug aus der Klettenwurzel recht bekannt. Die Klettenwurzel hilft aber auch gegen vielerlei Hauterkrankungen und wirkt blutreinigend.

17.7.2015: Zweiseenblick-Wanderung

Um der Hitze im Rheintal zu entkommen, bin ich für ein paar Tage zum Schluchsee gefahren. Dort ist es normalerweise mindestens 5 Grad kühler als in der Ebene. Ich stelle mir vor, dass ich im tiefen Wald wunderbar kühl und schattig wandern kann, natürlich neben Schwimmen und Rudern im großen Bergsee. Im Moment ist auch die beste Zeit für die Pflanzen im Schwarzwald. Ich freue mich daher schon auf die schönen Kräuter entlang meines Weges.

13.4.2015: Scharbockskraut

Das Scharbockskraut ist im zeitigen Frühjahr oft die erste Grünpflanze, die in grossen Massen in lichten Wäldern auftritt. Die Blätter des Scharbockskrautes bilden manchmal ganze Teppiche, dort wo sie wachsen. Nach den glänzenden Blättern erscheinen leuchtend gelbe Blüten, die dem Blätterteppich zwar ein fröhliches Leuchten hinzufügen, aber auch anzeigen, dass die Scharbockskraut-Blätter von nun an leicht giftig sind. Vorher kann man die Blätter des Scharbockskrautes gegen Frühjahrsmüdigkeit in Salaten essen.

20.11.2014: Aronia

Die Aronia ist eine kleine Beere, auch Apfelbeere genannt, die von ihrer Gestalt her an Heidelbeeren erinnert. Aronia-Bäume stammen ursprünglich aus Amerika, sind aber schon lange in Europa heimisch. In Russland und Osteuropa wird die Aroniabeere schon seit Jahrzehnten als Heilpflanze angewendet.
Erst in den letzten Jahren wurde auch in Mitteleuropa die Heilkraft der Aroniabeere erkannt. Seitdem wird sie gerne bei Herzkreislauferkrankungen und Entzündungen aller Art eingesetzt.

29.10.2014: Tausendgüldenkraut

Als Verwandter des Enzians ist das Tausendgüldenkraut, ebenso wie dieses, eine starke Bitterpflanze. Daher fördert es auch die Verdauungstätigkeit und regt die Bildung der Verdauungssäfte an. Seine verdauungsfördernde Wirkung und die damit verbundene Stärkung ist so ausgeprägt, dass das Tausendgüldenkraut zu den ganz besonders wertgeschätzten Heilpflanzen gehört. Das wird auch schon an seinem Namen mehr als deutlich. Das Tausendgüldenkraut ist schon seit dem Altertum eine sehr wichtige Heilpflanze, doch ist sie inzwischen so selten geworden, dass sie streng unter Naturschutz steht.

6.9.2014: Meisterwurz

Im späten Mittelalter galt die Meisterwurz als Allheilmittel, wie man unschwer am Namen erkennen kann. Sie war hochverehrt und wurde nicht nur für medizinische Zwecke, sondern auch als Zauberwurzel eingesetzt. Später geriet die Meisterwurz in Vergessenheit, möglicherweise, weil man sie so leicht mit anderen Doldenblütlern verwechseln kann. Erst als Hildegard von Bingen und ihre Kräutermedizin wiederentdeckt wurde, stieg auch wieder das Interesse an der Meisterwurz, die von Hildegard möglicherweise sehr geschätzt wurde.

28.7.2014: Vanille

Die Vanille ist wohl das bekannteste Gewürz der süßen Küche. Die allermeisten süßen Nahrungsmittel enthalten mehr oder weniger große Spuren von Vanille. Doch obwohl die schwarzen Vanilleschoten inzwischen recht bekannt sind, weiß kaum jemand, dass die Vanillepflanze eine Orchidee ist. Die Vanille-Orchideen ranken sich in tropischen Ländern an Bäumen empor. Aus den prächtigen gelben Blüten entwickeln sich lange Schoten, die zu den bekannten Vanilleschoten verarbeitet werden. Eine weitere unbekannte Tatsache ist, dass die Vanille auch eine Heilpflanze ist. Sie wird jedoch eher selten als solche eingesetzt.

19.7.2014: Stechapfel

Der Stechapfel ist eine markant aussehende Pflanze mit schönen Trichterblüten und stacheligen Fruchtkapseln. Man findet ihn vereinzelt auf Brachland oder an Wegrändern. Als giftiges Nachtschattengewächs ist der Stechapfel stark giftig, hat aber auch erhebliche Heilkräfte, die früher gegen Asthma und Nervosität genutzt wurden. Heutzutage wird der Stechapfel nicht mehr medizinisch genutzt, weil die Giftigkeit letzlich größer als seine Heilkraft ist. Nur in der Homöopathie wird der Stechapfel noch gelegentlich verwendet, weil er in homöopathischer Potenzierung ungefährlich ist.

18.7.2014: Schlafmohn

Der Schlafmohn war früher eine der wichtigsten Heilpflanzen, weil er eine starke schmerzstillende Wirkung hat. Inzwischen ist diese hübsch anzusehende Heilpflanze jedoch in Verruf geraten, weil seine Heilwirkung mit starker Suchtgefahr verbunden ist und die Linderung der Schmerzen daher einen hohen Preis hat. Auch die Gefahr des Missbrauchs ist leider hoch und verbreitet. Wenn die Schmerzen jedoch unerträglich werden, z.B. im Endstadium von Krebserkrankungen, sind Präparate auf der Basis des Schlafmohns immer noch häufig im Einsatz, jedoch nur, wenn sie vom Arzt besonders sorgfältig verschrieben wurden.

16.7.2014: Sonnenhut

Der Sonnenhut hat die Fähigkeit das körpereigene Immunsystem anzuregen. Dies erreicht er unter anderem dadurch, dass er die Fresszellen im Blut und Gewebe aktiviert. Daher wundert es nicht, dass der Sonnenhut eine sehr beliebte Heilpflanze ist, die gegen Infektneigung eingesetzt wird, beispielsweise wenn man zu Erkältungen neigt oder bei schleichenden chronischen Infektionen. Auch bei schlecht heilenden Wunden wird er oft erfolgreich eingesetzt (äußerlich und innerlich).

5.7.2014: Artischocke

Artischocken sind ein wohlschmeckendes Edelgemüse, doch die Meisten kennen nur die eingedosten Böden als Belag für Pizza. Das Essen der frischen Knospen-Köpfe ist hingegen ein vergnügliches, kulinarisches Abenteuer. Außerdem sind Artischocken auch Heilpflanzen, denn sie fördern die Arbeit von Leber und Galle, senken den Cholesterinspiegel und helfen beim Abnehmen. Auch bei Diabetes können sie unterstützend helfen.

23.6.2014: Kräuter auf dem Jakobsweg

Der Jakobsweg ist ein uralter religiöser Pilgerweg und er stand schon lange auf meiner Wander-Wunschliste. Ich dachte mir, wenn ich schon mal in Nordspanien auf dem Camino Frances unterwegs bin, kann ich mir die Pflanzen am Wegesrand ja auch genauer anschauen. Ich könnte sowieso nur schweren Herzens an den Pflanzen vorgehen, denn ich interessiere mich nun mal für die Heilpflanzen. Die 800 km lange Strecke auf dem Jakobsweg ist botanisch gesehen besonders interessant, denn er führt durch ganz verschiedene Klimazonen. Da gibt es bestimmt ganz unterschiedliche Pflanzen zu sehen.

22.3.2014: Alraune

Die Alraune ist die klassische Zauberpflanze des Altertums und des Mittelalters. Ihre Wurzel war heißbegehrt und galt als zauberkräftig, weil ihre Form der Gestalt von Menschen ähnelt.
Die Alraune ist stark giftig und führt zu gefährlichen Rauschzuständen, die potentiell tödlich sind. Medizinisch wird sie heutzutage nur noch in homöopathischer Dosis angewendet.

13.3.2014: Kräuterwanderung: Frühling auf Gran Canaria

Ende Februar waren wir auf Gran Canaria und haben nicht nur das schöne Wetter genossen, sondern auch mehrere botanische Gärten mit vielen subtropischen Pflanzen besucht. Besonders interessant war es jedoch, die heimischen Pflanzen bei einer Wanderung in freier Wildbahn zu erleben.
Wie so oft auf den kanarischen Inseln sieht man zahlreiche Pflanzen, die unseren mitteleuropäischen Pflanzen ähnlich sehen. Aber wenn man genauer hinschaut, kann man erkennen, dass es ganz individuelle Pflanzen sind, die teilweise nur auf den kanarischen Inseln vorkommen. Sie sind also endemische Pflanzenarten.

6.3.2014: Kalisaya

Der Kalisaya-Baum gehört zur Gattung der Chinarinden-Bäume. Er ist in Südamerika heimisch. Weil die Heilwirkung der Chinarinden-Baumarten sehr ähnlich ist, wird ein Großteil der handelsüblichen Chinarinde aus dem Kalisya Baum gewonnen.
Chinarinde ist ein traditionelles Heilmittel gegen Fieber, insbesondere gegen Malaria.
Auch in der Homöopathie spielt die Chinarinde eine wichtige Rolle.

4.3.2014: Link Rutenkraut (kanarischer Riesenfenchel)

Bei einer Reise auf die kanarischen Inseln fällt einem auf Wanderungen gelegentlich das Link Rutenkraut, auch kanarischer Riesenfenchel, ins Auge. Die Pflanze ist mit ihren bis zu drei Metern so hoch, dass man sie kaum übersehen kann. In der Blütezeit im Frühjahr sind auch die leuchtend gelben Doldenblüten ein echter Blickfang. Der kanarische Riesenfenchel erinnert nicht nur an den Fenchel, er kann auch medizinisch ähnlich angewendet werden. Man nimmt ihn also gegen Verdauungsbeschwerden und Husten.

16.2.2014: Lobelie - Indianertabak

Die Lobelie ist eine einjährige Pflanze mit hübschen, zartvioletten Blüten. Weil ihre Blätter von den Ureinwohnern Nordamerikas häufig als Tabakersatz geraucht wurden, nennt man sie auch Indianertabak. Botanisch ist sie mit der normalen Tabakpflanze jedoch nicht verwandt.
Geraucht oder als Räucherung hilft die Lobelie gegen Asthma und krampfartigen Husten. Wegen potentiell gefährlicher Nebenwirkungen, und weil sie innerlich angewendet kaum heilkräftig wirkt, wird die Lobelie aber kaum noch als Heilpflanze genutzt.

14.2.2014: Kräuter-Wanderung: Frühling im Winter

Dieser Winter war hier in der Gegend noch gar kein richtiger Winter. Bis Februar keine Schneeflocke, die liegen geblieben ist. Zur Zeit ist es besonders warm und sonnig. Weil es ab morgen regnen soll, habe ich mich auf den Weg gemacht, um das herrliche Wetter für eine kleine Wanderung zu nutzen. Zumal ich ein neues Makro-Objektiv habe, dass ich gerne ausprobieren möchte.
Ich bin schon gespannt, wie die Natur auf das warme, sonnige Wetter reagiert und ob ich interessante Pflanzen entdecke.

9.2.2014: Anis

Anis ist eine sehr alte Heil- und Gewürzpflanze. Der Anis stammt ursprünglich aus Asien und den südöstlichen Mittelmeerländern. In unseren Breiten ist er nur in Gärten oder im landwirtschaftlichen Anbau zu finden. Wilde Pflanzen sind sehr selten. Seine süßlich schmeckenden Früchte sind in der Weihnachtsbäckerei und in Schnäpsen (z.B. Ouzo) bekannt. In der Heilkunde hilft Anis bei Husten, Blähungen und bei der Milchbildung.



8.2.2014: Jalape

Die Jalape ist eine dekorativ blühende Rankpflanze, die in Mexikon heimisch ist. Früher wurde ihre Wurzel gerne als drastisch wirkendes Abführmittel verwendet, weil man damals an die heilsame Wirkung von starker Abführung glaubte. Heutzutage gilt die Jalape als giftig und wird medizinisch nicht mehr verwendet.

8.2.2014: Uzarawurzel

Die Uzarawurzel ist eine traditionelle Heilpflanze aus Südafrika, die vor allem gegen Durchfall verwendet wird. Sie wird seit Jahrhunderten von den Ureinwohnern Südafrikas verwendet und wurde Ende des 19. Jahrhunderts von auf der Reise erkrankten Europäern entdeckt. Infolgedessen wurde die Uzara auch in Europa eine beliebte Heilpflanze.
Die Uzarawurzel hilft nicht nur überraschend schnell gegen Durcfallerkrankungen, sondern kann auch gegen Menstruationsbeschwerden und andere krampfbedingte Erkrankungen helfen.

7.2.2014: Mariendistel

Die Mariendistel kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Hier kommt sie manchmal an warmen Standorten verwildert vor. Die samenartigen Früchte werden hauptsächlich als Tinktur eingesetzt, weil sie für die Teebereitung etwas zu hart sind.
Ihr Haupteinsatzgebiet sind Leber- und Gallenprobleme. Sie hat aber auch eine ausgeprägte entkrampfende Wirkung auf das vegetative Nervensystem.

18.1.2014: Wahrer Bärenklau

Im Mittelmeerurlaub begegnet einem der Wahre Bärenklau möglicherweise als Zierpflanze und vielleicht auch wildwachsend in der Buschlandschaft der Macchia. Wenn man seinen deutschen Namen hört, traut man seinen Ohren kaum, denn diese Pflanze hat kaum etwas gemein mit den mitteleuropäischen Bärenklau-Arten. Viel eher erinnert der Wahre Bärenklau an den Fingerhut oder den Eisenhut, mit denen er aber nicht verwandt ist. Als Heilpflanze ist der Wahre Bärenklau hierzulande überhaupt nicht geläufig, dabei hat er im Altertum eine wichtige Rolle gespielt und lässt sich für eine ganze Reihe von Krankheiten einsetzen.

17.1.2014: Rang Jued

Rang Jued ist eine Heilpflanze aus Thailand, die wegen ihrer auffallend schönen blauen Blüten in vielen südländischen Gärten und Parks angepflanzt wird. Daher trifft man diese Pflanze häufig im Urlaub an. In Thailand wird Rang Jued wegen ihrer starken leberschützenden Heilkräfte geschätzt. Daher kann man Rang Jued auch gegen Kater einsetzen, was die Heilpflanze auch im Westen sehr beliebt macht. Auch gegen Allergien soll Rang Jued sehr gut helfen.

16.1.2014: Guarana

Die südamerikanische Liane Guarana trägt koffeinreiche Früchte, die noch stärker als Kaffee, aber etwas milder wirken. Vor allem in Alternativ- und Fitnesskreisen ist Guarana sehr beliebt, um munter zu werden und die Leistungsfähigkeit zu steigern. Da Guarana auch das Hungergefühl verringert, wird es auch gerne als Unterstützung zum Abnehmen verwendet.

13.1.2014: Alant

Der ursprünglich aus Asien stammende Alant gehörte früher in jeden Bauerngarten. Heute ist er jedoch nur noch in den Bauerngärten im Gebirge verbreitet und ansonsten weitgehend in Vergessenheit geraten. Dabei ist er eine vielseitige Heilpflanze. In Thüringen wird er noch im grossen Stil angebaut.

17.11.2013: Fingerhut

Der Fingerhut ist mit seinen markant geformten Blüten eine so auffällige Pflanze, das man ihn kaum wieder vergisst, wenn man ihn einmal kennengelernt hat. Die meisten lernen ihn zuerst in Gärten kennen, denn dort wird er gerne als Zierpflanze angebaut. Er kommt in Europa aber auch häufig wild vor, vor allem auf Waldlichtungen und Kahlschlägen.
Trotz seiner starken Giftigkeit werden die Wirkstoffe des Fingerhutes weltweit von Ärzten gegen Herzschwäche verordnet, denn die Digitalisglykoside gelten als die besten herzstärkenden Mittel. In der Naturheilkunde muss man wegen der Giftigkeit jedoch einen Bogen um den Einsatz des Fingerhutes machen, ausser man setzt ihn in homöopathischer Dosis ein.

16.11.2013: Süßholz

Das Süssholz ist die Wurzel der subtropischen Süssholzpflanze. Der Saft der Süssholzwurzel ist der Ausgangsstoff für Lakritze. Süssholz ist aber auch eine vielseitige Heilpflanze. Es hilft gegen Husten, Magengeschwüre und Kopfschmerzen und stärkt ausserdem niedrigen Blutdruck. Mit seiner blutreinigenden Fähigkeit ist das Süssholz auch ein wertvoller Begleiter bei Schlankheitskuren oder gegen rheumatische Erkrankungen.



15.11.2013: Ginkgo

Der Gingko-Baum entstammt der Urzeit und hat sich bis heute in seiner ursprünglichen Form erhalten. Er ist also eine Art lebendes Fossil. Ursprünglich kommt der Ginkgo aus China, aber inzwischen findet man ihn fast weltweit, weil er gerne angepflanzt wird. Wie kein Anderer helfen seine ledrigen Blätter, unser Gefäßsytem besser zu durchbluten und wirken dadurch gegen vielerlei Zivilisationskrankheiten. Insbesondere seine stärkende Wirkung auf das Gedächtnis ist sehr beliebt.



7.11.2013: Kümmel

Den Kümmel kennt man vor allem als Gewürz in der Küche. Er ist jedoch auch eine wertvolle Heilpflanze, die eine starke Wirkung auf die Verdauungsvorgänge hat. Auch bei Husten und Frauenbeschwerden kann der Kümmel helfen. Der Kümmel ist eine klassische Pflanze der Mittelmeerländer und der Klostergärten. Aber er wächst auch wild auf heimischen Wiesen und an Wegrändern.



4.11.2013: Augenringe

Heilpflanzen, Teemischung und Bachblüten zur Behandlung von dunklen Augenringen.

3.11.2013: Herzgespann

Schon Dioskurides im Altertum kannte das Herzgespann und empfahl es gegen Magenleiden. Erst im Mittelalter wurde seine Herzwirkung entdeckt. Doch dann geriet es, wie so viele Kräuter fast in Vergessenheit. Englische Ärzte haben das Herzgespann jedoch in jüngster Zeit wiederentdeckt und anerkannt. Heutzutage findet man es in manchen Fertigpräparaten und herzwirksamen Teemischungen.

2.11.2013: Gottesgnadenkraut

Das Gottesgnadenkraut mit seinen hübschen weißen Blüten findet man kaum noch wildwachsend in der freien Natur. Es ist sehr selten geworden. Selten geworden ist auch seine Anwendung in der Heilpflanzenkunde, denn trotz seines vielversprechenden Namens ist das Gottesgnadenkraut leider giftig. Für die traditionellen Anwendungsgebiete, wie beispielsweise Verstopfung und Herzschwäche, kennt man inzwischen andere Heilpflanzen, die weniger gefährlich sind. Nur in der Homöopathie wird das Gottesgnadenkraut unter dem Namen "Gratiola" weiterhin angewendet, denn durch die Potenzierung verliert sich die Giftigkeit der Pflanze.



1.11.2013: Quitte

Der Quittenbaum sieht auf den ersten Blick aus wie ein Apfel oder Birnbaum. Heutzutage ist die Quitte ziemlich unbekannt, aber unsere Mütter und Grossmütter haben die Quitte noch sehr geschätzt und daraus im Winter Quittenmus und Quittenbrot hergestellt, letzteres eine süssherbe Köstlichkeit, die zusammen mit Keksen auf dem Weihnachtsteller lagen.
Die Quitte ist ausserdem eine Frucht mit grosser Heilkraft. Sie stärkt die Verdauung, hilft gegen Erkältungen und lindert Entzündungen der Haut. Vor allem die Samen der Quitte werden in der Volksheilkunde eingesetzt.
Quittenrezepte finden Sie unter: Quitte - Heilpflanzen in der Küche

30.10.2013: Weißdorn

Der Weißdorn fällt an Wegrändern und Hecken durch seine üppigen Frühlingsblüten und später durch die glänzenden roten Früchte auf. Seine milde Wirkung zur Stärkung des Herzens macht ihn zu einer ganz besonderen Heilpflanze, denn er wirkt meßbar, aber praktisch frei von Nebenwirkungen.
Daher ist der Weißdorn das Mittel der Wahl, um ein schwaches Altersherz sanft zu behandeln. So findet man ihn in zahlreichen Präparaten zur Herzstärkung.



28.10.2013: Szechuan-Pfeffer

Der rötliche Szechuanpfeffer wächst am chinesischen Gelbholzbaum. Diese Pflanze ist nicht mit dem schwarzen Pfeffer, stattdessen aber mit den Zitruspflanzen verwandt. Mit seiner zitronenartigen Schärfe ist er ein beliebtes Gewürz in der asiatischen Küche.
Doch auch die chinesische Heilkunde benutzt den Szechuanpfeffer. Er wird für Verdauungsprobleme und Blasenerkrankungen verwendet.



27.10.2013: Koriander

Der Koriander ist eine Mittelmeerpflanze, die verwandt mit Kümmel, Fenchel und Anis ist. Mit seinen Verwandten teilt er auch die Wirkung, die in erster Linie die Verdauung stärkt. Aus der indischen Küche und ihren Currys ist der Koriander nicht wegzudenken, und auch im nahen Osten wird Koriander gerne zum Kochen verwendet. Das Aroma frischer Blätter und Samen ist jedoch nicht Jedermanns Sache. Getrocknet duftet und schmeckt der Koriander aber deutlich milder und für die meisten Menschen angenehmer.



26.10.2013: Verbena

Die Zitronenverbena ist die südamerikanische Schwester des heimischen Eisenkrautes. Allerdings sieht die Verbena ziemlich anders aus und riecht auch stark zitronig, ganz anders als ihr Verwandter. Deshalb wird sie auch häufig "Zitronenverbene" genannt. Man kann die Verbene ähnlich einsetzen wie das Eisenkraut, sie eignet sich aber auch sehr gut als wohlschmeckender Haustee für den reinen Genuss. Im Sommer kann Verbenen-Tee wohltuend erfrischend sein.



25.10.2013: Granatapfel

Der Granatapfel ist eine klassische Frucht aus warmen Ländern, die auch hierzulande immer häufiger angeboten wird. Die kleinen, saftigen Samenmäntel im Innern der kugeligen Früchte schmecken süß und aromatisch und sind ein erfreulicher Anblick in Obstsalaten und anderen Speisen.
Doch der Granatapfel kann noch viel mehr, denn er hat vielfältige Heilkräfte, die teilweise auch schon wissenschaftlich untersucht wurden. Man kann die Kraft des Granatapfels nicht nur gegen Wechseljahsbeschwerden und bei Herzkreislauferkrankungen nutzen. Sogar auf verschiedene Krebsarten soll er eine hemmende Wirkung haben.

In unserem Heilkräuter-Küchenbereich finden Sie eine Fotoanleitung zum Granatapfel öffnen.



21.10.2013: Jiaogulan

Als Pflanze der Unsterblichkeit ist die chinesische Heilpflanze Jiaogulan in den letzten Jahren in Europa sehr beliebt geworden. In China wird Jiaogulan mindestens seit dem 15. Jahrhundert als Heilpflanze verwendet. Auch in Japan und Thailand kennt man sie. Ihre Wirkung gilt als ähnlich wie die des Ginseng. Obwohl sie nicht miteinander verwandt sind, enthalten sie jedoch teilweise ähnliche Wirkstoffe. Weil Jiaogulan nicht nur gegen Herzkreislauf-Krankheiten vorbeugen, sondern auch gegen Krebs helfen soll, wird sie von vielen verzweifelten Menschen mit großer Hoffnung angewendet.



20.10.2013: Schisandra

Die Schisandra-Beere ist eine chinesische Heilpflanze, die schon seit Jahrtausenden in China gegen zahlreiche Gesundheitsbeschwerden angewendet wird. Die kleinen "Beeren der fünf Geschmäcker" (Wu Wei Zi) schmecken tatsächlich sehr ungewöhnlich. Sie sollen kräftigen, das Gedächtnis, die Sehfähigkeit und das Gehör stärken und nicht zuletzt auch die Libido von Mann und Frau. Ihre leberstärkende Wirkung ist sogar in medizinischen Studien nachgewiesen worden. Insgesamt gelten Schisandra-Beeren als Jungbrunnen, mit deren Hilfe man ohne Alterserscheinungen sehr alt werden kann.



19.10.2013: Alpen-Wegerich

Der Alpenwegerich ist dank seiner typischen Blütenstände deutlich als Verwandter von Spitzwegerich und Breitwegerich zu erkennen. Seine Blätter sind noch viel schmaler als die vom Spitzwegerich. Sie sehen aus wie feine Lanzen. Die Blüten erinnern am ehesten an den Breitwegerich, denn sie sind ausgesprochen lang. Wie der Name schon sagt, ist der Alpenwegerich in den Alpen heimisch. In der Heilkunde wird der Alpenwegerich ähnlich eingesetzt wie der Spitzwegerich, also vor allem gegen Husten und bei Hautproblemen.



18.10.2013: Acai-Beere

Die Acai-Beere wächst auf einer Palme, die im Amazonasgebiet heimisch ist. Seit Jahrhunderten werden Acaibeeren und das Herz der Palmen vor Ort in der Küche als gesundes Nahrungsmittel verwendet.
Inzwischen sind die Acaibeeren auch in den USA und Europa sehr beliebt. Die kleinen, blau-schwarzen Früchte sollen den Stoffwechsel ankurbeln und so beim Abnehmen helfen. Wegen ihrer reichlich enthaltenen Antioxidantien gilt die Acaibeere auch als Mittel zur Erhaltung der Jugendlichkeit.



17.10.2013: Goji

Die Goji-Beere ist eine rote Frucht, die am Gemeinen Bocksdorn, einer chinesischen Nachtschattenpflanze wächst. Goji-Beeren gelten dem Einen als Wundermittel und Anderen nur als leckere Ergänzung des täglichen Müslis. In ihrer Heimat China werden Goji-Beeren schon lange als Nahrungsmittel und Naturheilmittel genutzt. In den letzten Jahren haben sie es auch in Mitteleuropa zu einiger Bekanntheit gebracht.



16.10.2013: Aronia

Die Aronia ist eine kleine Beere, auch Apfelbeere genannt, die von ihrer Gestalt her an Heidelbeeren erinnert. Aronia-Bäume stammen ursprünglich aus Amerika, sind aber schon lange in Europa heimisch. In Russland und Osteuropa wird die Aroniabeere schon seit Jahrzehnten als Heilpflanze angewendet.
Erst in den letzten Jahren wurde auch in Mitteleuropa die Heilkraft der Aroniabeere erkannt. Seitdem wird sie gerne bei Herzkreislauferkrankungen und Entzündungen aller Art eingesetzt.



14.10.2013: Eukalyptus

Der kräftig riechende Eukalyptus ist geradezu der Inbegriff der Erkältungsdüfte. Daher ist er auch die bekannteste Heilpflanze Australiens. Dabei stammt der medizinische Eukalyptus-Baum eigentlich von der Insel Tasmanien und ist heutzutage in den meisten warmen Ländern verbreitet.
Das ätherische Öl des Eukalyptus findet man in zahlreichen Erkältungsmitteln, seien es Bäder, Inhalationsmittel oder Einreibemittel. Man kann die Eukalyptus-Blätter auch als Tee trinken oder äußerlich anwenden.



23.8.2013: Heilpflanzen-Bestimmung

Damit Sie unbekannte Heilpflanzen erkennen und zuordnen können, haben wir einige Seiten zur Pflanzenbestimmung zusammengestellt. Die Pflanzen sind nach Blütenfarben sortiert und nach Anzahl der Blütenblätter. Zum einfachen Identifizieren gibt es für jede Pflanze ein kleines Foto un einen Link zur Beschreibung der jeweiligen Heilpflanze.

25.5.2013: Umckaloabo

Umckaloabo kommt aus Südafrika. Diese Pelargonie hat ihren Namen aus der Sprache der Zulu und ist eine Zusammensetzung aus zwei Wörtern, die in etwa folgendes bedeuten: "Symptome für Lungenkrankheiten" und "Brustschmerzen". Dabei war ursprünglich weniger die Pflanze selbst gemeint, sondern nur der Trunk der aus den Wurzeln (abgekochter Sud) der Pflanze gewonnen wird.
Der Engländer Charles Henry Stevens machte um 1900 die Pflanze in Europa bekannt, nachdem er mit einer Umckaloabo-Kur in Südafrika seine Tuberkulose heilte.

20.2.2013: Neues Ebook: Frühjahrskuren - Natürlich Kraft tanken

Zum Thema Frühjahrskuren haben wir ein Kindle-Ebook geschrieben.
In diesem kleinen E-Book erfahren Sie, warum Frühjahrskuren so wohltuend sind. Verschiedene Frühjahrskuren werden vorgestellt. Diese Kuren lassen sich ganz nach persönlichen Vorlieben miteinander kombinieren.
Zur Bestellung: Frühjahrskuren - Kindle Edition

19.2.2013: Neues Ebook: Bachblüten - Heilende Energie für die Seele

Zum Thema Bachblüten haben wir ein Kindle-Ebook geschrieben.
In diesem Ebook erfahren Sie die Grundlagen der Bachblüten-Therapie. Außerdem werden die 38 klassischen Bachblüten vorgestellt und ihre Wesenszüge nahe gebracht mitsamt ihrer negativen und positven Ausprägung. Sie lernen, welche Menschen von welcher Bachblüte besonders profitieren können.
Zur Bestellung: Bachblüten - Kindle Edition

10.2.2013: Neues Ebook: Erkältung - Heilen mit Naturheilkunde und Schulmedizin

Zum Thema Erkältung haben wir ein Kindle-Ebook geschrieben.
In diesem E-Book erfahren Sie, wie es zur Erkältung kommt und wie man am besten gegen die Erkrankung vorbeugen kann. Außerdem finden Sie zahlreiche Behandlungstipps aus den Bereichen Schulmedizin und Naturheilkunde, mit denen Sie die Beschwerden bei einer Erkältung lindern können.
Zur Bestellung: Erkältung - Kindle Edition

22.11.2012: Kräuter-Wanderung: Nebelwald auf La Gomera

Wieder bin ich auf Gomera, um das angenehme Klima und die schönen Wanderwege zu genießen. Wie nach meiner letzten Gomera-Reise versprochen, gibt es diesmal einen Bericht von einer Wandertour durch den Lorbeerwald.
Die hier beschriebene Wanderung geht von der landwirtschaftlich genutzten Zone in den Bergen, über den Gagelbaum-Baumheide Strauchwald (Fayal-Brezal) bis hinein in den feuchten Lorbeerwald im Nationalpark Garajonay. In diesen verschiedenen Vegetationsbereichen wachsen zahllose interessante Pflanzen, darunter auch viele Arten, die es nur hier auf Gomera oder auf den kanarischen Inseln gibt, sogenannte endemische Arten.

20.10.2012: Pilzwanderungen im Belchengebiet

In einer nebelfeuchten Woche haben wir vier Tage im Belchengebiet verbracht. Heilpflanzen waren leider nicht mehr viele zu sehen, zumindest nicht im blühenden oder anderweitig hübschen Zustand.

Aber es gab jede Menge Pilze. Und weil ich mir dachte, dass Heilkräuter-Freunde bestimmt auch Interesse an Pilzen haben, folgt hier ein Bericht unserer Wanderungen in der pilzreichen Belchengegend.


21.9.2012: Kräuter-Wanderung: Vier Tage Westweg

Bei herrlichem Spätsommer-Wetter habe ich mich aufgemacht, um einen Teil des schwarzwälder Westwegs zu begehen.
Auf dem Weg erhoffe ich mir auch ausgiebige Eindrücke darüber, was die Pflanzenwelt in dieser Jahreszeit so treibt. Welche Pflanzen blühen noch, welche tragen Früchte und von welchen ist gar nichts mehr zu sehen?

21.8.2012: Neues Projekt: Gesundheitsratgeber und Hausapotheke

Wir haben ein neues Projekt gestartet, das unter dem Motto steht: "Alltagskrankheiten mit Naturheilkunde und Schulmedizin erfolgreich behandeln"
Die Texte gibt es als Webseiten, als sensationell günstiges Kindle-Ebook und demnächst auch als gedrucktes Buch.
In diesem Buch finden Sie Grundwissen über Heilpflanzen, Schüssler-Salze, Homöopathie und verschiedene Hausmittel. Außerdem werden zahlreiche häufige Alltags-Krankheiten beschrieben und wie man sie mit einfachen Mitteln behandeln kann. Sie erfahren auch, wann es nötig ist, einen Arzt aufzusuchen.

29.6.2012: Kräuter-Wanderung: Wandertage im Wallis

Wegen der schönen Natur hat es mich mal wieder ins Wallis in der Schweiz gezogen. Diesmal haben wir, mein Partner und ich, uns direkt auf 2.000 Meter Höhe im Feriendorf Bettmeralp niedergelassen, um den Höhenpflanzen besonders nahe zu sein.
Außer einer großen Vielfalt an Alpenpflanzen gibt es dort natürlich auch den Aletschgletscher zu bestaunen und den Blick auf zahlreiche hohe Berge. Auf unseren Wanderungen entdecken wir jede Menge Höhenpflanzen, die mir bisher unbekannt sind.

12.6.2012: Sonnentau

Der Sonnentau ist eine hochinteressante Pflanze, die aus dem Reich der Mythen zu stammen scheint. Seine rundlichen Blätter haben rote Tentakel mit klebrigen Tropfen, an denen Insekten hängenbleiben, von denen sich der Sonnentau ernährt. Die Tatsache, dass der Sonnentau Insekten verspeist, ist jedoch noch gar nicht so lange bekannt.
Viel länger weiß man schon von den Heilkräften des rundblättrigen Sonnentaus. Er wurde schon seit vielen Jahrhunderten als Heilpflanze gegen Husten und Lungenerkrankungen aller Art verwendet.

29.5.2012: Haferwurz

Die violett blühende Haferwurz ist Heilpflanze, Gemüse und Zierpflanze in einem. Dennoch ist sie fast vergessen worden. Erst die Rückbesinnung auf alte Gemüsearten hat ihr wieder zu einiger Bekanntheit verholfen. Dabei war sie früher ein beliebtes Wurzelgemüse, geschätzt für ihren Geschmack, der an Austern erinnert. Doch sie wurde nach und nach von der Schwarzwurzel verdrängt.
Die Heilkräfte der Haferwurz sind noch unbekannter als ihr Nährwert. Der Kenner weiß jedoch, dass er beim Essen der Haferwurz auch seiner Gesundheit eine Freude macht.

17.5.2012: Kräuter-Wanderung: Geopfad in Eichstetten

In der Nähe des Kaiserstuhl-Ortes Eichstetten gibt es den Geopfad. Dieser Lehrpfad führt durch Weinberge und Kaiserstuhlwald hinauf bis zur Eichelspitze mit seiner herrlichen Aussicht. Auf dreizehn Lehrtafel erfährt man Interessantes über die hiesige Geologie und Landschaftsformen.
Unterwegs kann man wegen der abwechslungsreichen Umgebung auf viele verschiedene Heilpflanzen treffen. Außerdem bieten zahlreiche Aussichtspunkte immer wieder wunderbare Blicke über das Rheintal und den Schwarzwald.

2.5.2012: Kräuter-Wanderung: Vom Liliental zum Neunlinden-Turm

Im Frühling ist es immer wieder lohnenswert, das Liliental zu besuchen. Diese Pflanzenfülle und Artenvielfalt bringt mich jedes Mal zum Staunen.
In Kombination mit einem Aufstieg zum Neunlinden-Turm auf dem Totenkopf-Gipfel wird der Ausflug zu einer kleinen sportlichen Herausforderung - gut für Kreislauf und Seele.

23.4.2012: Schlüsselblume

Die Schlüsselblume ist der Inbegriff der Frühjahrsblüher, doch in den letzten Jahrzehnten ist sie sehr selten geworden.
Da die Schlüsselblume entkrampfend und schleimlösend wirkt, ist sie als Hustentee sehr geeignet. Sie wirkt vor allem gut, wenn der Schleim festsitzt. Besonders gerne wird sie zur Linderung eines Altershustens verwendet, wenn das schwächer werdende Herz dazu führt, dass sich die Flüssigkeit in der Lunge staut.

6.4.2012: Kräuter-Wanderung: Pflanzenvielfalt auf Gomera

Kurz vor Ostern habe ich zwei Wochen auf Gomera verbracht, auf dieser herrlichen kleinen Kanaren-Insel, in deren schroffen Schluchten man so wunderbar wandern kann.
Meine Kräuterwanderung führt mich vom Strand des Valle Gran Reys bis hinauf nach El Cercado auf der Hochebene. Dadurch treffe ich auf Pflanzen ganz unterschiedlicher Klimazonen.

16.3.2012: Leberblümchen

Das Leberblümchen ist eine kleine blaublühende Pflanze, die bevorzugt in Wäldern im Halbschatten wächst. Sie war und ist eine wichtige Pflanze in der Volksheilkunde. Alle Teile der frischen Pflanze sind giftig, getrocknet ist sie ungiftig.
Da die Pflanze selten geworden ist, steht sie unter Naturschutz und darf nicht mehr in der Natur gesammelt werden.

17.10.2011: Bärentraube

Die Bärentraube wächst bevorzugt im Gebirge und sieht der Preiselbeerpflanze sehr ähnlich. Im Unterschied zur Preiselbeere wächst der kleine Strauch der Bärentraube jedoch am Boden entlang und bildet rasenartigen Flächenbewuchs. Die kleinen, ledrigen Blätter der Bärentraube sind die bekannteste Kräutermedizin gegen Blasenentzündungen.

1.10.2011: Video: Lanolin-Creme Grundrezept

Videoanleitung zur Herstellung einer Lanolin-Creme. Bei einer Lanolin-Creme wird Lanolin (= Wollwachs) als Emulgator verwendet, um die fettlöslichen und die wasserlöslichen Bestandteile der Creme miteinander zu verbinden. Dadurch ergeben sich relativ feste, fettreiche Cremes, die im Volksmund eher als Salbe bezeichnet werden.

23.9.2011: Video: Salben-Grundrezept

Video-Anleitung zur Herstellung einer einfachen Fettsalbe. Eine Salbe ist sehr einfach herzustellen. Für eine Fettsalbe braucht man nur ein gutes Pflanzenöl und einen Konsistenzgeber, beispielsweise Bienenwachs.

22.9.2011: Video: Blitz-Aioli mit Milch (ohne Ei)

Wenn man es eilig hat, schnell einen leckeren Dip für eine Party braucht, aber keine rohen Eier verwenden will, ist die weiße Blitz-Aioli ohne Eier genau das Richtige. Man kann sie in Sekundenschnelle herstellen.

18.9.2011: Video: Klassische Aioli (ohne Ei) und ihre Rettung

Eine traditionelle Aioli ohne Eier benutzt die Emulgator-Wirkung des Knoblauchs. Die Zellwände des Knoblauchs haben nämlich eine gewisse Emulgatorwirkung und können das Öl binden. Wie gut die klassische Aioli gelingt, hängt vor allem von der Frische der Knoblauchzehen ab. Je frischer der Knoblauch, desto mehr Öl kann eingearbeitet werden. Als Werkzeug für diese Aioli braucht man einen Mörser.
Da die klassische Aioli relativ leicht misslingt, gibt es auch ein extra Video, das einfache Rettungsmaßnahmen zeigt, damit man trotzdem eine leckere Aioli auf den Tisch bringen kann.

16.9.2011: Video: Blitz-Aioli

Wenn man es eilig hat und schnell einen leckeren Dip für eine Party braucht, ist die Blitz-Aioli genau das Richtige. Man kann sie in Sekundenschnelle herstellen.

15.9.2011: Video: Aioli mit Ei

Knoblauch eignet sich bekanntlich kaum zur Bereitung eines Kräutertees. Daher muss man den Knoblauch anders anwenden, um in den Genuss seiner Heilkraft zu kommen. Eine wunderbare Möglichkeit, den Knoblauch zu genießen, ist eine Aioli, eine Würzsoße mit Knoblauch.
Hier gibt es eine Video-Anleitung zur Herstellung einer Aioli mit Ei.
Eine Aioli mit Ei schmeckt köstlich und eignet sich als Würz-Creme zum Grillen, für Fleisch, zu Baguette, Brot, Tomaten und andere Salatgemüse. Das macht sie zu einem wunderbaren Mitbringsel für Feste und Parties.
Der Knoblauch macht die Aioli besonders lecker und sehr gesund.

8.9.2011: Video: Aioli mit Milch

Knoblauch eignet sich bekanntlich kaum zur Bereitung eines Kräutertees. Daher muss man den Knoblauch anders anwenden, um in den Genuss seiner Heilkraft zu kommen. Eine wunderbare Möglichkeit, den Knoblauch zu genießen, ist eine Aioli, eine Würzsoße mit Knoblauch.
Hier gibt es eine Video-Anleitung zur Herstellung einer Aioli mit Milch. Eine Aioli mit Milch schmeckt köstlich und eignet sich als Würz-Creme zum Grillen, für Fleisch, zu Baguette, Brot, Tomaten und andere Salatgemüse. Das macht sie zu einem wunderbaren Mitbringsel für Feste und Parties.

2.9.2011: Video: Baldrian-Tinktur

Über die Herstellung einer Baldrian-Tinktur haben wir ein Video gedreht.
Dieses Video zeigt Schritt für Schritt, wie man selber eine Baldrian-Tinktur zubereiten kann.

23.8.2011: Beifuss

Der Beifuß wächst an vielen Wegrändern und Geröllplätzen und wird meistens gar nicht als wertvolle Heilpflanze wahrgenommen, obwohl er sich bis zu 2 m emporreckt. Seine dunkle Blattfarbe und unauffälligen Blüten führen zu dieser allgmeinen Ignoranz. Wenn man diese wärmeverbreitende Heilpflanze jedoch erstmal kennengelernt hat, möchte man sie nicht mehr missen.
In früheren Jahrhunderten galt der Beifuß als Mutter aller Kräuter. Er wurde gegen zahlreiche Frauenbeschwerden und Verdauungsprobleme eingesetzt und sollte außerdem auf magische Weise stärken und schützen.

21.7.2011: Sonnentau

Der Sonnentau ist eine hochinteressante Pflanze, die aus dem Reich der Mythen zu stammen scheint.
Seine rundlichen Blätter haben rote Tentakel mit klebrigen Tropfen, an denen Insekten hängenbleiben, von denen sich der Sonnentau ernährt. Die Tatsache, dass der Sonnentau Insekten verspeist, ist jedoch noch gar nicht so lange bekannt.
Viel länger weiß man schon von den Heilkräften des rundblättrigen Sonnentaus. Er wurde schon seit vielen Jahrhunderten als Heilpflanze gegen Husten und Lungenerkrankungen aller Art verwendet.

9.7.2011: Enzian

Der Enzian ist eine typische Gebirgspflanze, die inzwischen recht selten geworden ist und daher auch unter Naturschutz steht. Die Wurzel des Enzians kann man jedoch in Apotheken und Kräuterhandlungen beziehen. Sie wirkt vorwiegend aufgrund ihrer starken Bitterstoffe. So ist die Hauptwirkung der Enzianwurzel denn auch die Anregung der Verdauung, was eine typische Wirkung von bitteren Substanzen ist.

20.6.2011: Trollblume

Die selten gewordene Trollblume kann man schon von weitem an ihren charakteristischen Kugelblüten erkennen. Sie sehen aus wie große Hahnenfußblüten, die sich zu einer Kugel zusammenneigen. Man findet die Trollblume fast nur noch im Gebirge, in der Nähe von Gewässern oder an feuchten Stellen. Wegen ihrer Seltenheit ist die Trollblume geschützt.
Heutzutage wird die Trollblume nicht mehr als Heilpflanze benutzt, obwohl sie ein paar Heilwirkungen aufweist.

11.6.2011: Braunwurz

Die knotige Braunwurz sieht selbst in der Blütezeit so unspektakulär aus, dass man sie leicht übersieht. Dabei ist sie gar nicht so klein, sondern wird bis zu einen Meter hoch. Ihre Blüten sind jedoch bräunlich und klein und ihre Blätter eiförmig spitz, sodass kaum jemand zweimal hinschaut, wenn er ihr begegnet.
Auch in der Kräuterheilkunde führt sie ein Schattendasein, denn in der offiziellen Phytotherapie wird sie nicht verwendet. Nur die Volksmedizin benutzt sie gegen Ekzeme im Gesicht und zum Abschwellen von Lymphknoten, häufig als "Drüsen" bezeichnet.

5.11.2010: Neues Buch-Projekt: Heilkräuter-Hausapotheke

Für die praktische Anwendung der Heilkräuter zu Hause haben wir ein Buch mit Webseite geschrieben.
In diesem Buch werden zwölf bekannte und wichtige Heilpflanzen ausführlich vorgestellt. Zahlreiche weitere wertvolle Heilpflanzen werden kurz beschrieben. In bebilderten Rezepten lernen Sie, wie Teemischungen zusammengestellt, Tinkturen und Salben zubereitet werden. So können Sie sich Ihre Hausapotheke selbst herstellen. Für viele Krankheiten finden Sie Anleitungen zur gezielten Anwendung der Kräutermedizin.

28.9.2010: Giftpflanzen

Was ist eigentlich eine Giftpflanze?
Die Meinungen dazu gehen auseinander. Früher wurden nur stark giftige Pflanzen, mit erheblichen Schadwirkungen auch in kleiner Dosis, als giftig betrachtet. Der Fingerhut beispielsweise wurde damals als ganz normale Heilpflanze in Form von Tee verabreicht, wenn jemand ein schwaches Herz hatte. Er galt damals nicht als giftig, wohl aber als starke Heilpflanze, die mit Umsicht angewendet werden musste...

21.9.2010: Baldrian

Hoch reckt der Baldrian seine schlanken kräftigen Stiele auf denen sich luftige rosafarbene Blüten sanft im Winde wiegen. Die Büten duften zart und angenehm. Immer wenn mir ein blühender Baldrian am Wegesrand begegnet, schnuppere ich ein wenig an den Blüten und freue mich. Bei diesen zarten Düften und dem luftigen Erscheinungsbild wundert es nicht, daß Baldrian zart beruhigend aufs Nervensystem und den Körper wirkt.

12.9.2010: Aloe vera

Die Aloe vera ist eine vielseitige Heilpflanze, die in Wüstengegenden heimisch ist. Durch ihre dicken, fleischigen Blätter erinnert die Aloe ein wenig an Kakteen, aber sie ist eine Lilienart, eng verwandt mit dem Affodil. In ihrer arabischen Heimat ist die Aloe schon seit über 6.000 Jahren als Heilpflanze bekannt.
Das Gel, das in den Blättern gespeichert wird, hat mannigfaltige Heilwirkungen, vor allem auf die Haut.



4.6.2010: Kräuter-Wanderung: Sommer im Kaiserstuhl

Nach einer weiteren Phase winterlich anmutender Witterung brach heute schlagartig der Sommer aus. Da man in diesem Jahr die Sonnentage feiern muss, wie sie fallen, habe ich mich auf mein Fahrrad geschwungen, um im Kaiserstuhl zu wandern.
Heute sollte es mal wieder auf den Totenkopf-Gipfel gehen, den höchsten Berg des Kaiserstuhls. Das Ziel ist mir wohlbekannt, doch die Strecke ist anders als meine bislang erlebten Strecken. Wie es wohl den Pflanzen geht, bei all diesen ungewöhnlichen Wetterturbulenzen?

22.5.2010: Kräuter-Wanderung: Endlich Frühling

Der Frühling hat es uns dieses Jahr wirklich nicht leicht gemacht. Nach den wenigen sonnigen Tagen, die uns bisher vergönnt waren, brachen immer wieder winterliche Verhältnisse aus. Jetzt besteht mal wieder Hoffnung auf richtigen Frühling. Wir können uns über eine Reihe von warmen Tagen freuen.
Die Bäume sind auch schon üppig grün und an allen Ecken blüht es, all den Regentagen zum Trotz. Mit welcher Pflanzenfülle mich wohl er Badberg dieses Mal begiestern kann?

22.3.2010: Kräuter-Wanderung: Durchs Orotava-Tal auf Teneriffa

Bei meinem Urlaub auf Teneriffa zog es mich natürlich in die Berge, um die dortige Natur und die Pflanzenwelt kennen zu lernen. Ein Viertel aller Pflanzen auf den kanarischen Inseln sind endemisch, das heisst, sie kommen nur dort vor, sonst nirgendwo auf der Welt.
Eine besonders schöne Gegend von Teneriffa ist das Orotava-Tal. Schon Humboldt war begeistert von der Vegetationsfülle dieses breiten Tales im Norden der Insel Teneriffa.

28.10.2009: Kräuter-Wanderung: Herbstblüten im Kaiserstuhl

Nach einer herbstlichen Kälteperiode ist es noch einmal richtig schön geworden. Höchste Zeit noch mal eine grössere Wanderung zu unternehmen. Für dieses Jahr habe ich mir noch eine Tour auf dem Kamm des Kaiserstuhls vorgenommen. Dieser Kamm verläuft wie ein Hufeisen von Westen nach Osten und dann wieder nach Westen. Dabei werden die drei höchsten Berge des Kaiserstuhls überquert und zahlreiche andere Gipfel, die eher unbekannt sind.
Natürlich erhoffe ich mir auch noch schöne Pflanzen auf dieser Wanderung und bin schon gespannt, welche Pflanzen bis jetzt noch durchgehalten haben.

1.10.2009: Preiselbeere

Die herben Preiselbeeren kennt fast jeder als würzig-süsse Beigabe zu Wildfleisch oder gebackenem Camembert. Roh mag kaum jemand die Preiselbeere essen, weil sie leicht bitter und zusammenziehend schmeckt. Diese herben Eigenschaften sind es jedoch, die die roten Beeren und auch die Blätter des kleinen Strauches zu einer wertvollen Heilpflanze machen.
Die Preiselbeerpflanze hilft, ähnlich wie die pflanzliche Schwester die Bärentraube vor allem gegen Blasenentzündungen und andere Erkrankungen des Harnapparates.

12.9.2009: Kräuter-Wanderung: Schluchseeblick vom Bildstein

Das herrliche Spätsommerwetter macht Lust auf eine Kräuter-Wanderung. Da mir die Schluchsee-Gegend so gut gefällt und ich dort noch lange nicht alles gesehen habe, zieht es mich wieder dort hin. Diesmal will ich auf den Bildstein steigen, weil ich mir von dort aus eine gute Aussicht auf den Schluchsee erhoffe. Auf dem Weg dorthin geht es zunächst über die Wiesen eines Nebentals und dann durch den Wald.

18.8.2009: Blasenentzündung

Blasenentzündung ist eine Entzündung der Harnblase. Meistens ist eine Blasenentzündung vor allem schmerzhaft und lästig, aber wenn sie nicht sorgfältig behandelt wird, kann sie sich zur gefährlichen Nierenbeckenentzündung entwickeln.
In leichten Fällen kann man eine Blasenentzündung mit Kräutertees und viel Wärme in den Griff bekommen. In schwereren Fällen braucht man die Hilfe des Arztes.

11.8.2009: Wirkungen und Nebenwirkungen der Heilpflanzen

Heilpflanzen haben eine echte Wirkung auf den Körper und die Gesundheit. Das wurde für zahlreiche Pflanzen auch schon in medizinischen Studien nachgewiesen. Leider hat diese Wirkung auch unerwünschte Nebenwirkungen zur Folge.
Bei manchen Heilpflanzen entspricht die Schwere der Nebenwirkungen in etwa der nützlichen Wirkung, z.B. Fingerhut. Bei anderen Pflanzen übersteigen die Nebenwirkungen die Nutzwirkung erheblich, weshalb sie kaum benutzt werden, z.B. Zaunrübe. Wieder andere Heilpflanzen haben eine deutliche Nutzwirkung und kaum Nebenwirkungen, was sie zu nützlichen Pflanzen für die Selbstbehandlung macht, z.B. Weissdorn.

4.7.2009: Kräuter-Wanderung: Zum Schluchsee

Die letzte Etappe der Breisach-Schluchsee-Tour führt mich schliesslich von Hinterzarten zum Schluchsee. Die Strecke verläuft zwar nicht über einen Berg, aber wie es in den Bergen so üblich ist, geht es immer mal wieder rauf und runter. So kommen doch einige Höhenmeter zusammen. Für mich ist das Besondere an dieser Etappe, dass ich diesmal nicht gleich nach Hause fahre, sondern für weitere vier Tage im Ort Schluchsee bleibe, um noch mehr zu wandern.
Ob hier wohl andere Pflanzen wachsen als bei meiner Wanderung nach Hinterzarten?

20.6.2009: Kräuter-Wanderung: Zur Arnika auf den Berg

Die vierte Etappe der Breisach-Schluchsee-Tour führt von Himmelreich nach Hinterzarten. Für diese Strecke gibt es mehrere Möglichkeiten, mindestens drei, von denen ich eine schon letztes Jahr gegangen bin. Diesmal habe ich mich für den Jägerpfad entschieden, den Weg, der unten im Höllental verläuft und bei dem man die Enge und Schroffheit dieser Schlucht hautnah erleben kann.
Ob ich letzendlich tatsächlich das Höllental von unten erkunden werde, und wie ich auf einer Talwanderung zur Arnika komme, kann man hier erfahren.

14.6.2009: Kräuter-Wanderung: Durch das Dreisamtal

Die dritte Etappe der Breisach-Schluchsee-Tour führt von Freiburg bis nach Himmelreich. Nach einer kurzen Strecke durch die malerische Freiburger Innenstadt geht es durch den Wald entlang des Schlossbergs in Richtung Dreisamtal.
Auf der Strecke durch den Wald hoffe ich auf interessante Pflanzen, vor allem solche, die mir anzeigen, dass ich von der Ebene in den Schwarzwald komme.
Später wird das Dreisamtal durchquert, bis man über Kirchzarten in dem kleinen Ort Himmelreich ankommt. Welch ein schöneres Ziel kann es geben als das Himmelreich?

27.5.2009: Kräuter-Wanderung: Über den Tuniberg nach Freiburg

Die zweite Etappe meiner Breisach-Schluchsee-Wanderung führt mich über den Tuniberg bis nach Freiburg. Obwohl ich den Tuniberg schon mehrmals umrundet habe und ihn oft sehe, hat mich bisher noch keine Wanderung auf seine Höhen gebracht. Diesmal stellt der Tuniberg die erste Teilstrecke meiner Tageswanderung dar. Danach geht es über die Rheinebene und an der Dreisam entlang bis zum Bahnhof von Freiburg.
Ob auf dem Tuniberg wohl andere Pflanzen wachsen als auf dem Kaiserstuhl, dem grossen Brudergebirge?

20.5.2009: Kräuter-Wanderung: Über Weinberge nach Gottenheim

Der Frühling hat sich in Windeseile zum Sommer verwandelt, als wollte das Wetter den langen Winter ausgleichen. Da wird es höchste Zeit, dass ich mit längeren Wanderungen beginne.
In den nächsten Wochen will ich nach und nach von Breisach bis zum Schluchsee wandern. So kann ich hautnah den Wechsel der Klimazonen von der Ebene bis zu den Bergen erleben und auch die wechselnde Pflanzenwelt.

12.4.2009: Kräuter-Radtour: Baumblüte im Kaiserstuhl

Nach dem hartnäckigen Winter ist der Frühling inzwischen mit aller Kraft erwacht. Die Pflanzenwelt ist geradezu explodiert in ihrer Frühjahrswonne.
Als ich im Garten den Kirschbaum blühen sah, dachte ich mir, jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, um am nördlichen Kaiserstuhl eine Baumblüten-Radtour zu machen. Am Kaiserstuhl wird nämlich viel Obst angebaut, sodass man jetzt unzählige blühende Bäume bewundern kann. Ausser den Bäumen haben auch viele Kräuter ihr Blüte-Gewand angelegt, um den Frühling zu begrüssen.

8.3.2009: Christrose

Die Christrose ist eine weissblühende Pflanze, die mitten im Winter blüht. Wegen der zeitlichen Nähe der Blütezeit zum Christenfest Weihnachten hat die Christrose ihren Namen bekommen.
Die Christrose gehört zur Gattung der Nieswurze. Alle Nieswurze sind giftig. Die Christrose wächst in mittleren Berghöhen, vor allem in den westlichen Alpen.
Früher wurden Wurzeln der Christrose gegen Epilepsie, Geisteskrankheit und Herzschwäche eingesetzt, doch die Giftigkeit verhindert heutzutage ihre Verwendung. Nur in homöopathischer Zubereitung wird die Christrose in unserer Zeit noch angewendet.

31.1.2009: Flohsamen

Der Flohsamen ist eine alte Heilpflanze, die heute wegen ihrer Wirkung gegen Übergewicht an Bedeutung gewinnt. Die kleinen Samen der Flohsamenpflanze haben eine enorme Quellkraft, was sie als Mittel zur Füllung des Magens geeignet wird. Dank ihrer grossen Schleimmenge können Flohsamen auch die Verdauung regulieren. Ihre sanfte Förderung des Stoffwechels rundet das Wirkungsspektrum ab.

1.11.2008: Alraune

Die Alraune ist die klassische Zauberpflanze des Altertums und des Mittelalters. Ihre Wurzel war heissbegehrt und galt als zauberkräftig, weil ihre Form der Gestalt von Menschen ähnelt. Die Alraune ist stark giftig und führt zu gefährlichen Rauschzuständen, die potentiell tödlich sind.
Medizinisch wird sie heutzutage nur noch in homöopathischer Dosis angewendet.

26.10.2008: Blasentang

Der Blasentang ist eine Braunalge aus den Meeren der nördlichen, gemässigten Breiten. Er kommt dort häufig vor. Bei Sturm werden manchmal ganze Teppiche mit Blasentang ans Ufer geschwemmt.
Traditionell wird der Blasentang als Mittel gegen starkes Übergewicht und Stoffwechselunterfunktionen angewendet. Doch heute ist man von der medizinischen Nutzung des Blasentangs weitgehend abgekommen.

13.9.2008: Beinwell

Der Beinwell hat seinen Namen von den Beinen, denen er gut (well) tun, bzw. deren Knochen er zusammenwallen soll. Rauh und spitz steht er gern an eher feuchten Plätzen und versucht seine violetten Blüten zu verstecken. Oft schon habe ich eine Salbe aus seinen Wurzeln gekocht, die bei vielen Verletzungen hilfreiche Dienste leistet.

21.9.2008: Kräuter-Wanderung: Vom Liliental zum Totenkopf-Gipfel

Schon lange war ich nicht mehr im Liliental und auch den Totenkopfgipfel habe ich dieses Jahr noch nicht bestiegen. Da trifft es sich gut, dass beide dich beieinander liegen, denn so kann ich bei einer Wanderung sowohl das Liliental als auch den höchsten Kaiserstuhl-Gipfel besuchen.
Der Jahreszeit entsprechend steht diese Wanderung ganz im Zeichen der Früchte. Das Liliental mit seinen interessanten Bäumen bietet in dieser Hinsicht ganz besonders viel.

13.9.2008: Rauwolfia

Die Rauwolfia ist eine alte, stark wirkende Heilpflanze, die vor allem gegen Herzbeschwerden eingesetzt wird. Die Pflanze, die aufgrund ihrer gewundenen Wurzel auch Schlangenwurzel genannt wird, ist in Asien heimisch. Dort wird sie auch traditionell häufig angewendet, besonders auch in der Ayurveda-Heilkunde. Da die Rauwolfia giftig ist, sollte sie nur mit ärztlichem Rat angewendet werden.

24.8.2008: Kräuter-Wanderung: Vom Alfeld-See zum Ballon d'Alsace

Für dieses Jahr hatte ich mir vorgenommen, öfter zum Wandern in die Vogesen zu fahren. Es hat zwar eine Weile gedauert, bis ich dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt habe, aber dann war es schliesslich soweit. Diesmal habe ich mich für den Ballon d'Alsace entschieden, der weit im Süden der Vogesen steht.
Da die Vogesen vorwiegend mit Misch- und Laubwald bewachsen sind, gibt es dort andere Wachstumsbedingungen für Pflanzen als im Nadelwald-Schwarzwald. Wie gross der Unterschied in der Flora ist, kann ich bei dieser Wanderung mal wieder beobachten.

16.8.2008: Tausendgüldenkraut

Als Verwandter des Enzians ist das Tausendgüldenkraut ebenso wie dieses eine starke Bitterpflanze. Daher fördert es auch die Verdauungstätigkeit und regt die Bildung der Verdauungssäfte an.
Seine verdauungsfördernde Wirkung und die damit verbundene Stärkung ist so ausgeprägt, dass das Tausendgüldenkraut zu den ganz besonders wertgeschätzten Heilpflanzen gehört. Das wird auch schon an seinem Namen mehr als deutlich.
Das Tausendgüldenkraut ist schon seit dem Altertum eine sehr wichtige Heilpflanze, doch ist sie inzwischen so selten geworden, dass sie streng unter Naturschutz steht.

8.8.2008: Kräuter-Wanderung: Auf dem Felsenweg zum Feldsee

Mindestens einmal im Jahr zieht es mich ins Feldberg-Gebiet. Dieses Mal wollte ich endlich mal wieder auf dem Felsenweg wandern, denn der musste schon geraume Zeit auf mich warten. Dabei ist der Felsenweg eine der schönsten Strecken im Bereich des Feldbergs. Vom Felsenweg aus geht es zum Feldsee, den man kaum oft genug besuchen kann.
Ich freue mich auf die altvertrauten Schwarzwaldpflanzen des Spätsommers und hoffe auf die eine oder andere neu entdeckte Pflanze.

3.8.2008: Kräuter-Wanderung: Enzian am Aletschgletscher

Der Höhepunkt meiner Schweizreise ist ein Ausflug zum nahen Aletschgletscher, dem längsten Gletscher Europas. Ich freue mich, dass ich ihn noch besuchen kann, solange es ihn noch gibt. Wie auch die anderen Alpengletscher schrumpft der Aletschgletscher rapide.
Im Gletschergebiet wandere ich dann auch in erheblich grösserer Höhe als an den Vortagen, sodass ich auf eine ganz andere Pflanzenwelt hoffen darf.

25.7.2008: Kräuter-Wanderung: Walliser Levkojen im Binntal

Das Binntal ist berühmt für seine zahlreichen seltenen Pflanzenarten. Botaniker kommen von weit her, um die besondere Flora des Binntals kennen zu lernen. Vor allem sind es jedoch die Edelstein-Funde, die das Binntal weit über die Grenzen der Schweiz hinweg bekannt gemacht haben. Mich interessieren aber besonders die seltenen Pflanzen, die man dort im Binntal finden kann.
Wie gut, dass das Binntal ein Seitental des oberen Wallis ist und direkt bei meinem Urlaubsort Ernen abzweigt. Darum ist natürlich gleich der erste Tag mit gutem Wetter einem Besuch des Binntals gewidmet.

11.7.2008: Kräuter-Wanderung: Uf en Egga

Am zweiten Tag meiner Schweizreise ist das Wetter wieder sehr instabil. Darum werden die Wanderziele nicht sehr hoch gesteckt. Ausserdem muss ich ja noch fit bleiben für die folgenden Tage, an denen ich in Hoffnung auf trockenes Wetter die grösseren Ausflüge geplant habe. Am Nachmittag des zweiten Tages steige ich etwas höher hinauf auf den Hausberg von Ernen. Mein Ziel heisst "Uf en Egga". Das ist ein kleines, verlassenes Dorf, dessen Häuser teilweise malerisch verfallen und zum anderen Teil zu urtümlichen Ferienchalets umgebaut wurden. Auf den Wiesen rund um Uf en Egga erhoffe ich mir üppige Pflanzenvielfalt.

22.6.2008: Kräuter-Wanderung: Reise in die Alpen

Endlich ist es soweit - ich fahre in die Schweiz! Mein Ziel ist das Goms-Tal im Oberwallis, das Tal der jungen Rhone, eingebettet zwischen Drei- und Viertausendern. Für vier Tage darf ich dort in den Bergen wandern und mit meiner Kamera viele, viele Alpenpflanzen entdecken. Den Wanderbericht teile ich in vier Abschnitte auf, für jeden der Wandertage einen. Dieser Bericht hier, erzählt vom Anreisetag und dem ersten Wandertag. Die Fortsetzungen folgen in Kürze.

13.6.2008: Kräuter-Wanderung: Himmelreich und darüber hinaus

Der Aufstieg von der Ebene ins Gebirge übt immer wieder einen besonderen Reiz auf mich aus. Zur Zeit hat es mir vor allem das Höllental und seine Umgebung angetan. Diesmal will ich in Himmelreich starten und über die südlich vom Höllental gelegenen Berge bis nach Hinterzarten wandern.
Auf die Pflanzen, die ich unterwegs finde, bin ich natürlich auch schon neugierig. Was ich wohl alles finden werde?

9.6.2008: Bitteres Schaumkraut

Das bittere Schaumkraut wächst an feuchten Wegrändern und kleinen Bächen. Die kleinen, weissen Blüten haben hübsche rote Staubgefässe, was sie zu einem echten Hingucker macht. Es ähnelt sowohl der Brunnenkresse als auch dem Wiesenschaumkraut. Alle drei Pflanzen sind ja auch miteinander verwandt.
In der Pflanzenheilkunde wird das bittere Schaumkraut nur selten eingesetzt. Wenn dann quasi als Ersatz seiner beiden Verwandten vor allem gegen Frühjahrsmüdigkeit und Stoffwechselschwäche. Als Wildsalat ist das bittere Schaumkraut angenehm würzig. Es verbindet die Schärfe der Brunnenkresse mit einem gewissen Bitteraroma.

26.5.2008: Kräuter-Wanderung: Durch die Ravennaschlucht

Der Übergang vom schluchtartigen Höllental zur welligen Hochebene von Hinterzarten hat hochinteressante Strecken zu bieten. Eine besonders faszinierende Wanderstrecke führt durch die legendäre Ravennaschlucht. Die Ravenna-Schlucht führt vom Talboden am Ende des Höllentals schroff und wildromantisch bis auf die Höhe des Hochschwarzwalds bei Hinterzarten.
Auf dieser wunderbaren Wanderung habe ich zahlreiche interessante Pflanzen entdeckt, teilweise sogar echte Raritäten, die man nur im Gebirge findet.

17.5.2008: Seidelbast

Das Besondere an dem seltenen Strauch Seidelbast ist die Tatsache, dass die Blüten direkt am Stamm der Zweige wachsen.
Der Seidelbast ist sehr giftig.
In der Heilkunde darf man den Seidelbast daher nur in homöopathischer Verdünnung anwenden. Ab D4 hilft der Seidelbast gegen Hautprobleme, Ekzeme und nässende Ausschläge. Auch gegen Kopfschmerzen kann man den Seidelbast einsetzen.

7.5.2008: Pfeilkresse

Von weitem könnte man die Pfeilkresse für eine der zahlreichen weissen Doldenblütler halten. Doch sobald man näherkommt, kann man deutlich erkennen, dass diese Pflanze zur Familie der Kreuzblütler gehört. Schon der Geruch erinnert an Senf, Kresse oder Kohlpflanzen und auch das Erscheinungsbild zeigt die Verwandschaft.
Als Heilpflanze ist die Pfeilkresse nicht gerade berühmt, aber ähnlich wie der Senf hat sie scharf-würzige Samen, die man als Gewürz, zur Anregung der Verdauung und als Senfpflaster nutzen kann. Die jungen Blätter kann man im Salat essen. Da sie viel Vitamin C enthalten, können sie Frühjahrsmüdigkeit lindern.

16.4.2008: Hoodia

Von allen Seiten hört und liest man in letzter Zeit von Hoodia, angepriesen als sensationelles Schlankheitsmittel.
In ihrer südafrikanischen Wüstenheimat wird sie von wandernden Wüstenbewohnern gegessen, um den Hunger auf der kargen Wanderschaft zu dämpfen.
In reichen Industrieländern wird versucht, mithilfe der Hoodia den Verlockungen des reich gefüllten Kühlschranks zu widerstehen, und das Hungergefühl bei Diäten zu dämpfen. Ob das in der erhofften sensationellen Weise gelingt, ist fraglich.

3.4.2008: Adonisröschen

Das Adonisröschen ist eine stark wirkende Heilpflanze, die ähnlich wirkt wie der Fingerhut und entsprechend auch giftig ist, wenn auch weniger giftig als der Fingerhut.
In der normalen Hausapotheke hat das Adonisröschen deshalb nichts zu suchen, sondern gehört in die Hand eines Fachmanns. Im Gegensatz zum Fingerhut sammeln sich die Digitalis-Glykoside des Adonisröschens nicht im Körper an und sind daher eher geeignet, über einen längeren Zeitraum eingenommen zu werden. Das Haupteinsatzgebiet des Adonisröschens ist das Herz und seine verschiedenen Schwächen.

22.3.2008: Salbenküche: Hamamelis-Creme

Hamamelis ist eine beliebte Heilpflanze in Cremes und Salben. In erster Linie nutzt man die Wirkung der Gerbstoffe, die reichlich in der Hamamelis enthalten sind. Aber auch die ätherischen Öle der Hamamelis haben eine heilsame Wirkung auf die Haut.
Die Hamamelis-Creme eignet sich daher zur Behandlung zahlreicher Hautprobleme, z.B: Ekzeme, Wunden, leichte Brandwunden, Hämorrhoiden,...

16.3.2008: Kräuter-Radtour: Adonis-Suche

Die alten Ritter suchten nach dem Gral, und ich suche nach Adonis. Nicht etwa nach einem schönen Jüngling, sondern nach dem seltenen Adonisröschen.
Das Adonisröschen habe ich noch nie in freier Wildbahn gesehen. Hier in der Gegend ist es auch ganz besonders selten. Aber ganz in unserer Nähe gibt es einen Wald, in dem es wachsen soll.

13.3.2008: Zitrone

Die Zitrone ist die saure Frucht schlechthin. Sie wird immer dann genutzt, wenn ein Getränk oder eine Speise saure Frische braucht. Diese Säure belebt, regt den Appetit an und bringt die Verdauung in Schwung.
Durch ihren Vitamin-C Gehalt hilft die Zitrone auch gegen Frühjahrsmüdigkeit und Abwehrschwäche. Das erklärt auch die kräftige wirkung einer heissen Zitrone, wenn man eine Erkältung verhindern oder lindern will.

3.3.2008: Nelken

Das kräftige Aroma der Gewürznelken ist den Meisten durch Lebkuchen und Rotkohl wohlbekannt. Wer jemals auf eine dieser kleinen, harten Nägelein gebissen hat, weiss genau, welch intensive Würzkraft in der Gewürznelke steckt. Daher werden die tropischen Gewürznelken auch vor allem als Gewürz eingesetzt.
In der Heilkunde finden sie zur Verdauungsförderung, gegen Zahnschmerzen und als Einreibemittel Verwendung.

19.2.2008: Salbenküche: Hamamelis-Salbe

Hamamelis als Heilpflanze für die Haut ist auch ein beliebter Bestandteil in Cremes und Salben. Durch die ätherischen Öle und die Gerbstoffe, die in Rinde und Blättern der Hamamelis enthalten sind, eignet sich die Hamamelis zur Behandlung von Ekzemen und Wunden. In einer reinen Fettsalbe sind als Wirkstoffe vorwiegend die ätherischen Öle der Hamamelis enthalten.

4.2.2008: Kräuter-Wanderung: Frühlingshoffnung

Dieses Jahr hat uns der Winter schon etliche eiskalte Tage beschert. Daher habe ich es als angenehme Erleichterung empfunden, dass es im Januar wieder deutlich wärmer wurde. Jeder Sonnenstrahl wird mit Freude genossen. Den Frühling kann ich kaum noch erwarten.
Daher wollte ich doch einmal schauen gehen, ob es an meiner bevorzugten Bärlauch-Stelle schon spriesst.

28.1.2008: Frühjahrskur

Im Frühling machen viele Menschen gerne eine Frühjahrskur. Solch eine Frühjahrskur ist sehr sinnvoll, denn nach dunklen Winter brauchen wir viele Vitamine, um munter für das Sommerhalbjahr zu werden.
Viele Pflanzen, Nahrungsmittel und Massnahmen bieten sich für eine Frühjahrskur an. Besonders Pflanzen, die im Frühjahr erntereif sind, eignen sich sehr gut für Frühjahrskuren. Sie sollten nach Möglichkeit vitaminreich sein und die Ausscheidung fördern.

26.1.2008: Hamamelis

Die Hamamelis, auch virginische Zaubernuss genannt, fällt besonders im Spätwinter auf. Sie öffnet ihre gelben Büschelblüten nämlich schon im Januar oder Februar, wenn andere Pflanzen noch tief in der Winterruhe liegen.
Rinde und Blätter der Hamamelis wirken besonders stark zusammenziehend und entzündungshemmend. Daher wird sie häufig zur Wundbehandlung eingesetzt. Hamamelis ist Bestandteil zahlreicher Cremes und Salben.

14.1.2008: Schwarzer Senf und Weisser Senf

Der schwarze Senf ist der scharfe Vertreter der Senf-Geschwister. Er wird als Heilmittel häufiger verwendet als der weisse Senf, doch seltener als Bestandteil von Tafelsenf.
Senf wird am häufigsten als cremiges Senfgewürz zum Schärfen von Speisen verwendet. In dieser Form regt Senf die Verdauung an, und hilft schwere Speisen zu verdauen.
Man kann Senf aber auch äusserlich als Senfpflaster anwenden, um die Haut zu reizen und die Durchblutung zu fördern.

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