Neues auf den Heilkräuterseiten


17.10.2011: Bärentraube

Die Bärentraube wächst bevorzugt im Gebirge und sieht der Preiselbeerpflanze sehr ähnlich. Im Unterschied zur Preiselbeere wächst der kleine Strauch der Bärentraube jedoch am Boden entlang und bildet rasenartigen Flächenbewuchs. Die kleinen, ledrigen Blätter der Bärentraube sind die bekannteste Kräutermedizin gegen Blasenentzündungen.

1.10.2011: Video: Lanolin-Creme Grundrezept

Videoanleitung zur Herstellung einer Lanolin-Creme. Bei einer Lanolin-Creme wird Lanolin (= Wollwachs) als Emulgator verwendet, um die fettlöslichen und die wasserlöslichen Bestandteile der Creme miteinander zu verbinden. Dadurch ergeben sich relativ feste, fettreiche Cremes, die im Volksmund eher als Salbe bezeichnet werden.

23.9.2011: Video: Salben-Grundrezept

Video-Anleitung zur Herstellung einer einfachen Fettsalbe. Eine Salbe ist sehr einfach herzustellen. Für eine Fettsalbe braucht man nur ein gutes Pflanzenöl und einen Konsistenzgeber, beispielsweise Bienenwachs.

22.9.2011: Video: Blitz-Aioli mit Milch (ohne Ei)

Wenn man es eilig hat, schnell einen leckeren Dip für eine Party braucht, aber keine rohen Eier verwenden will, ist die weiße Blitz-Aioli ohne Eier genau das Richtige. Man kann sie in Sekundenschnelle herstellen.

18.9.2011: Video: Klassische Aioli (ohne Ei) und ihre Rettung

Eine traditionelle Aioli ohne Eier benutzt die Emulgator-Wirkung des Knoblauchs. Die Zellwände des Knoblauchs haben nämlich eine gewisse Emulgatorwirkung und können das Öl binden. Wie gut die klassische Aioli gelingt, hängt vor allem von der Frische der Knoblauchzehen ab. Je frischer der Knoblauch, desto mehr Öl kann eingearbeitet werden. Als Werkzeug für diese Aioli braucht man einen Mörser.
Da die klassische Aioli relativ leicht misslingt, gibt es auch ein extra Video, das einfache Rettungsmaßnahmen zeigt, damit man trotzdem eine leckere Aioli auf den Tisch bringen kann.

16.9.2011: Video: Blitz-Aioli

Wenn man es eilig hat und schnell einen leckeren Dip für eine Party braucht, ist die Blitz-Aioli genau das Richtige. Man kann sie in Sekundenschnelle herstellen.

15.9.2011: Video: Aioli mit Ei

Knoblauch eignet sich bekanntlich kaum zur Bereitung eines Kräutertees. Daher muss man den Knoblauch anders anwenden, um in den Genuss seiner Heilkraft zu kommen. Eine wunderbare Möglichkeit, den Knoblauch zu genießen, ist eine Aioli, eine Würzsoße mit Knoblauch.
Hier gibt es eine Video-Anleitung zur Herstellung einer Aioli mit Ei.
Eine Aioli mit Ei schmeckt köstlich und eignet sich als Würz-Creme zum Grillen, für Fleisch, zu Baguette, Brot, Tomaten und andere Salatgemüse. Das macht sie zu einem wunderbaren Mitbringsel für Feste und Parties.
Der Knoblauch macht die Aioli besonders lecker und sehr gesund.

8.9.2011: Video: Aioli mit Milch

Knoblauch eignet sich bekanntlich kaum zur Bereitung eines Kräutertees. Daher muss man den Knoblauch anders anwenden, um in den Genuss seiner Heilkraft zu kommen. Eine wunderbare Möglichkeit, den Knoblauch zu genießen, ist eine Aioli, eine Würzsoße mit Knoblauch.
Hier gibt es eine Video-Anleitung zur Herstellung einer Aioli mit Milch. Eine Aioli mit Milch schmeckt köstlich und eignet sich als Würz-Creme zum Grillen, für Fleisch, zu Baguette, Brot, Tomaten und andere Salatgemüse. Das macht sie zu einem wunderbaren Mitbringsel für Feste und Parties.

2.9.2011: Video: Baldrian-Tinktur

Über die Herstellung einer Baldrian-Tinktur haben wir ein Video gedreht.
Dieses Video zeigt Schritt für Schritt, wie man selber eine Baldrian-Tinktur zubereiten kann.

23.8.2011: Beifuss

Der Beifuß wächst an vielen Wegrändern und Geröllplätzen und wird meistens gar nicht als wertvolle Heilpflanze wahrgenommen, obwohl er sich bis zu 2 m emporreckt. Seine dunkle Blattfarbe und unauffälligen Blüten führen zu dieser allgmeinen Ignoranz. Wenn man diese wärmeverbreitende Heilpflanze jedoch erstmal kennengelernt hat, möchte man sie nicht mehr missen.
In früheren Jahrhunderten galt der Beifuß als Mutter aller Kräuter. Er wurde gegen zahlreiche Frauenbeschwerden und Verdauungsprobleme eingesetzt und sollte außerdem auf magische Weise stärken und schützen.

21.7.2011: Sonnentau

Der Sonnentau ist eine hochinteressante Pflanze, die aus dem Reich der Mythen zu stammen scheint.
Seine rundlichen Blätter haben rote Tentakel mit klebrigen Tropfen, an denen Insekten hängenbleiben, von denen sich der Sonnentau ernährt. Die Tatsache, dass der Sonnentau Insekten verspeist, ist jedoch noch gar nicht so lange bekannt.
Viel länger weiß man schon von den Heilkräften des rundblättrigen Sonnentaus. Er wurde schon seit vielen Jahrhunderten als Heilpflanze gegen Husten und Lungenerkrankungen aller Art verwendet.

9.7.2011: Enzian

Der Enzian ist eine typische Gebirgspflanze, die inzwischen recht selten geworden ist und daher auch unter Naturschutz steht. Die Wurzel des Enzians kann man jedoch in Apotheken und Kräuterhandlungen beziehen. Sie wirkt vorwiegend aufgrund ihrer starken Bitterstoffe. So ist die Hauptwirkung der Enzianwurzel denn auch die Anregung der Verdauung, was eine typische Wirkung von bitteren Substanzen ist.

20.6.2011: Trollblume

Die selten gewordene Trollblume kann man schon von weitem an ihren charakteristischen Kugelblüten erkennen. Sie sehen aus wie große Hahnenfußblüten, die sich zu einer Kugel zusammenneigen. Man findet die Trollblume fast nur noch im Gebirge, in der Nähe von Gewässern oder an feuchten Stellen. Wegen ihrer Seltenheit ist die Trollblume geschützt.
Heutzutage wird die Trollblume nicht mehr als Heilpflanze benutzt, obwohl sie ein paar Heilwirkungen aufweist.

11.6.2011: Braunwurz

Die knotige Braunwurz sieht selbst in der Blütezeit so unspektakulär aus, dass man sie leicht übersieht. Dabei ist sie gar nicht so klein, sondern wird bis zu einen Meter hoch. Ihre Blüten sind jedoch bräunlich und klein und ihre Blätter eiförmig spitz, sodass kaum jemand zweimal hinschaut, wenn er ihr begegnet.
Auch in der Kräuterheilkunde führt sie ein Schattendasein, denn in der offiziellen Phytotherapie wird sie nicht verwendet. Nur die Volksmedizin benutzt sie gegen Ekzeme im Gesicht und zum Abschwellen von Lymphknoten, häufig als "Drüsen" bezeichnet.

5.11.2010: Neues Buch-Projekt: Heilkräuter-Hausapotheke

Für die praktische Anwendung der Heilkräuter zu Hause haben wir ein Buch mit Webseite geschrieben.
In diesem Buch werden zwölf bekannte und wichtige Heilpflanzen ausführlich vorgestellt. Zahlreiche weitere wertvolle Heilpflanzen werden kurz beschrieben. In bebilderten Rezepten lernen Sie, wie Teemischungen zusammengestellt, Tinkturen und Salben zubereitet werden. So können Sie sich Ihre Hausapotheke selbst herstellen. Für viele Krankheiten finden Sie Anleitungen zur gezielten Anwendung der Kräutermedizin.

28.9.2010: Giftpflanzen

Was ist eigentlich eine Giftpflanze?
Die Meinungen dazu gehen auseinander. Früher wurden nur stark giftige Pflanzen, mit erheblichen Schadwirkungen auch in kleiner Dosis, als giftig betrachtet. Der Fingerhut beispielsweise wurde damals als ganz normale Heilpflanze in Form von Tee verabreicht, wenn jemand ein schwaches Herz hatte. Er galt damals nicht als giftig, wohl aber als starke Heilpflanze, die mit Umsicht angewendet werden musste...

21.9.2010: Baldrian

Hoch reckt der Baldrian seine schlanken kräftigen Stiele auf denen sich luftige rosafarbene Blüten sanft im Winde wiegen. Die Büten duften zart und angenehm. Immer wenn mir ein blühender Baldrian am Wegesrand begegnet, schnuppere ich ein wenig an den Blüten und freue mich. Bei diesen zarten Düften und dem luftigen Erscheinungsbild wundert es nicht, daß Baldrian zart beruhigend aufs Nervensystem und den Körper wirkt.

12.9.2010: Aloe vera

Die Aloe vera ist eine vielseitige Heilpflanze, die in Wüstengegenden heimisch ist. Durch ihre dicken, fleischigen Blätter erinnert die Aloe ein wenig an Kakteen, aber sie ist eine Lilienart, eng verwandt mit dem Affodil. In ihrer arabischen Heimat ist die Aloe schon seit über 6.000 Jahren als Heilpflanze bekannt.
Das Gel, das in den Blättern gespeichert wird, hat mannigfaltige Heilwirkungen, vor allem auf die Haut.



4.6.2010: Kräuter-Wanderung: Sommer im Kaiserstuhl

Nach einer weiteren Phase winterlich anmutender Witterung brach heute schlagartig der Sommer aus. Da man in diesem Jahr die Sonnentage feiern muss, wie sie fallen, habe ich mich auf mein Fahrrad geschwungen, um im Kaiserstuhl zu wandern.
Heute sollte es mal wieder auf den Totenkopf-Gipfel gehen, den höchsten Berg des Kaiserstuhls. Das Ziel ist mir wohlbekannt, doch die Strecke ist anders als meine bislang erlebten Strecken. Wie es wohl den Pflanzen geht, bei all diesen ungewöhnlichen Wetterturbulenzen?

22.5.2010: Kräuter-Wanderung: Endlich Frühling

Der Frühling hat es uns dieses Jahr wirklich nicht leicht gemacht. Nach den wenigen sonnigen Tagen, die uns bisher vergönnt waren, brachen immer wieder winterliche Verhältnisse aus. Jetzt besteht mal wieder Hoffnung auf richtigen Frühling. Wir können uns über eine Reihe von warmen Tagen freuen.
Die Bäume sind auch schon üppig grün und an allen Ecken blüht es, all den Regentagen zum Trotz. Mit welcher Pflanzenfülle mich wohl er Badberg dieses Mal begiestern kann?

22.3.2010: Kräuter-Wanderung: Durchs Orotava-Tal auf Teneriffa

Bei meinem Urlaub auf Teneriffa zog es mich natürlich in die Berge, um die dortige Natur und die Pflanzenwelt kennen zu lernen. Ein Viertel aller Pflanzen auf den kanarischen Inseln sind endemisch, das heisst, sie kommen nur dort vor, sonst nirgendwo auf der Welt.
Eine besonders schöne Gegend von Teneriffa ist das Orotava-Tal. Schon Humboldt war begeistert von der Vegetationsfülle dieses breiten Tales im Norden der Insel Teneriffa.

28.10.2009: Kräuter-Wanderung: Herbstblüten im Kaiserstuhl

Nach einer herbstlichen Kälteperiode ist es noch einmal richtig schön geworden. Höchste Zeit noch mal eine grössere Wanderung zu unternehmen. Für dieses Jahr habe ich mir noch eine Tour auf dem Kamm des Kaiserstuhls vorgenommen. Dieser Kamm verläuft wie ein Hufeisen von Westen nach Osten und dann wieder nach Westen. Dabei werden die drei höchsten Berge des Kaiserstuhls überquert und zahlreiche andere Gipfel, die eher unbekannt sind.
Natürlich erhoffe ich mir auch noch schöne Pflanzen auf dieser Wanderung und bin schon gespannt, welche Pflanzen bis jetzt noch durchgehalten haben.

1.10.2009: Preiselbeere

Die herben Preiselbeeren kennt fast jeder als würzig-süsse Beigabe zu Wildfleisch oder gebackenem Camembert. Roh mag kaum jemand die Preiselbeere essen, weil sie leicht bitter und zusammenziehend schmeckt. Diese herben Eigenschaften sind es jedoch, die die roten Beeren und auch die Blätter des kleinen Strauches zu einer wertvollen Heilpflanze machen.
Die Preiselbeerpflanze hilft, ähnlich wie die pflanzliche Schwester die Bärentraube vor allem gegen Blasenentzündungen und andere Erkrankungen des Harnapparates.

12.9.2009: Kräuter-Wanderung: Schluchseeblick vom Bildstein

Das herrliche Spätsommerwetter macht Lust auf eine Kräuter-Wanderung. Da mir die Schluchsee-Gegend so gut gefällt und ich dort noch lange nicht alles gesehen habe, zieht es mich wieder dort hin. Diesmal will ich auf den Bildstein steigen, weil ich mir von dort aus eine gute Aussicht auf den Schluchsee erhoffe. Auf dem Weg dorthin geht es zunächst über die Wiesen eines Nebentals und dann durch den Wald.

18.8.2009: Blasenentzündung

Blasenentzündung ist eine Entzündung der Harnblase. Meistens ist eine Blasenentzündung vor allem schmerzhaft und lästig, aber wenn sie nicht sorgfältig behandelt wird, kann sie sich zur gefährlichen Nierenbeckenentzündung entwickeln.
In leichten Fällen kann man eine Blasenentzündung mit Kräutertees und viel Wärme in den Griff bekommen. In schwereren Fällen braucht man die Hilfe des Arztes.

11.8.2009: Wirkungen und Nebenwirkungen der Heilpflanzen

Heilpflanzen haben eine echte Wirkung auf den Körper und die Gesundheit. Das wurde für zahlreiche Pflanzen auch schon in medizinischen Studien nachgewiesen. Leider hat diese Wirkung auch unerwünschte Nebenwirkungen zur Folge.
Bei manchen Heilpflanzen entspricht die Schwere der Nebenwirkungen in etwa der nützlichen Wirkung, z.B. Fingerhut. Bei anderen Pflanzen übersteigen die Nebenwirkungen die Nutzwirkung erheblich, weshalb sie kaum benutzt werden, z.B. Zaunrübe. Wieder andere Heilpflanzen haben eine deutliche Nutzwirkung und kaum Nebenwirkungen, was sie zu nützlichen Pflanzen für die Selbstbehandlung macht, z.B. Weissdorn.

4.7.2009: Kräuter-Wanderung: Zum Schluchsee

Die letzte Etappe der Breisach-Schluchsee-Tour führt mich schliesslich von Hinterzarten zum Schluchsee. Die Strecke verläuft zwar nicht über einen Berg, aber wie es in den Bergen so üblich ist, geht es immer mal wieder rauf und runter. So kommen doch einige Höhenmeter zusammen. Für mich ist das Besondere an dieser Etappe, dass ich diesmal nicht gleich nach Hause fahre, sondern für weitere vier Tage im Ort Schluchsee bleibe, um noch mehr zu wandern.
Ob hier wohl andere Pflanzen wachsen als bei meiner Wanderung nach Hinterzarten?

20.6.2009: Kräuter-Wanderung: Zur Arnika auf den Berg

Die vierte Etappe der Breisach-Schluchsee-Tour führt von Himmelreich nach Hinterzarten. Für diese Strecke gibt es mehrere Möglichkeiten, mindestens drei, von denen ich eine schon letztes Jahr gegangen bin. Diesmal habe ich mich für den Jägerpfad entschieden, den Weg, der unten im Höllental verläuft und bei dem man die Enge und Schroffheit dieser Schlucht hautnah erleben kann.
Ob ich letzendlich tatsächlich das Höllental von unten erkunden werde, und wie ich auf einer Talwanderung zur Arnika komme, kann man hier erfahren.

14.6.2009: Kräuter-Wanderung: Durch das Dreisamtal

Die dritte Etappe der Breisach-Schluchsee-Tour führt von Freiburg bis nach Himmelreich. Nach einer kurzen Strecke durch die malerische Freiburger Innenstadt geht es durch den Wald entlang des Schlossbergs in Richtung Dreisamtal.
Auf der Strecke durch den Wald hoffe ich auf interessante Pflanzen, vor allem solche, die mir anzeigen, dass ich von der Ebene in den Schwarzwald komme.
Später wird das Dreisamtal durchquert, bis man über Kirchzarten in dem kleinen Ort Himmelreich ankommt. Welch ein schöneres Ziel kann es geben als das Himmelreich?

27.5.2009: Kräuter-Wanderung: Über den Tuniberg nach Freiburg

Die zweite Etappe meiner Breisach-Schluchsee-Wanderung führt mich über den Tuniberg bis nach Freiburg. Obwohl ich den Tuniberg schon mehrmals umrundet habe und ihn oft sehe, hat mich bisher noch keine Wanderung auf seine Höhen gebracht. Diesmal stellt der Tuniberg die erste Teilstrecke meiner Tageswanderung dar. Danach geht es über die Rheinebene und an der Dreisam entlang bis zum Bahnhof von Freiburg.
Ob auf dem Tuniberg wohl andere Pflanzen wachsen als auf dem Kaiserstuhl, dem grossen Brudergebirge?

20.5.2009: Kräuter-Wanderung: Über Weinberge nach Gottenheim

Der Frühling hat sich in Windeseile zum Sommer verwandelt, als wollte das Wetter den langen Winter ausgleichen. Da wird es höchste Zeit, dass ich mit längeren Wanderungen beginne.
In den nächsten Wochen will ich nach und nach von Breisach bis zum Schluchsee wandern. So kann ich hautnah den Wechsel der Klimazonen von der Ebene bis zu den Bergen erleben und auch die wechselnde Pflanzenwelt.

12.4.2009: Kräuter-Radtour: Baumblüte im Kaiserstuhl

Nach dem hartnäckigen Winter ist der Frühling inzwischen mit aller Kraft erwacht. Die Pflanzenwelt ist geradezu explodiert in ihrer Frühjahrswonne.
Als ich im Garten den Kirschbaum blühen sah, dachte ich mir, jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, um am nördlichen Kaiserstuhl eine Baumblüten-Radtour zu machen. Am Kaiserstuhl wird nämlich viel Obst angebaut, sodass man jetzt unzählige blühende Bäume bewundern kann. Ausser den Bäumen haben auch viele Kräuter ihr Blüte-Gewand angelegt, um den Frühling zu begrüssen.

8.3.2009: Christrose

Die Christrose ist eine weissblühende Pflanze, die mitten im Winter blüht. Wegen der zeitlichen Nähe der Blütezeit zum Christenfest Weihnachten hat die Christrose ihren Namen bekommen.
Die Christrose gehört zur Gattung der Nieswurze. Alle Nieswurze sind giftig. Die Christrose wächst in mittleren Berghöhen, vor allem in den westlichen Alpen.
Früher wurden Wurzeln der Christrose gegen Epilepsie, Geisteskrankheit und Herzschwäche eingesetzt, doch die Giftigkeit verhindert heutzutage ihre Verwendung. Nur in homöopathischer Zubereitung wird die Christrose in unserer Zeit noch angewendet.

31.1.2009: Flohsamen

Der Flohsamen ist eine alte Heilpflanze, die heute wegen ihrer Wirkung gegen Übergewicht an Bedeutung gewinnt. Die kleinen Samen der Flohsamenpflanze haben eine enorme Quellkraft, was sie als Mittel zur Füllung des Magens geeignet wird. Dank ihrer grossen Schleimmenge können Flohsamen auch die Verdauung regulieren. Ihre sanfte Förderung des Stoffwechels rundet das Wirkungsspektrum ab.

1.11.2008: Alraune

Die Alraune ist die klassische Zauberpflanze des Altertums und des Mittelalters. Ihre Wurzel war heissbegehrt und galt als zauberkräftig, weil ihre Form der Gestalt von Menschen ähnelt. Die Alraune ist stark giftig und führt zu gefährlichen Rauschzuständen, die potentiell tödlich sind.
Medizinisch wird sie heutzutage nur noch in homöopathischer Dosis angewendet.

26.10.2008: Blasentang

Der Blasentang ist eine Braunalge aus den Meeren der nördlichen, gemässigten Breiten. Er kommt dort häufig vor. Bei Sturm werden manchmal ganze Teppiche mit Blasentang ans Ufer geschwemmt.
Traditionell wird der Blasentang als Mittel gegen starkes Übergewicht und Stoffwechselunterfunktionen angewendet. Doch heute ist man von der medizinischen Nutzung des Blasentangs weitgehend abgekommen.

13.9.2008: Beinwell

Der Beinwell hat seinen Namen von den Beinen, denen er gut (well) tun, bzw. deren Knochen er zusammenwallen soll. Rauh und spitz steht er gern an eher feuchten Plätzen und versucht seine violetten Blüten zu verstecken. Oft schon habe ich eine Salbe aus seinen Wurzeln gekocht, die bei vielen Verletzungen hilfreiche Dienste leistet.

21.9.2008: Kräuter-Wanderung: Vom Liliental zum Totenkopf-Gipfel

Schon lange war ich nicht mehr im Liliental und auch den Totenkopfgipfel habe ich dieses Jahr noch nicht bestiegen. Da trifft es sich gut, dass beide dich beieinander liegen, denn so kann ich bei einer Wanderung sowohl das Liliental als auch den höchsten Kaiserstuhl-Gipfel besuchen.
Der Jahreszeit entsprechend steht diese Wanderung ganz im Zeichen der Früchte. Das Liliental mit seinen interessanten Bäumen bietet in dieser Hinsicht ganz besonders viel.

13.9.2008: Rauwolfia

Die Rauwolfia ist eine alte, stark wirkende Heilpflanze, die vor allem gegen Herzbeschwerden eingesetzt wird. Die Pflanze, die aufgrund ihrer gewundenen Wurzel auch Schlangenwurzel genannt wird, ist in Asien heimisch. Dort wird sie auch traditionell häufig angewendet, besonders auch in der Ayurveda-Heilkunde. Da die Rauwolfia giftig ist, sollte sie nur mit ärztlichem Rat angewendet werden.

24.8.2008: Kräuter-Wanderung: Vom Alfeld-See zum Ballon d'Alsace

Für dieses Jahr hatte ich mir vorgenommen, öfter zum Wandern in die Vogesen zu fahren. Es hat zwar eine Weile gedauert, bis ich dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt habe, aber dann war es schliesslich soweit. Diesmal habe ich mich für den Ballon d'Alsace entschieden, der weit im Süden der Vogesen steht.
Da die Vogesen vorwiegend mit Misch- und Laubwald bewachsen sind, gibt es dort andere Wachstumsbedingungen für Pflanzen als im Nadelwald-Schwarzwald. Wie gross der Unterschied in der Flora ist, kann ich bei dieser Wanderung mal wieder beobachten.

16.8.2008: Tausendgüldenkraut

Als Verwandter des Enzians ist das Tausendgüldenkraut ebenso wie dieses eine starke Bitterpflanze. Daher fördert es auch die Verdauungstätigkeit und regt die Bildung der Verdauungssäfte an.
Seine verdauungsfördernde Wirkung und die damit verbundene Stärkung ist so ausgeprägt, dass das Tausendgüldenkraut zu den ganz besonders wertgeschätzten Heilpflanzen gehört. Das wird auch schon an seinem Namen mehr als deutlich.
Das Tausendgüldenkraut ist schon seit dem Altertum eine sehr wichtige Heilpflanze, doch ist sie inzwischen so selten geworden, dass sie streng unter Naturschutz steht.

8.8.2008: Kräuter-Wanderung: Auf dem Felsenweg zum Feldsee

Mindestens einmal im Jahr zieht es mich ins Feldberg-Gebiet. Dieses Mal wollte ich endlich mal wieder auf dem Felsenweg wandern, denn der musste schon geraume Zeit auf mich warten. Dabei ist der Felsenweg eine der schönsten Strecken im Bereich des Feldbergs. Vom Felsenweg aus geht es zum Feldsee, den man kaum oft genug besuchen kann.
Ich freue mich auf die altvertrauten Schwarzwaldpflanzen des Spätsommers und hoffe auf die eine oder andere neu entdeckte Pflanze.

3.8.2008: Kräuter-Wanderung: Enzian am Aletschgletscher

Der Höhepunkt meiner Schweizreise ist ein Ausflug zum nahen Aletschgletscher, dem längsten Gletscher Europas. Ich freue mich, dass ich ihn noch besuchen kann, solange es ihn noch gibt. Wie auch die anderen Alpengletscher schrumpft der Aletschgletscher rapide.
Im Gletschergebiet wandere ich dann auch in erheblich grösserer Höhe als an den Vortagen, sodass ich auf eine ganz andere Pflanzenwelt hoffen darf.

25.7.2008: Kräuter-Wanderung: Walliser Levkojen im Binntal

Das Binntal ist berühmt für seine zahlreichen seltenen Pflanzenarten. Botaniker kommen von weit her, um die besondere Flora des Binntals kennen zu lernen. Vor allem sind es jedoch die Edelstein-Funde, die das Binntal weit über die Grenzen der Schweiz hinweg bekannt gemacht haben. Mich interessieren aber besonders die seltenen Pflanzen, die man dort im Binntal finden kann.
Wie gut, dass das Binntal ein Seitental des oberen Wallis ist und direkt bei meinem Urlaubsort Ernen abzweigt. Darum ist natürlich gleich der erste Tag mit gutem Wetter einem Besuch des Binntals gewidmet.

11.7.2008: Kräuter-Wanderung: Uf en Egga

Am zweiten Tag meiner Schweizreise ist das Wetter wieder sehr instabil. Darum werden die Wanderziele nicht sehr hoch gesteckt. Ausserdem muss ich ja noch fit bleiben für die folgenden Tage, an denen ich in Hoffnung auf trockenes Wetter die grösseren Ausflüge geplant habe. Am Nachmittag des zweiten Tages steige ich etwas höher hinauf auf den Hausberg von Ernen. Mein Ziel heisst "Uf en Egga". Das ist ein kleines, verlassenes Dorf, dessen Häuser teilweise malerisch verfallen und zum anderen Teil zu urtümlichen Ferienchalets umgebaut wurden. Auf den Wiesen rund um Uf en Egga erhoffe ich mir üppige Pflanzenvielfalt.

22.6.2008: Kräuter-Wanderung: Reise in die Alpen

Endlich ist es soweit - ich fahre in die Schweiz! Mein Ziel ist das Goms-Tal im Oberwallis, das Tal der jungen Rhone, eingebettet zwischen Drei- und Viertausendern. Für vier Tage darf ich dort in den Bergen wandern und mit meiner Kamera viele, viele Alpenpflanzen entdecken. Den Wanderbericht teile ich in vier Abschnitte auf, für jeden der Wandertage einen. Dieser Bericht hier, erzählt vom Anreisetag und dem ersten Wandertag. Die Fortsetzungen folgen in Kürze.

13.6.2008: Kräuter-Wanderung: Himmelreich und darüber hinaus

Der Aufstieg von der Ebene ins Gebirge übt immer wieder einen besonderen Reiz auf mich aus. Zur Zeit hat es mir vor allem das Höllental und seine Umgebung angetan. Diesmal will ich in Himmelreich starten und über die südlich vom Höllental gelegenen Berge bis nach Hinterzarten wandern.
Auf die Pflanzen, die ich unterwegs finde, bin ich natürlich auch schon neugierig. Was ich wohl alles finden werde?

9.6.2008: Bitteres Schaumkraut

Das bittere Schaumkraut wächst an feuchten Wegrändern und kleinen Bächen. Die kleinen, weissen Blüten haben hübsche rote Staubgefässe, was sie zu einem echten Hingucker macht. Es ähnelt sowohl der Brunnenkresse als auch dem Wiesenschaumkraut. Alle drei Pflanzen sind ja auch miteinander verwandt.
In der Pflanzenheilkunde wird das bittere Schaumkraut nur selten eingesetzt. Wenn dann quasi als Ersatz seiner beiden Verwandten vor allem gegen Frühjahrsmüdigkeit und Stoffwechselschwäche. Als Wildsalat ist das bittere Schaumkraut angenehm würzig. Es verbindet die Schärfe der Brunnenkresse mit einem gewissen Bitteraroma.

26.5.2008: Kräuter-Wanderung: Durch die Ravennaschlucht

Der Übergang vom schluchtartigen Höllental zur welligen Hochebene von Hinterzarten hat hochinteressante Strecken zu bieten. Eine besonders faszinierende Wanderstrecke führt durch die legendäre Ravennaschlucht. Die Ravenna-Schlucht führt vom Talboden am Ende des Höllentals schroff und wildromantisch bis auf die Höhe des Hochschwarzwalds bei Hinterzarten.
Auf dieser wunderbaren Wanderung habe ich zahlreiche interessante Pflanzen entdeckt, teilweise sogar echte Raritäten, die man nur im Gebirge findet.

17.5.2008: Seidelbast

Das Besondere an dem seltenen Strauch Seidelbast ist die Tatsache, dass die Blüten direkt am Stamm der Zweige wachsen.
Der Seidelbast ist sehr giftig.
In der Heilkunde darf man den Seidelbast daher nur in homöopathischer Verdünnung anwenden. Ab D4 hilft der Seidelbast gegen Hautprobleme, Ekzeme und nässende Ausschläge. Auch gegen Kopfschmerzen kann man den Seidelbast einsetzen.

7.5.2008: Pfeilkresse

Von weitem könnte man die Pfeilkresse für eine der zahlreichen weissen Doldenblütler halten. Doch sobald man näherkommt, kann man deutlich erkennen, dass diese Pflanze zur Familie der Kreuzblütler gehört. Schon der Geruch erinnert an Senf, Kresse oder Kohlpflanzen und auch das Erscheinungsbild zeigt die Verwandschaft.
Als Heilpflanze ist die Pfeilkresse nicht gerade berühmt, aber ähnlich wie der Senf hat sie scharf-würzige Samen, die man als Gewürz, zur Anregung der Verdauung und als Senfpflaster nutzen kann. Die jungen Blätter kann man im Salat essen. Da sie viel Vitamin C enthalten, können sie Frühjahrsmüdigkeit lindern.

16.4.2008: Hoodia

Von allen Seiten hört und liest man in letzter Zeit von Hoodia, angepriesen als sensationelles Schlankheitsmittel.
In ihrer südafrikanischen Wüstenheimat wird sie von wandernden Wüstenbewohnern gegessen, um den Hunger auf der kargen Wanderschaft zu dämpfen.
In reichen Industrieländern wird versucht, mithilfe der Hoodia den Verlockungen des reich gefüllten Kühlschranks zu widerstehen, und das Hungergefühl bei Diäten zu dämpfen. Ob das in der erhofften sensationellen Weise gelingt, ist fraglich.

3.4.2008: Adonisröschen

Das Adonisröschen ist eine stark wirkende Heilpflanze, die ähnlich wirkt wie der Fingerhut und entsprechend auch giftig ist, wenn auch weniger giftig als der Fingerhut.
In der normalen Hausapotheke hat das Adonisröschen deshalb nichts zu suchen, sondern gehört in die Hand eines Fachmanns. Im Gegensatz zum Fingerhut sammeln sich die Digitalis-Glykoside des Adonisröschens nicht im Körper an und sind daher eher geeignet, über einen längeren Zeitraum eingenommen zu werden. Das Haupteinsatzgebiet des Adonisröschens ist das Herz und seine verschiedenen Schwächen.

22.3.2008: Salbenküche: Hamamelis-Creme

Hamamelis ist eine beliebte Heilpflanze in Cremes und Salben. In erster Linie nutzt man die Wirkung der Gerbstoffe, die reichlich in der Hamamelis enthalten sind. Aber auch die ätherischen Öle der Hamamelis haben eine heilsame Wirkung auf die Haut.
Die Hamamelis-Creme eignet sich daher zur Behandlung zahlreicher Hautprobleme, z.B: Ekzeme, Wunden, leichte Brandwunden, Hämorrhoiden,...

16.3.2008: Kräuter-Radtour: Adonis-Suche

Die alten Ritter suchten nach dem Gral, und ich suche nach Adonis. Nicht etwa nach einem schönen Jüngling, sondern nach dem seltenen Adonisröschen.
Das Adonisröschen habe ich noch nie in freier Wildbahn gesehen. Hier in der Gegend ist es auch ganz besonders selten. Aber ganz in unserer Nähe gibt es einen Wald, in dem es wachsen soll.

13.3.2008: Zitrone

Die Zitrone ist die saure Frucht schlechthin. Sie wird immer dann genutzt, wenn ein Getränk oder eine Speise saure Frische braucht. Diese Säure belebt, regt den Appetit an und bringt die Verdauung in Schwung.
Durch ihren Vitamin-C Gehalt hilft die Zitrone auch gegen Frühjahrsmüdigkeit und Abwehrschwäche. Das erklärt auch die kräftige wirkung einer heissen Zitrone, wenn man eine Erkältung verhindern oder lindern will.

3.3.2008: Nelken

Das kräftige Aroma der Gewürznelken ist den Meisten durch Lebkuchen und Rotkohl wohlbekannt. Wer jemals auf eine dieser kleinen, harten Nägelein gebissen hat, weiss genau, welch intensive Würzkraft in der Gewürznelke steckt. Daher werden die tropischen Gewürznelken auch vor allem als Gewürz eingesetzt.
In der Heilkunde finden sie zur Verdauungsförderung, gegen Zahnschmerzen und als Einreibemittel Verwendung.

19.2.2008: Salbenküche: Hamamelis-Salbe

Hamamelis als Heilpflanze für die Haut ist auch ein beliebter Bestandteil in Cremes und Salben. Durch die ätherischen Öle und die Gerbstoffe, die in Rinde und Blättern der Hamamelis enthalten sind, eignet sich die Hamamelis zur Behandlung von Ekzemen und Wunden. In einer reinen Fettsalbe sind als Wirkstoffe vorwiegend die ätherischen Öle der Hamamelis enthalten.

4.2.2008: Kräuter-Wanderung: Frühlingshoffnung

Dieses Jahr hat uns der Winter schon etliche eiskalte Tage beschert. Daher habe ich es als angenehme Erleichterung empfunden, dass es im Januar wieder deutlich wärmer wurde. Jeder Sonnenstrahl wird mit Freude genossen. Den Frühling kann ich kaum noch erwarten.
Daher wollte ich doch einmal schauen gehen, ob es an meiner bevorzugten Bärlauch-Stelle schon spriesst.

28.1.2008: Frühjahrskur

Im Frühling machen viele Menschen gerne eine Frühjahrskur. Solch eine Frühjahrskur ist sehr sinnvoll, denn nach dunklen Winter brauchen wir viele Vitamine, um munter für das Sommerhalbjahr zu werden.
Viele Pflanzen, Nahrungsmittel und Massnahmen bieten sich für eine Frühjahrskur an. Besonders Pflanzen, die im Frühjahr erntereif sind, eignen sich sehr gut für Frühjahrskuren. Sie sollten nach Möglichkeit vitaminreich sein und die Ausscheidung fördern.

26.1.2008: Hamamelis

Die Hamamelis, auch virginische Zaubernuss genannt, fällt besonders im Spätwinter auf. Sie öffnet ihre gelben Büschelblüten nämlich schon im Januar oder Februar, wenn andere Pflanzen noch tief in der Winterruhe liegen.
Rinde und Blätter der Hamamelis wirken besonders stark zusammenziehend und entzündungshemmend. Daher wird sie häufig zur Wundbehandlung eingesetzt. Hamamelis ist Bestandteil zahlreicher Cremes und Salben.

14.1.2008: Schwarzer Senf und Weisser Senf

Der schwarze Senf ist der scharfe Vertreter der Senf-Geschwister. Er wird als Heilmittel häufiger verwendet als der weisse Senf, doch seltener als Bestandteil von Tafelsenf.
Senf wird am häufigsten als cremiges Senfgewürz zum Schärfen von Speisen verwendet. In dieser Form regt Senf die Verdauung an, und hilft schwere Speisen zu verdauen.
Man kann Senf aber auch äusserlich als Senfpflaster anwenden, um die Haut zu reizen und die Durchblutung zu fördern.

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