Kräuter-Rundgang im Garten: 19. Juli 2006


Dieser Garten-Rundgang steht ganz im Zeichen brüllender Sommerhitze. Die Bilder wurden in mehreren Etappen geknipst, weil es zu heiss war, alle Fotos in einem Durchgang aufzunehmen.

Die Hitze, die schon seit Wochen herrscht, gefällt einigen Pflanzen sehr gut, die das subtropische Wetter geniessen und prächtig gedeihen.

Andere Pflanzen verdorren trotz Giessen oder lassen erschöpft die Köpfe hängen.

Zu den Seiten 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6


Wenn man aus der Küche in den Hof tritt, sieht man zuerst den Kübel mit der Taro-Pflanze.

Taros sind tropische Knollengemüse, die man in Asia-Läden kaufen kann. Sie haben auch gewisse Heilwirkungen, dienen aber vor allem der Ernährung.

Statt die Knolle zu essen, die ich vor einer Weile erstanden habe, haben wir sie einfach in den Pflanzenkübel gesteckt und neugierig abgewartet.

Tatsächlich sprossen nach einer Weile Blätter aus der Erde.

Die Blätter werden immer mehr und vor allem immer grösser. Die neuesten Blätter haben schon beeindruckende Ausmasse.

Ob wir im Herbst wohl viele Taroknollen ernten können?

Dem kleinen Kaffeestrauch, den wir seit kurzem haben, ist es anscheinend fast ein bisschen zu warm.

Bevor er zu uns kam, kannte er ja nur geschützte Treibhäuser, da ist die starke Sonne offenbar zu heftig.

Aber er wird sich wohl noch daran gewöhnen, denn er ist ja eigentlich ein Tropengewächs.

Die Kiwis gedeihen wunderbar.

Im Frühjahr haben wir die Kiwis aus Samen gezogen, die wir aus gekauften Früchten gepult haben.

Jetzt müssen wir nur noch feststellen, welche unserer Kiwi-Pflanzen weiblich und welche männlich sind, dann können wir sie bald ins Freiland pflanzen.

Es ist uns tatsächlich gelungen, Teebaumpflanzen anzuziehen.

Die Samen sind fein wie Staubkörner und wir hatten Glück, dass sie schnell keimten.

Jetzt wachsen allmählich kleine Pflänzchen heran, die schon balsamisch duften, wenn man sie streichelt.

Die Schnittlauchblüten haben inzwischen ihre ganze Farbe verloren.

Man kann die schwarzen Samen hindurchscheinen sehen.

Bald ist Erntezeit für die Schnittlauch-Samen.

Der Orangen-Thymian, den wir in einem Topf halten, hat sich erst jetzt zur Blüte durchgerungen.

Die anderen Thymianpflanzen sind schon seit Monaten verblüht.

Mir gefällt es, dass sie sich mit der Blütezeit abwechseln, dann hat man länger etwas davon.

An unserem kleinen Feigenbusch haben sich wieder mehrere Feigen gebildet.

Die Wärme gefällt ihnen bestimmt gut und wenn nichts dazwischen kommt, können wir uns auf eine leckere Feigenernte freuen.

Der erste Zitronenbasilikum ist schon fast verblüht und daher lassen auch seine Blätter schon deutlich nach.

Wir lassen ihn weiterwachsen, um die Samen ernten zu können, denn Zitronenbasilikum-Samen sind besonders teuer, wenn man sie kaufen muss.

Weil wir aber sehr gerne Zitronen-Basilikum essen, haben wir neuen angesät, der auch schon kräftig spriesst.

Bald können wir anfangen von diesem neuen Zitronen-Basilikum zu ernten.

Dem normalen Basilikum sprechen wir natürlich auch eifrig zu, denn bei uns gibt es oft Salat.

Wo wir uns schon die Basilikums betrachtet haben, passt es auch gut, die Tomaten anzusehen.

Wir haben schon ganze Berge von roten Tomaten an den Pflanzen hängen und ernten und essen auch fleissig davon.

Hier eine exotische Sorte, die fast grün bleibt, mit leichten Streifen.

Innendrin sind sie leuchtend grün, wie Kiwis, aber ohne Kerne.

Sie schmecken fantastisch, fast wie süsses Obst.

Weiter...


Home Up



Impressum - Datenschutzerklärung