Kräuter-Rundgang im Garten: 19. Juli 2006

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Die Eisenhut-Pflanzen wachsen zwar und der hintere hat auch einen Stengel in die Höhe geschickt.

Aber ich bezweifel fast, dass sie dieses Jahr noch blühen.

Zumindest machen sie nicht den Eindruck als würden sie grosse Blütenstände entwickeln.

Die Tollkirschen wachsen dafür umso üppiger.

Sie tragen massenhaft dicke schwarz glänzende Beeren und ich kann kaum widerstehen. Aber schliesslich bin ich vernünftig und lasse die Finger davon.

Wenn sie essbar wären, könnte man reichlich Marmelade davon kochen, soviele sind es.

Der Frauenmantel braucht jetzt regelmässig Wasser, sonst würde er wohl schlappmachen.

In den anderen Jahren war es nicht nötig ihn zu giessen, aber dieses Jahr ist es ihm eindeutig zu heiss und zu trocken.

Der Beifuss ist brav gewachsen und blüht.

Aber es sind relativ kleine Pflanzen geblieben. Wir hatten schon grössere Beifusse im Garten.

Warum er bei uns keine grossen Büsche entwickelt, wo wir uns doch über ihn freuen und ihn stehenlassen, kann ich mir nicht so ganz erklären.

Die indischen Stechäpfel sind dieses Jahr richtig gross und prachtvoll geworden.

Fast täglich öffnet sich eine der wunderschönen, duftenden Blüten und darum haben sich auch schon viele der Stechäpfel entwickelt.

Zuerst fangen sie ganz klein mit weichen Borsten an, blähen sich dann auf und bekommen dicke Stacheln.

Die Blätter riechen übrigens wie herbe Schokolade.

Der Sauerklee im Topf des Feigenbäumchens hat vor lauter Hitze seine Blätter zusammengeklappt.
Beim Tripmadam dachte ich im Frühjahr eigentlich schon, dass er eingeht.

Aber regelmässiges Giessen hat ihn wieder spriessen lassen und jetzt ist er so üppig wie nie zuvor.

Die Goldmelisse ist leider schon verblüht.

Wenn es nicht mehr ganz so heiss ist, werden wir sie wohl ins Freiland setzen, damit sie nächstes Jahr mit neuer Kraft austreiben kann.

Die Pflanzen sollen ja sehr langlebig sein.

Das Weidenröschen ist in unserem Hof ein selbstständiger Neuzugang.

Keine Ahnung, wo es hergekommen ist.

In zwei stehengelassenen Töpfen und im Topf des Feigenbäumchens ist es einfach so gewachsen und hat vor einer Weile seine winzigen Blüten geöffnet.

Wahrscheinlich hat der Wind seine gefiederten Samen herbeigeweht.

Bei dem aktuellen Wetter kann man wunderbar gesammelte Pflanzen trocknen.

Sie trocknen in Windeseile.

Das Thermometer unter dem Apfelbaum zeigt 33°C.

Mir kommt es noch viel heisser vor.

Wie mag es erst an Orten sein, wo fast 40°C zu messen sind?

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