Auf den nachfolgenden Bildern findest du einen Bericht der Ansaat des Kräuterkastens.
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Hier siehst du die Samentütchen im noch leeren Blumenkasten.
Es handelt sich um einen ganz einfachen Blumenkasten auf Kunststoff.
Ein luxuriöserer Kasten aus Ton oder einer mit Wasser-Reservoir ist auch möglich.
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Der Blumenkasten sollte unten mehrere Löcher bekommen.
Dies ist zumindest dann wichtig, wenn man vorhat, den Blumenkasten irgendwann
einmal der Witterung auszusetzen.
Denn wenn es auf den Kasten regnet, muss das Regenwasser abfliessen können.
Auch wenn man keine Erfahrung mit dem Giessen von Pflanzenkästen hat,
sollte man dem Kasten Löcher bohren, denn es passiert sehr schnell,
dass man mal zuviel giesst.
Und Pflanzen bekommen gar nicht gerne nasse Füsse.
Am besten macht man die Löcher mit einem Holzbohrer (6-8 mm).
Aber auch mit Stechern für Kondensmilchdosen oder ähnlichem
kann man die Löcher machen, wenn man keinen Bohrer hat.
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Eine weitere Massnahme zur Vermeidung von Staunässe ist noch nötig:
Unten sollte man Steine oder Styroporstücke einfüllen.
Steine sind gut, wenn der Kasten möglichst standfest sein soll
und möglicherweise Stürmen standhalten soll.
Styropor ist gut, wenn der Kasten leicht sein soll,
damit man ihn bequem herumtragen kann.
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Dann kommt die Erde an die Reihe.
Die Erde kann eine normale käufliche Blumenerde sein.
Auch preiswerte Billigerde tut es in den meisten Fällen.
Aber manchmal kann man mit billiger Erde auch Pech haben,
daher ist eine Qualitätserde sicherer.
Wir haben eine Erde gewählt, die vorgedüngt ist
und deren Düngung für die ersten sechs Wochen ausreicht.
Im Freiland brauchen Kräuter keine extra Düngung,
aber in einem kleinen Kasten ist die Erde auch beim Kräuteranbau
bald ausgelaugt, weshalb man eine leichte Düngung braucht.
Beim Einfüllen der Erde sollten 5 cm bis zum Rand frei bleiben.
Später werden noch 2 cm Erde über die Samen gefüllt.
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Die Erde sollte gegossen werden, bevor man die Samen sät.
Vorsichtig und gleichmässig giessen.
Die Erde sollte anschliessend feucht, aber nicht triefend nass sein.
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Als nächstes wird gesät.
Aussen säen wir Thymian auf der einen Seite und Majoran auf der anderen Seite.
Diese beiden Kräuter werden später an den Rändern etwas herunterhängen.
In der Mitte werden die Ringelblumen gesät,
die später hochwachsen und leuchtend blühen sollen.
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Die Samen liegen auf der Erde.
Betrachten wir sie von Nahem:
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Rechts aussen die Majoran-Samen.
Sie sind klein und bräunlich.
Auf der dunklen Erde kaum zu erkennen.
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In der Mitte die Ringelblumen-Samen.
An den Samen erkennt man auch, woher die Ringelblume ihren Namen hat.
Die Samen sind nämlich ringelartig.
Mit den Haken können sich die Samen im Fell von Tieren festsetzen
und so zu anderen Plätzen wandern.
Wenn alle gesäten Ringelblumen keimen, dann werden es zuviele sein.
Wir werden dann einige auszupfen müssen.
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Die Thymian-Samen befinden sich auf der anderen Aussenseite.
Sie sind noch kleiner und unauffälliger als die Majoran-Samen.
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Über die Samen wird dann zwei bis drei Zentimeter Erde gefüllt.
Bis zum Rand des Kastens sollten noch mindestens zwei Zentimeter Luft bleiben,
damit man später besser giessen kann.
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Diese Erde wird dann befeuchtet.
Am besten geht das mit einem Sprüher,
zur Nots kann man aber auch sehr vorsichtig giessen.
Wichtig ist, dass die Samen nicht herausgespült werden sollen.
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Damit man genau weiss, auf welcher Seite der Majoran wächst und auf welcher der Thymian,
beschriftet man sie am besten mit wasserfesten Steckern.
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Bis die Pflanzen gekeimt sind, bringen wir den Kasten in der Küche unter.
Man kann ihn natürlich auch direkt ans Fenster stellen, wenn man dort Platz hat.
Auf dem Balkon wäre es jetzt noch zu kalt.
Zimmertemperatur ist gerade richtig.
Damit der Blumenkasten nicht durch die Löcher auf den Untergrund tropft,
brauchen wir einen Untersetzer.
Jetzt heisst es abwarten und die Oberfläche der Erde leicht feucht halten.
Sie sollte jedoch nicht nass und triefend werden.
Mit folgenden Wartezeiten muss gerechnet werden, bis die Pflanzen keimen:
- Majoran: 15-20 Tage
- Ringelblume: 10-15 Tage
- Thymian: 20-30 tage
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