Kräuter-Radtour: 30.6.2006: Rhein südwärts


Diesmal geht die Fahrt am Rhein entlang in Richtung Süden.

Etwa zwölf Kilometer weiter südlich gibt es eine neue Rheinbrücke, die ich mir unbedingt mal ansehen wollte..

Ausserdem bin ich natürlich neugierig, welche Pflanzen dort im heissen Hochsommer wachsen und blühen.

Die Sonne lacht nahezu wolkenlos und es ist superheiss. Für meinen Geschmack eigentlich zu heiss, um sich der Sonne auszusetzen, aber die Neugier ist grösser als der Drang in den kühlen Schatten.

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Die erste Heilpflanze, die neben meinem Weg aufblitzt, ist die Ackerwinde, mit ihren eleganten Trichterblüten.

Hier sieht man die rosafarbene Variante der Ackerwinde.

Der Rainkohl ist bei uns ums Dorf sehr häufig, woanders sieht man ihn nicht so oft.
Der Wiesensalbei hat sich vom Mähen des Randstreifens erholt und ist schnell wieder hochgewachsen.

Auch seine Blüten hat er ruckzuck wieder entfaltet, wenn auch etwas bodennäher als vor dem Mähen.

Die wilde Möhre in voller Blütenpracht.

Hier gibt es viele von den wilden Möhren.

Eigentlich könnte ich sie mal ausgraben und eine Gemüsemahlzeit damit kochen.

Der Natternkopf ist hier in letrzter Zeit die beherrschende Pflanze.

Als allererster hat er sich vom Mähren erholt und seine Blütenstände in den Himmel geschickt.

Jetzt sind alle Wegränder vom Natternkopf gesäumt.

Erstaunlich, wie dominant so eine hübsche Pflanze sein kann.

Die Malven sind inzwischen auch soweit.

Ihre Blüten sehen immer aus wie gemalt, finde ich.

Sogar Rauke wächst am Wegesrand.
An einem Baumstumpf, wo der Sturm Lothar einen Baum umgeworfen hat, rankt sich die Zaunrübe hoch und überwuchert das ganze Wurzelgeflecht.

Ich finde es ja erstaunlich, dass der gefällte Baum auch nach sechs Jahren noch auf der Wiese liegt, aber vielleicht gefällt er den Pferden, die auf dieser Wiese wohnen.

Gegenüber von der Pferdewiese erstreckt sich eine wilde Wiese mit hüfthohen Pflanzen.

Ich vermute, dass die Wiese als Futter für die Pferde dient, denn einmal sah ich die betagten Besitzer der Wiese, wie sie eine Kiste voll Grünzeug sammelten und ihren Pferden zum Naschen gaben.

Ein einzelner Johanniskraut-Busch wächst auf der Wiese und leuchtet mit der Sonne um die Wette.

Daneben wachsen Wegwarten, die sich mannshoch in den Himmel recken und ihre blauen Blüten entfalten.

Diese Wiese ist wirklich ergiebig.

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