Kräuter-Wanderung: 17.7.2006:
Per Rad ins Liliental


Dank einer neuen Landkarte habe ich einen Weg zum Liliental entdeckt, auf dem man radeln kann, ohne auf vielbefahrenen Strassen von wahnwitzig schnellen Autos geängstigt zu werden.

So ein Weg hatte mir noch gefehlt, denn viel lieber fahre ich mit dem Rad zu den Kräutern als mit dem Auto.

Zumindest das Teilstück von Breisach nach Ihringen ist alles andere als ein Geheimtipp, wie ich auf dem Rückweg feststellen musste, als mir hunderte von Schulkindern auf ihrem Heimweg von der Schule mit wahnwitzigem Fahrstil entgegenkamen.

Dieses Mal bin ich früher losgefahren als sonst, um zumindest einen Teil der Fahrt in kühler Morgenfrische zu erleben. Das erwies sich als gute Idee, denn die Sonne hat mal wieder mit voller Kraft vom Himmel herunter gebrannt.

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Auf meiner üblichen Hausstrecke nach Deutschland erfreut mich zuerst der Wiesen-Bärenklau, der in der letzten Woche an allen Ecken aufgeblüht ist.

Ich finde es ganz erstaunlich, wie schnell seine Stengel gewachsen sind und wie er seine kräftigen Blüten entfaltet hat.

Direkt daneben blüht auch der Beifuss.

Seine Blüten sind zwar deutlich unauffälliger als die des Bärenklaus, aber mir gefallen sie trotzdem.

Der Mais ist inzwischen überall schon mehr als mannshoch gewachsen.

Aus den Hüllen, in denen die Kolben heranreifen, schaut frech der Maisbart heraus.

Der Maisbart soll sehr gut beim Schlankwerden helfen. Das werde ich bei Gelegenheit mal ausprobieren.

Der Rhein ist diesmal nur eine Zwischenetappe.

Heute ist die Sicht zum Belchen besonders gut, das verspricht einen klaren Tag.

Wie gut, dass es noch so früh ist, denn auf die Weise bekomme ich nicht schon auf den ersten Kilometern einen Hitzekoller.

Ein leichter Wind weht und es ist noch morgendlich frisch.

Schon von der Rheinbrücke aus sieht man den Kaiserstuhl, mein heutiges Ziel.

Allerdings werde ich mich nicht zu seinen Gipfeln aufschwingen. Damit wär mein Fahrrad wohl stark überfordert und ich natürlich auch. Gipfel stürme ich lieber zu Fuss, selbst wenn es kleine sind.

Inzwischen habe ich Breisach schon hinter mir gelassen und radel auf der neu entdeckten Fahrradstrecke.

Der Weg fährt sich wie Sahne und ich komme zügig voran.

Auch der Kaiserstuhl ist schon deutlich näher gekommen.

Die Schafgarbe blüht jetzt an vielen Stellen.

Meistens wachsen an jeder Stelle nur ein paar Pflanzen, ganz unauffällig neben anderen Kräutern. Dafür gibt es die Schafgarbe fast überall hier in der Gegend.

Am Wegesrand stehen auch einige Leinkräuter.

Ich finde, sie sehen fast aus wie Orchideen, sind aber ganz normale Kräuter, die am Wegesrand stehen.

Sogar der Odermennig blüht schon auf dem Weg nach Ihringen.

Ein bisschen erinnert er mich immer an die kleinen Arten der Königskerze, aber irgendwie ist er doch anders - noch filigraner.

Hier muss es sehr warm und sonnig sein, denn an anderen Stellen lässt er noch auf sich warten.

Wie gut, dass es immernoch früher Vormittag ist und ein frisches Lüftlein weht.

Am Ufer eines Baches stehen wunderschöne Karden.

Diese hier haben weisse Blüten. Mal was anderes, nachdem die Karden im Nachbardorf alle violett blühen.

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