Kräuter-Wanderung: 17.8.2006:
Auf dem Feldberg


Nachdem es mir im Schwarzwald so gut gefallen hat, und mir aufgefallen ist, wie sehr ich ihn vermisst hatte, zog es mich unwiderstehlich wieder dorthin.

Diesmal lockt mich der Feldberg mit Gipfel und See.

Von Hinterzarten aus kann man mit einem Wanderbus nach Rinken fahren. Rinken ist ein Ortsteil Hinterzartens, der nur aus wenigen Häusern besteht und abseits der üblichen Routen mitten im Wald liegt. Von hier aus kann man herrlich wandern gehen.

Der Bus fährt morgens mehrmals nach hin und mittags kurz vor drei und nachmittags gegen fünf wieder zurück nach Hinterzarten. Wer mit dem Auto unterwegs ist, kann bei Rinken auch parken.

Meine heutige Rundwanderung könnte man auch beim Feldberger Hof am Fuss des Seebucks starten, wo man auch mit Bus und Auto hinkommt.

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Der Bus hält vor dem Jägerheim, einem Gasthaus, das Wanderern Zuflucht und Stärkung bietet.

Ausser dem Jägerheim sehe ich nur zwei andere Häuser in Rinken.

Ein wahrhaft abgeschiedenes Fleckchen Erde, und doch in Fussnähe zu einer der grössten touristen-Attraktionen der Region.

Rund um den winzigen Ort Rinken erstrecken sich bunte Wiesen.

Direkt an der Bushaltestelle wachsen Lupinen.

Man sieht ihre dunkel-silbrigen Schoten.

Auf dem Weg zum Rinkensattel, dem offiziellen Ausgangspunkt der Wanderung, steht eine junge Eberesche wie ein Wächter, der aufpasst, wer hier vorbei kommt.

Der Wind hat sie etwas schief zerzaust.

Hier wachsen rötliche Skabiosen.
Der Weg führt mich an Wiesen vorbei zu dem schon erwähnten Rinkensattel.

Das ist eine Art Pass, von dem viele Wege abzweigen.

Die Strasse ist noch etwas nass vom tagelangen Regen. Auch heute früh hat es noch geregnet, aber inzwischen ist es trocken und es verspricht aufzuklaren.

Dann sehe ich eine Doldenpflanze, die ausgesprochen rötlich ist.

So stark rötlich habe ich noch keine der Doldenblütler gesehen.

Ob es eine Wald-Engelwurz ist?

Die sind oft etwas rot, aber ich frage mich, ob sie auch in diesen Ausmass rot sein können.

Die Wiese ist leuchtend bunt getupft.

Am stärksten leuchten die Weidenröschen, die es hier in Hülle und Fülle gibt.

Aber es gibt auch viele Fuchs-Kreuzkräuter.

Eines dieser zottigen Weidenröschen von nahem.

Sie gefallen mir immer wieder sehr gut, vor allem bei näherer Betrachtung.

Am Rinkensattel steht eine grosse Infotafel, die unter anderem eine Wanderkarte der näheren Umgebung zeigt.

In Rot habe ich meine Wanderstrecke eingezeichnet. Natürlich nicht auf der echten Karte vor Ort, sondern zu Hause auf der Fotodatei der Karte.

Von Rinken aus wandere ich mitten durch den Wald bis zum Feldsee.

Von dort aus die steilen Serpentinen hoch zur Talstation der Seilbahn zum Seebuck. Weiter zum Seebuck, dem "Vorberg" des Feldbergs und von dort aus auf den Feldberggipfel.

Vom Gipfel "hintenrum" auf dem Naturlehrpfad steil den Abhang hinunter zur Zastler Hütte, und von dort aus zurück nach Rinken.

Jetzt geht es aber erstmal in den Wald.

Am Wegrand wächst Hohlzahn in einer grossen Gruppe.

Der scheint hier im Hochschwarzwald häufig zu sein.

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