Kräuter-Wanderung: 26.4.2007: Orchideen im Liliental


Purpur-Knabenkraut Bisher hatte ich bei meinen Besuchen im Liliental die Orchideenblüte immer weitgehend verpasst.

Das wollte ich dieses Jahr unbedingt ändern und bin daher sicherheitshalber schon im April mal wieder zum Liliental geradelt, denn dieses Jahr sind die meisten Pflanzen ja früher dran als in kühleren Jahren.

Die Orchideenfülle, die ich im Verlauf meiner Wanderung vorfand, war so überbordernd, wie ich es mir in meinen kühnsten Träumen kaum ausgemalt habe.

Da ich hier bei dem Kräuter-Wanderungs-Bericht gar nicht diese immense Blütenfülle wiedergeben kann, gibt es für besonders Orchideen-Hungrige auf meinen Kaiserstuhlseiten noch ausgiebige, grossformative Bilderserien der schönsten Orchideen.

Natürlich habe ich bei meinem Ausflug auch jede Menge andere schöne Heilpflanzen entdeckt, die die Schönheit fürs Auge mit der heilkräftigen Nützlichkeit für den Körper verbinden.

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Nach einer langen Bergaufstrecke fahre ich um die letzte Kurve und sehe das erste Liliental-Haus aus der Vegetation hervorlugen.

In echt wirkte auch der teilweise blühende Kastanienbaum sehr einladend, doch auf dem kleinen Bild sieht man nur winzige, weisse Tupfen davon.

In der Ferne ragt der Sendemast vom Kaiserstuhl in die Höhe und zeigt, dass das Liliental gar nicht weit weg vom Totenkopf-Gipfel ist.

Schon kurz danach erreiche ich das Gasthaus Lilienhof und kann mein Fahrrad abstellen.

Jetzt geht es zu Fuss weiter.

Gleich hinter dem Gasthaus steht der Ehrenpreis am Wegrand unter einigen Bäumen.

Inzwischen schaue ich genauer hin und ich vermute, dass dieses hier der echte Ehrenpreis ist, denn der wächst ganz anders als der persische Ehrenpreis in meinem Garten.

Dieser hier wächst mehr in die Höhe und auch die Blätter wirken ein wenig anders.

Bei einem Besuch des Lilientals darf natürlich der Blick in das malerische Arboretum, den Baum-Park, nicht fehlen.

Zumindest wenn ich auf dem einen Weg entlang gehe, freue ich mich immer besonders an diesem Blick über die Wiese auf die bunten Bäume.

In der Wiese wächst stattlicher Beinwell mit roten Blüten.

Hier im Liliental gibt es den Beinwell in rot, weiss und blau und die meisten Pflanzen sind sehr gut entwickelt.

An einem Hang wächst und blüht ein violetter Flieder.

Wie der duftet - einfach herrlich.

Dann komme ich zum Aronstab, der im Schatten eines breiten Baumes wächst.

Dieses Jahr komme ich gerade richtig, um ihn in voller Blüte zu erwischen.

Sehen sie nicht rührend aus, die beiden Aronstab-Blüten, wie sie einander zugeneigt sind?

Ganz wie ein vertrautes Liebespaar.

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Die Ginkgo-Blätter sind auch schon schön gewachsen.

Die drollige Blätterform sieht immer wieder interessant und ein wenig bizarr aus.

Der Weg führt mich an einer üppigen Wiese vorbei.

Noch ist sie saftig, aber wenn die Hitze und Trockenheit so weitergehen, ist sie bestimmt bald ganz ausgedörrt.

Eine riesengrosse Blüte zieht meine Aufmerksamkeit auf sich.

Die Blüte ist so gross wie mein Handteller - mindestens.

Ansonsten erinnert sie stark an das Habichtskraut.

Ich vermute, es handelt sich um einen Wiesenbocksbart.

 

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