Kräuter-Wanderung: 18.5.2007:
Der Badberg ruft


Badberg im Kaiserstuhl Schon lange wollte ich mal wieder zum Badberg mitten im Kaiserstuhl fahren, aber immer kam etwas dazwischen.

Zuletzt war es garstig kaltes Regenwetter, das mich von Radtouren abhielt.

Aber dann war es endlich soweit: der Frühling hat sich wieder durchgesetzt und der Mai wird seinem Namen "Wonnemonat" mehr als gerecht.

Also habe ich mir mein Fahrrad geschnappt und bin zum Badberg geradelt. Die Besteigung des kleinen aber steilen Berges ist dann eine schweisstreibende Wanderung, die durch die üppige Pflanzenfülle ein lohnenswerter Ausflug ist.

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Nach einer flotten Radfahrt in den Kaiserstuhl erreiche ich den Badberg und stelle mein Fahrrad ab. Die Fahrt ging schneller als ich erwartet hatte und darum denke ich mir, dass ich ja eigentlich öfter zum Badberg fahren könnte.

Beim Badberg geht es erst einmal durch die Weinberge steil nach oben.

Die Weinreben haben inzwischen schon reichlich Blätter angesetzt und das Gras ist saftig und grün.

Die regenreichen letzten Wochen haben der Natur sehr gut getan.

Am Fusse des Badbergs wächst eine Gruppe junger Karden.

Ihre geriffelten, schwertartigen Blätter erkenne ich inzwischen auch schon im Jugendalter, weil ich im letzten Jahr viel auf die Karden geachtet habe.

Ausserdem haben wir dieses Jahr auch Karden im eigenen Garten und in einem Pflanzkübel angebaut. Das gibt uns die Sicherheit immer Kardenwurzeln zur Hand zu haben, falls uns mal die Borreliose erwischt.

Überall leuchten die Pyrenäen-Storchschnäbel mit ihren pinkfarbenen Blüten aus dem Gras.

Auch Insekten scheinen sich auf den Blüten wohlzufühlen, wie hier dieser grün schillernde Käfer zeigt.

Wo im Herbst die roten Hagebutten leuchteten, sieht man jetzt die zarten weissrosa Blüten der Heckenrosen.
Am Wegrand wächst im sandigen Boden der Färberginster.

Einige der Pflanzen blühen schon kräftig gelb, bei anderen sieht man die schmalen Knospen, wenn man genau hinschaut.

Der Wiesensalbei darf natürlich auch nicht fehlen.

Den habe ich auch schon auf dem Hinweg mit dem Fahrrad überall an den Strassenrändern gesehen.

Richtig nobel sieht der aufrechte Ziest aus.

Er erinnert mich an meinen letzten Ausflug zum Badberg, Ende November letzten Jahres. Damals blühte auch der aufrechte Ziest und nicht nur der.

Siehe: Kräuter-Wanderung: 27.11.2006: Blütenpracht im Winter - Seite 3

Die Sonnenwendröschen, die es hier auf dem Badberg so reichlich gibt, zeigen ihre zerknitterten Blütenblätter.

An den knitterigen Blütenblättern kann man deutlich erkennen, dass das Sonnenwendröschen zur Familie der Zistrosen gehört, denn deren Blüten sehen auch immer wie ungebügelt aus.

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Weil ich ja vor dem Wandern schon eine Weile unterwegs war, gönne ich mir bei der ersten Sitzbank eine kleine Pause.

Von hier aus habe ich eine prima Aussicht über Oberbergen und die benachbarten Weinberge.

Bei meiner Pausenbank wächst ein Habichtskraut mit seinen hellgelben Blüten.

Einem glänzenden Käfer scheint die Blüte sehr gut zu gefallen.

Überhaupt scheinen sich die Insekten sehr wohl zu fühlen. Überall summt und zirpt es im Gras und auf den Hängen.

 

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