Kräuter-Radtour: 30.5.2006:
Von Ihringen nach Achkarren


Schwarzkümmel Gegen Mittag erst kam ich zu dem Schluss, dass dieser Tag der beste Ausflugstag der Woche sein würde.

Also hiess es, eine kleine Tour zu finden, die mich nach Möglichkeit in eine bisher unbekannte Ecke führen würde. Denn schliesslich kann ich ja nicht immer nur vom Liliental und vom Badberg berichten, so schön es dort auch jedesmal ist.

Zuerst lockten mich lauter Ziele, die weiter weg waren, aber weil es schon recht spät war, lagen die alle ausserhalb meiner aktuellen Reichweite.

Dann fiel mein Blick auf eine kleine Passstrasse über den Kaiserstuhl zwischen Ihringen und Achkarren. Auf der Karte sah der Weg gar nicht so steil aus und er war als Radweg gekennzeichnet.

Also nichts wie hin, in der Hoffnung auf schöne Natur und interessante Pflanzen.

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Kurz hinter Breisach sehe ich die altvertraute Silhouette des Kaiserstuhls.

Ich bin schon ganz neugierig, was mich heute dort erwartet.

Schon von weitem leuchtet mich die herrliche, dunkelrote Malve an.

Erstaunlich, dass eine Pflanze mit so grossen, leuchtenden Blüten einfach so am Wegrand steht.

Ganz in der Nähe wächst ein rundblätteriger Storchschnabel.

Sehr viel bescheidener, aber wenn man genau hinschaut, sind auch diese Blüten recht ansehnlich.

Auch das Johanniskraut blüht schon.

So wie die Blüten aussehen, steht es schon geraume Zeit in voller Blüte.

Nebendran stehen bunte Kronwicken.

Den blühenden Natternkopf sieht man jetzt auch überall blühen.
Und am Zaun rankt sich eine Zaunwinde empor mit ihren schönen trichterförmigen Blüten.
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Ganz klein und unscheinbar sind hingegen die gelben Blüten des Fingerkrautes.

Ich vermute, es handelt sich um ein kriechendes Fingerkraut, denn die Blätter sehen anders aus als beim Gänsefingerkraut.

Bald habe ich Ihringen erreicht und auch schnell durchquert.

Der Radweg nach Ackkarren ist ein kleines Strässchen, das sich für den Uneingeweihten recht gut versteckt, aber bei Einheimischen offenbar sehr beliebt ist.

Am Anfang strampel ich noch tapfer bergauf, aber als ich mich dann für jede Pedalumdrehung mit meinem ganzen Gewicht in die Pedale stemmen muss, steig ich ab und schiebe mein Drahteselchen. Mit seinen drei Gängen ist es einfach nicht für Bergtouren geeignet.

 

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