Kräuter-Radtour: 6.6.2007:
Zum Klostergarten von St. Lioba


Kräutergarten St. Lioba Schon vor einer Weile habe ich gehört, dass es im Kloster St. Lioba in Günterstal bei Freiburg einen wunderschönen Kräutergarten geben soll.

Den wollte ich mir natürlich unbedingt anschauen.

Was liegt da näher, als den Besuch dieses Kräutergartens mit einer Radtour nach Freiburg zu verbinden?

Also bin ich an einem schönen sonnigen Tag in Richtung Freiburg losgeradelt.


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Schon hinter meinem Dorf fällt mir der gelbe Honigklee auf.

Sein weisser Bruder ist hier in der Gegend sehr häufig, aber der gelbe ist heilkräftiger und eher selten.

Seinen waldmeisterähnlichen Duft, der auch für den Namen "Honigklee" gesorgt hat, finde ich sehr inspirierend.

Auch die kreuzblättrige Wolfsmilch steht hier im Niemandsland zwischen Feldern, Strasse und Dorf.

Diese Wolfsmilch-Art fühlt sich auch in unserem Garten sehr wohl.

Die Schafgarbe blüht inzwischen auch schon kräftig.

Zwar hatten viele Schafgarben sogar mitten im Winter ihre Blüten entfaltet, aber jetzt im Sommer fühlen sich die Pflanzen offensichtlich besonders wohl.

Ein paar Exemplare vom Eisenkraut sehe ich auch in dieser Pflanzensiedlung.
Etwas weiter weg steht eine prachtvolle kleinblütige Königskerze.

Sie erhebt sich über das Wiesengras und die kleinen Wiesenblumen.

Sie ragt regelrecht in den Himmel.

Schliesslich erreiche ich Vater Rhein und passiere die Grenze nach Deutschland.
Hinter Breisach sehe ich, wie so oft, den Kaiserstuhl.

An diesem Tag ist es besonders diesig, die Berge verschwinden fast im Dunst.

Hier bin ich schon zwischen Ihringen und Wasenweiler, also schon deutlich weiter auf meinem Weg.

Unterwegs gab es natürlich zahlreiche Heilpflanzen, aber die meisten kennt ihr schon von meinen letzten Tourenberichten.

Da ich möglichst zügig vorwärts kommen will, um Freiburg bald zu erreichen, halte ich nur bei besonders interessanten Pflanzen.

Eine dieser interessanten Pflanzen ist die Stockrose, die einen Kleingarten ziert.

Deutlich erkennt man die Verwandtschaft zur Malve, mit denen die Stockrose in eine Familie gehört.

Bei genauer Betrachtung sieht man auch viele kleine Löcher in den Blättern. Ob es wohl die Schnecken sind, die an den Blättern knabbern?

In der Nähe wächst auch das kleine Weidenröschen.
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Bei Wasenweiler steht eine Reihe mit blühenden Linden auf dem Weg zum Bahnhof.

Der Wind weht so heftig, dass ich etliche Bilder machen muss, bis ich eines hinbekomme, wo die Blüten nicht verwackelt sind.

An Wegrändern und in brachliegenden Feldern wächst hier oft der Meerrettich.

Er steht hier wie Wildpflanzen oder Unkraut und wird bestimmt nicht geerntet.

Offiziellen Meerrettich-Anbau sehe ich hingegen kaum.

 

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