Kräuter-Wanderung: 17.6.2007:
Tag der Artenvielfalt


Kamille In Freiburg im Vauban-Viertel war am Sonntag, den 17. Juni, der Tag der Artenvielfalt, der von mehreren Umwelt- und Naturgruppen veranstaltet wurde.

So ein Tag der Artenvielfalt findet jedes Jahr in einem anderen Freiburger Stadtviertel statt. Er soll einerseits der Bevölkerung, allen voran den Kindern, die Natur ein Stück näher bringen. Andererseits sind alle aufgerufen, im Umkreis des Festes alle Tier- und Pflanzenarten zu bestimmen und auf Listen zu schreiben.

Da ich gerne in der Gegend rumlaufe und schaue, was für Pflanzen wachsen, ist diese Aufgabe wie für mich geschaffen. Naja, eigentlich nur bedingt, denn am besten sollte man auch die wissenschaftlichen Namen der Pflanzen kennen, aber die weiss ich nur teilweise auswendig. Davon lasse ich mich aber nicht abschrecken und schreibe im Zweifelsfall einfach nur die deutschen Namen auf.

Mit einigen Freunden fahre ich per Fahrrad aus der Rheinebene nach Freiburg. Bis zum Vauban-Viertel müssen wir uns ein wenig durch die Stadt schlängeln.

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Mehrere hochgereckte Karden begrüssen uns auf einer Wiese, wo verschiedene Infostände zum Tag der Artenvielfalt aufgebaut wurden.

Die Karde zeigt mir deutlicher als die Stände, worum es hier geht.

Aber die Stände bieten auch interessante Informationen und Broschüren, wie ich zu ihrer Ehrenrettung bemerken sollte.

Um 11 Uhr wird der Tag der Artenvielfalt von der Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik eröffnet.

Sie spricht unter anderem davon, dass es wichtig ist, die Arten einer Gegend zu kennen, bevor man politische Umwelt-Entscheidungen darüber fällt.

Die Jagdhornbläser der Jägervereinigung Freiburg untermalen die Eröffnung musikalisch.

Der Stand der Jägervereinigung ist übrigens den ganzen Tag über sehr gut besucht. Sie haben dort beispielsweise einen ausgestopften Luchs ausgestellt, der wirklich beeindruckend ist.

Auch viele Informationen findet man an dem Stand, unter anderem auch Broschüren über Kräuter.

Zwischen den Infoständen ist ein Stück Wiese, wo ich einfach mal mit dem Bestimmen der Pflanzen anfange, nachdem ich mit einer leeren Liste auf einem Klemmbrett ausgestattet wurde.

Ich finde auf der Wiese den schlitzblättrigen Storchschnabel, der schmale, spitze Blätter hat.

Um die Gras-Sternmiere zu erkennen, muss man ganz genau hinschauen, denn die Blüten sind winzig klein.

Die Stengel sind so dünn, sodass sie fast unsichtbar sind, als würden die zarten Blüten in der Luft schweben.

Zwischen den Gräsern kaum sichtbar, blüht eine Braunelle.

Das Stück Wiese ist ziemlich klein, aber nach und nach entdecke ich zig Pflanzenarten und dann sind da noch viele Gräser, mit denen ich mich aber nicht auskenne.

Sogar einige Blutweideriche blühen schon.

Hier stehen auch noch zahlreiche Blutweideriche vor der Blütezeit.

Ausser den Pflanzen interessiert mich heute auch das Vauban-Viertel, denn das ist etwas ganz Besonderes.

Leute aus aller Welt kommen hierher, um dieses moderne Stadtviertel des nahezu autofreien Lebens kennen zu lernen.

Die schmale Strasse, die ich auf dem Bild entlangschaue, ist die Haupt-Verkehrsader des Viertels.

Alle anderen Strassen sind nur zum Be- und Entladen gedacht oder von vorneherein reine Fuss- und Fahrradwege.

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Wenn man in die andere Richtung blickt, sieht man die Infostände des Tags der Artenvielfalt.

Viele Kinder sind gekommen, um die Natur besser kennen zu lernen.

Wahrscheinlich interessieren sie sich besonders für die Abenteuer im Bach, die angeboten werden.

Zwischen all den Ständen entdecke ich im Gras eine Hauhechel-Art.

Es handelt sich im die kriechende Hauhechel, die keine Dornen hat.

 

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